William Moerner

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William Esco Moerner (normalerweise als W. E. Moerner bekannt; * 24. Juni 1953 in Pleasanton, Kalifornien, USA) ist ein US-amerikanischer Physiker und Chemiker.

Moerner wuchs in Texas auf, was seinen häufiger genannten Namen mit den Initialen erklärt, wie er selbst sagt.

Moerner erhielt seinen B.S. in Physik, B.S. in Elektrotechnik und seinen A.B. in Mathematik an der Washington University 1975. Darauf folgten der M.S. und Ph.D. in Physik an der Cornell University in den Jahren 1978 und 1982. 1981 bis 1995 forschte er bei IBM. Anschließend war er bis 1998 Professor an der University of California, San Diego.

Moerner ist seit 1998 Professor und seit 2002 Harry S. Mosher Professor für Chemie an der Stanford University mit einer Ehrenernennung in Angewandter Physik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Einzelmolekül-Spektroskopie, physikalische Chemie, chemische Physik, Biophysik und Nanophotonik.

Er erhielt 1984 den Roger I. Wilkinson National Outstanding Young Electrical Engineer Award und 2001 den Earle K. Plyler Prize der American Physical Society. Er ist Fellow der American Physical Society, Optical Society of America, American Association for the Advancement of Science, der American Academy of Arts and Sciences und seit 2007 Mitglied der National Academy of Sciences. Zusätzlich gewann er 2008 den Wolf-Preis in Chemie, 2009 den Irving Langmuir Award und 2013 den Peter Debye Award.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]