Eberhardshof

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Eberhardshof
Stadt Nürnberg
Koordinaten: 49° 27′ N, 11° 2′ O49.45777777777811.027777777778298Koordinaten: 49° 27′ 28″ N, 11° 1′ 40″ O
Höhe: 298–305 m ü. NN
Fläche: 1,2334 km²
Eingemeindung: 1. Jan. 1899
Postleitzahlen: 90431, 90429
Vorwahl: 0911
Karte

Lage des Statistischer Bezirk 64 Eberhardshof in Nürnberg

Eberhardshof ist ein Stadtteil und der statistische Bezirk 64 in der westlichen Außenstadt von Nürnberg als Teil der Gemarkung Höfen.[1] Der statistische Bezirk erstreckt sich von der Maximilianstraße im Osten bis zur Ringbahn im Westen und von der Pegnitz im Norden bis zum Frankenschnellweg im Süden und besteht aus den Stadtteilen Eberhardshof und Seeleinsbühl.[2]

[Bearbeiten] Geschichte

Ehemalige Gehöft Eberhardshof
Quelleareal im Stadtteil Eberhardshof
Fürtherstraße in Eberhardshof beim ehemaligen AEG Gelände

Der Stadtteil Eberhardshof entstand aus einem Weiler vor den Toren Nürnbergs. Hierzu gehörte das ehemalige Gehöft Eberhardshof, ein Sandsteinbau aus dem Jahre 1754.[3] Heute wird es als Gasthof mit Biergarten genutzt. Ab 1808 gehörte der Weiler Eberhardshof zu dem Steuerdistrikt Höfen.

Eberhardshof wurde am 1. Januar 1899 zu einem Teil des Stadtgebiets Nürnberg.[4]

Die Bayerische Ludwigsbahn wurde 1835 durch das Gebiet des heutigen Eberhardshof gebaut. Entlang der Eisenbahn entwickelte sich Fürther Straße im Bereich Eberhardshof zu einem industriell geprägten Schwerpunkt in Nürnberg.

Zuerst siedelten sich Spielwarenhersteller an. In den 1950er Jahren hatte die Nürnberger Motorradindustrie ihren Höhepunkt, dem ihr Niedergang am Ende des Jahrzehnts folgte. Im Bereich U-Bahn-Station Eberhardshof ließ sich Quelle mit einem Kaufhaus und Auslieferungszentrum nieder, aber auch Produktionsstätten von AEG und Triumph-Adler. Mit der Schließung der Produktion von TA und danach von AEG setze in den 1990er Jahren ein weiterer Strukturwandel ein. 2009 eröffnete Arcandor ein Insolvenzverfahren und schloss Quelle.

[Bearbeiten] Nahverkehr

Eberhardshof liegt zwischen U-Bahnhof Maximilianstraße und U-Bahnhof Muggenhof und hat dazwischen noch den U-Bahnhof Eberhardshof. Wegen der U1 wurde 1981 die frühere Straßenbahnlinie Nürnberg-Fürth eingestellt. Der Bahnhof Nürnberg-Neusündersbühl musste dem viergleisigen Ausbau der Bahnlinie Nürnberg-Fürth im Jahre 2008 weichen.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistische Stadtteile und Bezirke auf statistik.nuernberg.de
  2. Stadtplandienst der Stadt Nürnberg, abgerufen 24. Januar 2010
  3. Denkmalliste 2006
  4. Statistisches Jahrbuch 2008 der Stadt Nürnberg
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