Fälschung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt das Falsifikat. Zum Roman von Nicolas Born aus dem Jahr 1979 siehe Die Fälschung (Roman), zur Verfilmung aus dem Jahr 1981 siehe Die Fälschung.
Fälscher ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zu weiteren Bedeutungen siehe Fälscher (Begriffsklärung).
Die Seiten Fake und Fälschung überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→ Anleitung). Beteilige dich dazu an der betreffenden Redundanzdiskussion. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz und vergiss nicht, den betreffenden Eintrag auf der Redundanzdiskussionsseite mit {{Erledigt|1=~~~~}} zu markieren. 46.115.89.165 14:33, 30. Sep. 2013 (CEST)
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Fälschung einer angeblich merowingerzeitlichen Gürtelschnalle

Eine Fälschung beziehungsweise ein Falsifikat ist die bewusste Herstellung eines Objektes oder einer Information zur Täuschung Dritter. Häufig wird bei der Fälschung versucht, ein Original oder ein rechtlich geschütztes Produkt in allen Eigenschaften, Materialien, Signaturen und Markenzeichen so zu kopieren, dass es als Original oder als Markenprodukt erscheint. Es kann auch vorkommen, dass zu einer Fälschung gar kein Original des in der Fälschung angegebenen Herstellers, Künstlers, Politikers oder Schriftstellers existiert oder keine der angegebenen Fundorte, Urkunden, Gesetzeswerke oder wissenschaftlichen Quellen bestehen (siehe Betrug und Fälschung in der Wissenschaft).

Eine besondere Form der Fälschung ist die Verfälschung.

Themen und Objekte[Bearbeiten]

Fälschung gibt es in vielen Bereichen:

Gefälscht werden unter anderem

Berühmte Fälschungen[Bearbeiten]

Bekannte Fälscher[Bearbeiten]

Rechtliche Bedeutung[Bearbeiten]

Folgende Tatbestände können durch eine Fälschung erfüllt sein:

Literatur[Bearbeiten]

  • Ausstellungskatalog Essen und Berlin: Fälschung und Forschung. Hrsg.: Museum Folkwang, Essen, und Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz, Berlin 1976, ISBN 3-7759-0201-5.
  • Frank Arnau: Kunst der Fälscher; Fälscher der Kunst. Dreitausend Jahre Betrug mit Antiquitäten. Econ Verlag: Düsseldorf, Wien 1969.
  • Klaus Ahrens, Günter Handlögten. Echtes Geld für falsche Kunst Remchingen 1992
  • Peter Bloch: Typologie der Fälschung. Täuschungen in der bildenden Kunst. In: DFG-Mitteilungen 3/1978, S. 25-27.
  • Peter Bloch: Fälschung, in: Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte, Bd. 6, 1974, Sp. 1407–1419
  • Karl Corino (Hrsg.): Gefälscht! Betrug in Politik, Literatur, Wissenschaft, Kunst und Musik., Frankfurt 1990
  • Martin Doll: Fälschung und Fake. Zur diskurskritischen Dimension des Täuschens. Kadmos Kulturverlag, Berlin 2012. ISBN 978-3-86599-140-9
  • Christian Müller-Straten: Fälschungserkennung. Mit Beiträgen von Olga Perelygina und David Lowenthal. Verlag Dr. C. Müller-Straten, Bd.1: München 2011 ISBN 978-3-932704-83-3
  • Susanna Partsch: Tatort Kunst, Verlag C. H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60621-2.
  • Werner Fuld: Das Lexikon der Fälschungen. Lügen und Intrigen in Kunst, Geschichte und Literatur. Piper: München 2000, ISBN 3-492-23011-3
  • Joachim Goll: Kunstfälscher. E.A.Seemann Verlag Leipzig, 1. Aufl. 1962 (mit Literaturverzeichnis)
  • Peter Haffner, Hania Luczak: Fälschungen in der Forschung. In: Geo 03/März 2003, Seiten 120–138.
  • Brian Innes: Das große Buch der Fälschungen. Die größten Tricks der Fälscher aller Zeiten.Tosa im Verlag Carl Ueberreuther: Wien 2006.

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!