Garonne
Die Garonne [gaˈʁɔn] (lateinisch: Garumna oder Garunna, aranesisch/katalanisch: Garona) ist ein Fluss in Südwest-Frankreich. Sie grenzte in der Antike Aquitanien vom übrigen Gallien ab und bildet die Nordgrenze der historischen Landschaft Gascogne.
Der 647 km lange Fluss entspringt im Val d'Aran in den katalanischen Pyrenäen, überquert nach wenigen Kilometern die Grenze zu Frankreich und fließt durch Toulouse nach Bordeaux, wo er sich mit der Dordogne zur Gironde vereinigt und in den Atlantik mündet.
Inhaltsverzeichnis |
Nebenflüsse[Bearbeiten]
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Linke Nebenflüsse: |
Rechte Nebenflüsse: |
Durchquerte Verwaltungsgebiete[Bearbeiten]
Spanien, Autonome Region Katalonien:
- Provinz Lleida, comarca Val d'Aran
Frankreich, Region Midi-Pyrénées:
- Département Hautes-Pyrénées
- Département Haute-Garonne
- Département Tarn-et-Garonne
Frankreich, Region Aquitanien:
- Département Lot-et-Garonne
- Département Gironde
Orte am Fluss[Bearbeiten]
- Vielha e Mijaran
- Saint-Béat
- Saint-Gaudens
- Cazères
- Carbonne
- Muret
- Portet-sur-Garonne
- Toulouse
- Grenade
- Verdun-sur-Garonne
- Castelsarrasin
- Valence
- Agen
- Tonneins
- Marmande
- Langon
- Bordeaux
Schifffahrt[Bearbeiten]
Die Garonne ist von ihrer Mündung bis zum Ort Castets-en-Dorthe (oberhalb von Langon) problemlos mit Schiffen befahrbar. Weil die Schifffahrt weiter flussaufwärts früher stets von der wechselhaften Wasserführung abhängig war, wurde der Garonne-Seitenkanal errichtet, der parallel zum Fluss bis nach Toulouse führt und dort seine Fortsetzung bis zum Mittelmeer im Canal du Midi findet. Zwischen den Orten Saint-Léger (am linken Ufer) und Nicole (am rechten Ufer) darf bei entsprechendem Wasserstand die Garonne auch von Schiffen befahren werden, die den Fluss Lot erreichen wollen oder von diesem kommen.