Gondiswil

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Gondiswil
Wappen von Gondiswil
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Oberaargauw
BFS-Nr.: 0326i1f3f4
Postleitzahl: 4955
Koordinaten: 632993 / 22174247.1458297.873614660Koordinaten: 47° 8′ 45″ N, 7° 52′ 25″ O; CH1903: 632993 / 221742
Höhe: 660 m ü. M.
Fläche: 9.4 km²
Einwohner: 745 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 79 Einw. pro km²
Website: www.gondiswil.ch
Hauptstrasse im Dorfzentrum

Hauptstrasse im Dorfzentrum

Karte
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Gondiswil, Mundart Gumiswil, ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Oberaargau des Kantons Bern in der Schweiz. Unter dem Namen existiert neben der Einwohnergemeinde auch eine Burgergemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Gondiswil liegt im Oberaargau im Schweizer Mittelland. Die Nachbargemeinden sind Huttwil, Auswil, Madiswil, Reisiswil, Melchnau, Grossdietwil, Fischbach, Zell und Ufhusen.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1764 694
1850 1422
1900 1008
1950 958
2000 734
2010 713

Die Gemeinde ist stark von Abwanderung betroffen, verursacht durch die Krise im Agrarsektor, dem wichtigsten Wirtschaftsfaktor der Gemeinde.

Bildung[Bearbeiten]

Der Kindergarten und die Primarschule wird zusammen mit Reisiswil geführt. Der Kindergarten befindet sich in Reisiswil, die Primarschule in Gondiswil. Für die Kindergartenkinder besteht ein Schulbus.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist stark bäuerlich geprägt, 66 % der Betriebe sind Bauernhöfe.

Verkehr[Bearbeiten]

Gondiswil liegt zwar an der Bahnlinie WolhusenHuttwil und besitzt eine Haltestelle; diese wird ab Dezember 2009 mangels genügender Passagierfrequenzen nicht mehr bedient. Dafür fährt schon seit Dezember 2004 ein sogenannter Bürgerbus von Gondiswil nach Huttwil. Dieser figuriert aber nicht im offiziellen Kursbuch.

Geschichte[Bearbeiten]

1894 wurden beim Bau der Bahnlinie Schieferkohle gefunden. Von 1918 bis 1919 fand ein beschränkter Kohleabbau statt, doch die Flöze waren zu klein und die Grube stürzte ein, worauf ein kleiner See entstand. Im Zweiten Weltkrieg wurde nochmals Kohle abgebaut. Anfang des 20. Jahrhunderts wanderten viele Bauern wegen dem Berner Erbrecht (Minorat) ins Säuliamt aus, wo sie Höfe von Bauern kauften, die finanziell vor dem Ruin standen. Einige Gondiswiler Bauern zogen nach Ottenbach[2].

Bilder[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Max Jufer (Red.): Der Amtsbezirk Aarwangen und seine Gemeinden. Herausgegeben vom Amtsbezirk Aarwangen und die 25 Einwohnergemeinden. Merkur, Langenthal 1991, ISBN 3-9070-1210-0.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Ottenbacher Geschichte(-n): erzählt von Ottenbacherinnen und Ottenbachern in den Jahren 2009/2010. IG Ottenbacher Geschichten (Hrsg.), Ottenbach 2013, ISBN 978-3-906068-02-2