Halloween H20

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Filmdaten
Deutscher Titel Halloween H20
Originaltitel Halloween H20: Twenty Years Later
Halloween 7.gif
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1998
Länge 83 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Steve Miner
Drehbuch Robert Zappia,
Matt Greenberg,
Kevin Williamson
Produktion Paul Freeman,
Moustapha Akkad
Musik John Ottman,
Jeremy Sweet,
Marco Beltrami
Kamera Daryn Okada
Schnitt Patrick Lussier
Besetzung

Halloween H20 (Alternativtitel: Halloween H20 – 20 Jahre später.) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 1998. Regisseur des Films war Steve Miner.

Handlung[Bearbeiten]

Vor 20 Jahren wurde Laurie Strode von ihrem psychopathischen Bruder Michael verfolgt und beinahe getötet. Unter ihrem neuen Namen, Kerie Tate, lebt sie zusammen mit ihrem 17-jährigen Sohn John als Schuldirektorin der Elite-Schule "Hillcrest" in Kalifornien. Aufgrund der verstörenden Ereignisse in ihrer Vergangenheit leidet sie an Angstzuständen, Alpträumen, Alkohol- und Medikamentensucht.

Zwei Tage vor Halloween bricht Michael in das Haus seines bereits verstorbenen Psychiaters, Samuel Loomis, ein und tötet die dort lebende Krankenschwester sowie zwei Nachbarn, die der Frau zu Hilfe kommen. In einem Aktenschrank findet Michael Dokumente, die den Aufenthaltsort seiner Schwester beinhalten. Mit einem entwendeten Auto fährt Michael von Illinois nach Kalifornien.

Beinahe alle Schüler und Lehrer des Internats nehmen an einem Ausflug in den Yosemite-Nationalpark teil, sodass nur wenige Personen zurückbleiben. John, seine Freundin Molly sowie Charles und Sarah nutzen das menschenleere Internat, um eine private Halloweenparty zu veranstalten. Unterdessen verschafft sich Michael Myers Zutritt zum Gelände. Er findet die Jugendlichen und tötet Charles und Sarah. Auch der Lehrer Will Brennan fällt Michael zum Opfer. Als Laurie bemerkt, dass ihr Bruder sie gefunden hat und sich bereits im Internat aufhält, wird ihr klar, dass sie sich ihm stellen muss. Sie verhilft ihrem Sohn John und seiner Freundin Molly zur Flucht und bleibt zurück, um ihren Bruder zu bezwingen – was ihr nach einem längeren Kampf durch mehrere Räumlichkeiten tatsächlich gelingt. Sie kann Michael aus einem Hinterhalt überfallen und rammt ihm mehrere Male ein Küchenmesser in die Brust. Michael stürzt in der Folge über eine Brüstung und bleibt regungslos am Boden liegen.

Nach der Ankunft der Rettungskräfte entwendet Laurie den Leichenwagen in dem offenbar der tote Michael liegt, um sich letzte Gewissheit zu verschaffen. Der Mann lebt noch und befreit sich aus dem Leichensack. Er attackiert die am Steuer sitzende Laurie. Durch eine Vollbremsung fliegt er durch die Windschutzscheibe auf die Straße. Kurz darauf steht er wieder auf und wird von Laurie angefahren. Mit dem noch lebenden Mann auf der Motorhaube rast Laurie einen Abhang hinunter. Der Mann wird vom Auto weg- und Laurie aus dem Auto hinausgeschleudert. Das Fahrzeug prallt gegen einen Baum und der Mann wird zwischen dem Wagen und dem Baum eingeklemmt. Laurie sieht ihm durch die Maske in die Augen und schlägt ihm dann mit einer Axt den Kopf ab.

Kritik[Bearbeiten]

„Die siebte Fortsetzung des Halloween-Horrors läßt frische Ideen vermissen, die bessere Filme des Genres mittlerweile auszeichnen. Auch in der Kategorie Spannung ist der dünne Aufguß mangelhaft.“

film-dienst 22/1998.[1]

„Schrille Schreie und solide Unterhaltung für Horrorfans. Und einmal mehr überlebt Jamie Lee Curtis das Massaker.“

kultur Spiegel Extra 11/1998.[1]

„Steve Miner ("Day of the Dead") knüpft direkt an den Horrorklassiker von 1978 an, der Jamie Lee Curtis zur Scream Queen machte. Miner modernisiert den Stoff durch Anleihen beim Teenschlitzer-Genre, lässt aber nur selten entspannenden Humor aufblitzen. Dafür geht's hier dosiert, aber heftig zur Sache - eindeutig das beste aller sieben Halloween-Sequels.“

TV Spielfilm 2010.[1]

„Das Grauen ist zurück! Nix für Angsthasen…“

TV Spielfilm 2010.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d auf djfl.de