Hochspeyerbach
| Hochspeyerbach | ||
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Hochspeyerbach bei Weidenthal |
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| Daten | ||
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| Gewässerkennzahl | DE: 23784 | |
| Lage | Pfälzerwald, Rheinland-Pfalz, Deutschland | |
| Flusssystem | Speyerbach→Rhein | |
| Quelle | in Hochspeyer 49° 26′ 26,9″ N, 7° 53′ 33,5″ O49.4408055555567.8926388888889267 |
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| Quellhöhe | 267 m ü. NN | |
| Mündung | bei Frankeneck in den Speyerbach49.3760555555568.05325170Koordinaten: 49° 22′ 34″ N, 8° 3′ 12″ O 49° 22′ 34″ N, 8° 3′ 12″ O49.3760555555568.05325170 |
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| Mündungshöhe | ca. 170 m ü. NN | |
| Höhenunterschied | ca. 97 m | |
| Länge | 21,3 km | |
| Einzugsgebiet | 119 km² | |
| Abfluss | MQ |
841 l/s |
| Rechte Nebenflüsse | Leinbach | |
| Linke Nebenflüsse | Fischbach, Glasbach, Erlenbach | |
| Gemeinden | Hochspeyer, Frankenstein, Weidenthal, Neidenfels, Frankeneck | |
Der Hochspeyerbach ist ein gut 21 km langer Bach im Pfälzerwald in Rheinland-Pfalz und ein orographisch linker Nebenfluss des Speyerbachs.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Verlauf
Der Hochspeyerbach entspringt in der Ortsgemeinde Hochspeyer in unmittelbarer Nähe des Schwimmbades. In früherer Zeit wurde der Bach etwa 200 m von der Quelle aufgestaut, und dieser See bildete das Schwimmbad. Das Wasser des neu als Biotop angelegten Quellteiches wird per Überlaufabfluss in ein Rohrsystem geleitet. Etwa 600 m östlich tritt der Bach wieder ins Freie und fließt parallel zur Pfälzischen Ludwigsbahn in Richtung Osten durch Hochspeyer. Nach Unterquerung der Verbindungsschleifen Ludwigsbahn–Alsenztalbahn nimmt er von links den Fischbach auf. Wenige Kilometer weiter durchfließt er den ehemaligen Stausee Franzosenwoog. Am Ortseingang von Frankenstein nimmt er von links den aus dem Diemersteiner Tal kommenden Glasbach auf. Im Ortsgebiet von Frankenstein macht der Bach eine spürbare Richtungsänderung und fließt nun in südöstlicher Richtung parallel zur B 39, welche in Frankenstein beginnt, in Richtung Neustadt an der Weinstraße. Einen Kilometer hinter Frankenstein nimmt er von rechts den Leinbach auf. Anschließend durchfließt er noch die Gemeinden Weidenthal und Neidenfels, bevor er auf der Gemeindegrenze zwischen Frankeneck und Lambrecht von links in den Speyerbach mündet.
[Bearbeiten] Besonderheiten
Der Hochspeyerbach besitzt auf seiner gesamten Länge kein natürliches Bachbett. Direkt nach der Quelle ist er verrohrt, anschließend im Ortsbereich von Hochspeyer kanalisiert. Auch in den anderen Orten ist er teils kanalisiert, teils verrohrt. Ab dem Zufluss des Fischbachs wurde er sehr früh für die Trift begradigt, und die Ufer wurden befestigt. Die Uferbefestigungen bestanden in früheren Zeiten aus Holzflechtwerk, ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Befestigungen aus Stein ausgeführt. Auch der Bachboden wurde mit Steinen befestigt. Obwohl diese Befestigungen ohne Mörtel vorgenommen wurden, sind sie bis auf wenige Stellen weitgehend intakt.
[Bearbeiten] Name
Der mittelalterliche Name Hospira des Hochspeyerbachs ist bereits im 10. Jahrhundert nachgewiesen; er leitete sich möglicherweise vom Speyerbach (Spira, Spiraha) ab.[1]
Eine andere Theorie besagt: „Das Wort Spiraha wäre, nach dieser Theorie, gebildet aus ahd. spiwan = speien (auch als spiran zwar nicht belegt, aber aus mhd. spiren zu erschließen) und dem uralten Namenssuffix -aha = (fließendes) Wasser, urverwandt mit lat. aqua = Wasser. Spiraha hieße also heraussprudelndes, herausgespieenes Wasser, wobei die Quelle also dem Flüsschen den Namen gegeben hätte.“[2]
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Wilhelm Ludt: Hochspeyer – Die Geschichte eines Dorfes, S. 18 f.
- ↑ Martin Grund, Dr. Heinz Schimpf: Die besondere Geschichte des Speyerbaches. Abgerufen am 31. März 2008.