Hohe Wand
| Hohe Wand | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Wiener Neustadt-Land | |
| Kfz-Kennzeichen: | WB | |
| Hauptort: | Maiersdorf | |
| Fläche: | 24,64 km² | |
| Koordinaten: | 47° 50′ N, 16° 3′ O47.82583333333316.058055555556450Koordinaten: 47° 49′ 33″ N, 16° 3′ 29″ O | |
| Höhe: | 450 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.426 (1. Jän. 2012) | |
| Bevölkerungsdichte: | 58 Einw. pro km² | |
| Postleitzahlen: | 2722, 2723, 2724 | |
| Vorwahl: | 02638 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 23 11 | |
| NUTS-Region | AT122 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Ortsstraße 33 2724 Hohe Wand |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Josef Laferl (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2010) (19 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Hohe Wand im Bezirk Wiener Neustadt-Land | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Hohe Wand ist eine Gemeinde mit 1426 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Wiener Neustadt-Land in Niederösterreich. Sie entstand 1971 aus der Vereinigung der ehemaligen Gemeinden Maiersdorf und Stollhof.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Hohe Wand liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 24,6 Quadratkilometer. 52,98 Prozent der Fläche sind bewaldet. Im Gemeindegebiet liegt der Naturpark Hohe Wand.
Gemeindegliederung:
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Gliederung
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Legende zur Gliederungstabelle
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Geschichte [Bearbeiten]
Der Depotfund von Stollhof in der Gemeinde Hohe Wand wurde 1864 von einem Hirten in 700-800 m Höhe oberhalb von Stollhof entdeckt. Er befindet sich im Naturhistorischen Museum Wien.
Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg, welche Hauptort für das gesamte Nord-Ost-Norikum war. Später unter den Römern lagen die heutigen Orte der Gemeinde Hohe Wand dann in der Provinz Pannonia. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.
- Maiersdorf
Die ehemalige Gemeinde Maiersdorf wurde bei der Stiftung des Klosters Rein 1128 urkundlich erwähnt. Bei den Türkeneinfällen 1529 und 1683 flüchtete die Bevölkerung in die Wehrkirche und in die Höhlen der Hohen Wand. Während der Franzosenkriege 1805-09 wurde der Ort geplündert. Von 1870 bis 1970 war Maiersdorf eine eigenständige Gemeinde.
Bevölkerung [Bearbeiten]
Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]

Religion [Bearbeiten]
Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 85,7 % der Einwohner römisch-katholisch und 2,3 % evangelisch. 1,1 % sind Muslime, 0,5 % gehören orthodoxen Kirchen an. 9,2 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.
Politik [Bearbeiten]
Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl vom 14. März 2010 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 14, SPÖ 4, FPÖ 1, andere keine Sitze.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Pfarrkirche Maiersdorf
Eine ehemalige, weithin sichtbare Wehrkirche, die auf einer der Hohen Wand vorgelagerten Felsterrasse errichtet und vom Friedhof umgeben ist. Der Sakralbau ist eine romanische Saalkirche aus dem 12. Jahrhundert und dem hl. Johannes geweiht. Da es einen wehrhaften Zufluchtsort bildete, wurde das Langhaus im 14. Jahrhundert um ein Geschoss erhöht. Um 1680 wurde anstelle der Holzdecke ein zweijochiges Kreuztonnengewölbe eingezogen. 1964 erfolgte südwestseitig ein niedriger Anbau. Die Pfarre ist eine Stiftspfarre des Stiftes Heiligenkreuz
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 53, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 71. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 613. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,52 Prozent.
Öffentliche Einrichtungen [Bearbeiten]
- Rotes Kreuz Ortsstelle Maiersdorf
- Freiwillige Feuerwehr Maiersdorf
- Freiwillige Feuerwehr Netting
- Freiwillige Feuerwehr Stollhof
Bilder [Bearbeiten]
-
Das Gemeindegebiet am namengebenden Bergzug (rechts oben), um 1873 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme).
Weblinks [Bearbeiten]
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