Huaorani

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Die Huaorani (Eigenname; gesprochen: Wao-Rani; bedeutet Volk oder Mensch) oder auch Huaos oder Aucas (letzteres ist allerdings ein Schimpfwort und steht in der Quechua-Sprache für Wilde oder Barbaren) sind eine indigene Volksgruppe, angesiedelt in den Regenwäldern des Amazonasbeckens zwischen den Flüssen Napo und Curaray im Osten Ecuadors. Der erste nicht-kriegerische Kontakt zur Außenwelt fand vermutlich erst 1956 statt. Bis dahin waren die Huaorani praktisch unbekleidet. Seitdem sind die ehemals nomadischen Huaorani weitgehend sesshaft geworden. Fünf Gemeinschaften, die Tagaeri, die Huiñatare, die Oñamenane und zwei Gruppen der Taromenane leben noch immer ohne Kontakt zu Nicht-Huaorani, weshalb sie sich immer weiter ins Amazonastiefland zurückgezogen haben.

Bei den Huaorani ist es üblich, dass sich Frauen die gesamte Körperbehaarung entfernen.[1] Dazu reiben sie sich die Stellen, an denen sie keine Haare wünschen, mit Asche ein und können sich die Haare anschließend schmerzfrei ausreißen.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.informaworld.com/smpp/content~content=a723915615~db=all

[Bearbeiten] Weblinks

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