Inkscape

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Inkscape
Inkscape Logo.svg
Inkscape 0.48.1.png
Inkscape 0.48
Basisdaten
Entwickler Inkscape Community
Erscheinungsjahr 2003
Aktuelle Version 0.48.5[1][2]
(20. Juni 2014[2])
Betriebssystem FreeBSD, Linux, Windows, Mac OS X
Programmier­sprache C++
Kategorie Vektorgrafik-Programm
Lizenz GPL (Freie Software)
Deutschsprachig ja
inkscape.org

Inkscape (Kofferwort aus engl. ink, „Tinte“ und -scape wie in landscape, „Landschaft“) ist eine freie, plattformunabhängige Software zur Bearbeitung und Erstellung zweidimensionaler Vektorgrafiken.[3]

Allgemeines[Bearbeiten]

Inkscape eignet sich zum Erstellen von einseitigen Dokumenten wie Logos, Vektorkunst, technischen Diagrammen, Landkarten, Stadtplänen, Flugblättern, CD-Motiven, Postern, Schriftzügen, Comics usw.

Ein primäres Ziel dieses Projektes ist die Konformität zum SVG-Standard. Weiterhin wird auch großer Wert auf den freien Zugriff des Quelltextes für Entwickler und Mitwirkende gelegt.

Weitere Funktionen von Inkscape:

  • Erstellen von Diagrammen mit beweglichen Verbindungen
  • Unicode, Fließtext und Text-auf-Pfad
  • Effekte, Klonen und Ebenen
  • Hinzufügen von Lizenz- und anderen Metainformationen als RDF zur Grafik
  • Seit Version 0.46 wird das PDF-Format für Import und Export unterstützt.

Inkscape beinhaltet zudem eine grafische Schnittstelle für Potrace, mit dessen Hilfe Rastergrafiken in Vektorgrafiken konvertiert werden können (automatische Vektorisierung).

Geschichte[Bearbeiten]

Inkscape entstand 2003 als Abspaltung des Vektorzeichenprogramms Sodipodi auf Grund von Unstimmigkeiten über die Ziele und den Entwicklungsweg.[4] Im Zuge der Aufspaltung wechselte man von der Programmiersprache C zu C++ und von der Bibliothek GTK+ zur C++-Variante gtkmm. Eine weitere große Änderung betraf die Benutzeroberfläche: Die Benutzeroberfläche von Sodipodi orientierte sich an GIMP und CorelDRAW, die neu gestaltete Benutzeroberfläche von Inkscape hingegen an Xara Xtreme. Zudem wurde Inkscape gegenüber Sodipodi um eine Vielzahl neuer Funktionen ergänzt.

Das Autorenteam bestand zum Zeitpunkt der Abspaltung aus drei US-Amerikanern; zusammen mit einem Kanadier bilden sie momentan die Administrationsebene. Die Anzahl weiterer gleichzeitig aktiver Autoren war bisher nicht größer als ein bis zwei Dutzend – insgesamt haben jedoch inzwischen an die hundert Autoren Programm- und Übersetzungsbeiträge geleistet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Sirko Kemter: Inkscape: Praxisbuch mit Übungen und Videotutorials, mitp, Frechen, 2012, ISBN 978-3826690341
  • Uwe Schöler: Inkscape: Professionelle Vektorgrafiken gestalten. Addison-Wesley, München, 2010, ISBN 978-3-8273-2911-0.
  • René Gäbler: Inkscape kompakt, professionelle Grafiken mit dem freien Vektorgrafikprogramm für Mac, Linux und Windows. Bomots, Saarbrücken 2008, ISBN 978-3-939316-45-9.
  • Katharina Sckommodau: Inkscape. Vektorgrafiken gestalten – Für Mac, PC und Linux. dpunkt, Heidelberg, 2008, ISBN 978-3-89864-553-9.
  • Dimitry Kirsanov: The Book of Inkscape – The Definitive Guide to the Free Graphics Editor. no starch press, San Francisco, 2009, ISBN 978-1-59327-181-7.
  • Uwe Schöler: Inkscape: Der Weg zur professionellen Vektorgrafik, Hanser, München 2014, ISBN 978-3-446-43865-1.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Inkscape – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikibooks: Inkscape – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Release Notes für Inkscape 0.48.5
  2. a b Inkscape 0.48.x series
  3. DeFAQ – Inkscape Wiki (Was ist Inkscape? – Antwort auf der Offiziellen Inkscape-Website)
  4. DeFAQ – Inkscape Wiki (Warum die Trennung von Sodipodi?)