Jared Hasselhoff

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Jared Hasselhoff, Nibe Festival 2009

„Evil“ Jared Hasselhoff (* 5. August 1971 in Philadelphia, Pennsylvania[1] als Jared Hennegan[2]) ist ein US-amerikanischer Musiker und Bassist der Band Bloodhound Gang, mit der er zwischen 1995 und 2005 vier Studioalben aufnahm[3] und im Jahr 2000 zweimal den Comet in den Kategorien „Rock“ und „Live Act“ gewann.[4] Zudem wurde die Band im gleichen Jahr mit dem Echo als „Bester Newcomer“ ausgezeichnet.[5]

Leben[Bearbeiten]

Hasselhoff besuchte die Temple University in Pennsylvania, an der er den zukünftigen Bloodhound-Gang-Kollegen Jimmy Pop kennenlernte.[6] Entgegen Hasselhoffs Behauptungen ist er nicht mit dem Schauspieler David Hasselhoff verwandt.[7]

Hasselhoff ist für seine exhibitionistischen Auftritte bekannt, was er unter anderem in Late-Night-Comedy TV total zeigte.[8] Weiter mag er es, Leute zu schockieren, indem er Insekten isst[9] oder während Konzerten auf seine Bandkollegen uriniert.[10] Andere typische Aktionen sind, dass er eine Flasche Jägermeister durch eine sogenannte Bierbong „auf ex“ trinkt[11] oder andere unter seine Achsel zwängt („Pitstop“).

2006 zog er nach Berlin-Kreuzberg, um gegen die Politik des damaligen US-Präsidenten George W. Bush zu demonstrieren. Bis zur Amtseinführung von Barack Obama war er nicht mehr in den USA.[12] 2007 spielte er Bass für das Lied Totalschaden des Hip-Hop-Künstlers Tony D und für einen Videoclip mit Sido und B-Tight.[13] 2008 stellte sich Hasselhoff in zwei Folgen der Seifenoper Verbotene Liebe selbst dar.[14] Außerdem trat er beim ProSieben Promiboxen 2012 gegen Lars Riedel an, den er in der 4. Runde durch technischen K.O. besiegte.[15]

Von 2006 bis Dezember 2012 war er mit der deutschen Schauspielerin Sina-Valeska Jung liiert.[16][17]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jared 'Evil' Hasselhoff in der Internet Movie Database (englisch)
  2. Evil Jared auf hitparade.ch. Abgerufen am 26. Februar 2013.
  3. Bloodhound Gang auf allmusic.com (englisch). Abgerufen am 26. Februar 2013.
  4. Fünf Sterne Deluxe, Smudo, Bloodhound Gang…, auf: intro.de. Abgerufen am 26. Februar 2013.
  5. Echo 2000: Alle Echo-Preisträger, Spiegel Online, 9. März 2000. Abgerufen am 26. Januar 2013.
  6. Geschichte der Bloodhound Gang auf jeffstorey.com (englisch). Abgerufen am 26. Februar 2013.
  7. Evil Jared, auf: szene-kultur.de. Abgerufen am 26. Februar 2013.
  8. Evil Jared zieht blank, auf: prosieben.de. Abgerufen am 26. Februar 2013.
  9. Leonard Keim: Meine irre Party mit dem Bluthund, auf: express.de. Abgerufen am 26. Februar 2013.
  10. Claudia Nitsche: Bloodhound Gang – „Wir wären Nummer eins geworden!“, auf: monstersandcritics.de, 6. Dezember 2010. Abgerufen am 26. Februar 2013.
  11. Bekannter als Green Day und Beethoven, auf: unikosmos.de, 3. März 2006. Abgerufen am 26. Februar 2013.
  12. Frankie Genchi: Evil Jared Hasselhoff – Bloodhound Gang Interview, auf: fleckingrecords.co.uk (englisch), 12. November 2008. Abgerufen am 26. Februar 2013.
  13. Alles zerstört, auf: rap.de, 10. Oktober 2007. Abgerufen am 26. Februar 2013.
  14. Rüpelrocker übernimmt Gastrolle in ARD-Soap, auf: bild.de, 1. Juli 2009. Abgerufen am 26. Februar 2013.
  15. Promi-Boxen: Lars Riedel in die Knie gezwungen!, auf: promiflash.de, 31. März 2012. Abgerufen am 26. Februar 2013.
  16. Bea Peters: Jung und Evil Jared: Ihre Liebe rockt nicht mehr, auf: bz-berline.de, 19. Dezember 2012. Abgerufen am 26. Februar 2013.
  17. Evil Jared knutscht seine Verbotene Liebe-Sina, auf: promiflash.de, 4. November 2011. Abgerufen am 26. Februar 2013.