Luis Cubilla
| Luis Cubilla | ||
Luis Cubilla (1966) |
||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Luís Alberto Cubilla Almeida | |
| Geburtstag | 28. März 1940 | |
| Geburtsort | Paysandú, Uruguay | |
| Sterbedatum | 3. März 2013 | |
| Sterbeort | Asunción, Paraguay | |
| Position | Stürmer | |
| Vereine in der Jugend | ||
| Colón de Paysandú | ||
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 1957–1962 1962–1964 1964–1968 1969–1974 1975 1976 |
CA Peñarol FC Barcelona CA River Plate Nacional Montevideo Santiago Morning Defensor |
16 (2) |
| Nationalmannschaft | ||
| 1959–1974 | Uruguay | 38 (11) |
| Stationen als Trainer | ||
| 1977-?? 1979–1980 1980 1981 1982 1983 1984 1988–1993 1994 1995–2002 2003 2005 2007 2009 |
Danubio Club Olimpia CA Newell’s Old Boys Peñarol Club Olimpia Atlético Nacional CA River Plate Club Olimpia Racing Club Avellaneda Club Olimpia CA Talleres CSD Comunicaciones Barcelona SC Guayaquil Colegio Nacional Iquitos |
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| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Luis Alberto Cubilla Almeida (* 28. März 1940 in Paysandú; † 3. März 2013 in Asunción, Paraguay) war ein uruguayischer Fußballspieler und -trainer. Mit der Nationalmannschaft seines Heimatlandes nahm er an den WM-Endrunden 1962, 1970 und 1974 teil.
Inhaltsverzeichnis |
Karriere als Spieler [Bearbeiten]
Verein [Bearbeiten]
In der Jugend spielte el Negro Cubilla, der als Stürmer agierte, bei dem Verein Colón de Paysandu. 1957 debütierte er beim montevideanischen Club Peñarol. Mit den Aurinegros gewann er vier Landesmeisterschaften, zweimal die Copa Libertadores und den Weltpokal. Sodann wechselte Cubilla nach Spanien zum FC Barcelona, wo seinerzeit Stars wie die beiden Ex-Ungarn Sándor Kocsis und Zoltán Czibor, der schon länger aus Ungarn gekommene László Kubala und der junge Luis Suárez unter Trainer Helenio Herrera zusammenspielten. Bei Barcelona gewann Cubilla 1963 die Copa del Rey. Er absolvierte in zwei Jahren bei den Katalanen jedoch nur 16 Spiele (2 Tore). 1964 wechselte er weiter zu River Plate nach Buenos Aires. In seiner Zeit bei den Argentiniern erreichte er mit seinen Mannschaftskameraden 1966 erneut die drei Finalspiele um die Copa Libertadores, in denen Cubilla jeweils über die volle Distanz mitwirkte. Sein Team unterlag jedoch Cubillas vormaligem Arbeitgeber Peñarol. 1969 schloss sich Cubilla Nacional Montevideo an. Mit den Bolsos wurde er abermals viermal Uruguayischer Meister in Folge (1969, 1970, 1971, 1972). 1971 sicherte er sich mit seinen Mitspielern zudem wiederum den Sieg bei der Copa Libertadores und im Weltpokal. Die Trophäensammlung komplettierte er im darauffolgenden Jahr mit dem Gewinn der Copa Interamericana. Am Ende seiner Karriere war er noch für den chilenischen Club Santiago Morning und schließlich für Defensor aktiv. Mit den Montevideanern gewann er seinen neunten uruguayischen Landesmeistertitel. Seine aktive Karriere beendete Cubilla 1976 im Alter von 36 Jahren.[1]
Nationalmannschaft [Bearbeiten]
Zwischen 1959 und 1974 absolvierte der Stürmer 38 Spiele für Uruguay. Dabei erzielte er 11 Tore.[2]
1962 absolvierte er seine erste Weltmeisterschaft in Chile. Die Celeste schied jedoch schon in der Vorrunde aus, nachdem es nur beim 2:1 über WM-Neuling Kolumbien einen Sieg gab und die anderen Spiele gegen Jugoslawien mit 1:3 und gegen die Sowjetunion mit 1:2 verloren wurden. Cubilla erzielte beim einzigen Sieg in der 75. Minute des Spiels gegen Kolumbien das 2:1, nachdem zuvor Zuluaga für Kolumbien und Sasía für Uruguay erfolgreich waren.
Zu seiner zweiten WM-Teilnahme kam Cubilla erst 1970 in Mexiko. In der Vorrunde startete Uruguay mit einem 2:0 über Israel, dem das für das Erreichen des Viertelfinales vorentscheidende 0:0 gegen den späteren Vizeweltmeister Italien folgte. Im entscheidenden Gruppenspiel reichte dann eine 0:1 Niederlage gegen Schweden zum Weiterkommen. Nachdem im Viertelfinale die UdSSR mit 1:0 nach Verlängerung besiegt worden war, traf die Celeste im Halbfinale auf den späteren Weltmeister Brasilien. Zwar konnte Cubilla in der 19. Spielminute den Führungstreffer zum 1:0 erzielen, doch die Brasilianer wendeten das Spiel noch und siegten schließlich mit 3:1. Im Spiel um Platz 3 unterlag Uruguay dann noch Deutschland mit 0:1.
1974 in Deutschland spielte Cubilla seine dritte und letzte Weltmeisterschaft, bei der Uruguay allerdings bedeutungslos blieb und das Turnier nach nur einem Punktgewinn beim 1:1 gegen Bulgarien und zwei Niederlagen (0:2 gegen den späteren Vizeweltmeister Niederlande sowie 0:3 gegen Schweden) als Tabellenletzter der Vorrundengruppe verließ.
Karriere als Trainer [Bearbeiten]
Nach seiner aktiven Karriere war Cubilla auch als Trainer tätig. Dabei zeigte er sich insbesondere als Betreuer der Mannschaft des paraguayischen Klubs Club Olimpia erfolgreich, den er nach einer 1977 begonnen Trainerzeit bei Danubio betreute[3], und gewann mit dem Klub neunmal den Landesmeistertitel. 1979 führte er den Klub zum Titelgewinn bei der Copa Libertadores, der Copa Interamericana und nach Erfolgen über Malmö FF den Weltpokal. Mit Peñarol holte er 1980 den uruguayischen Meistertitel, mit Atlético Nacional 1983 die kolumbianische Meisterschaft. 1990 gelang ihm erneut ein internationales Double, als er mit dem Club Olimpia erneut die Copa Libertadores sowie die Recopa Sudamericana gewann.
13 Trainerstationen in 30 Jahren zeugen einerseits davon, dass die Arbeit Cubillas wertgeschätzt wurde, so dass der Uruguayer oftmals von der Konkurrenz abgeworben wurde. Andererseits blieb er bei Engagements bei Klubs wie CA River Plate, dem CA Newell’s Old Boys, dem Racing Club Avellaneda oder dem Barcelona SC Guayaquil jedoch vergleichsweise erfolglos. Zuletzt war er Trainer des peruanischen Klubs Colegio Nacional Iquitos. Am 3. März 2013 erlag er einem Magenkrebsleiden in einer Privatklinik in Asunción, der Hauptstadt Paraguays.[4] Seine sterblichen Überreste sollen nach Montevideo überführt werden, wo Cubilla seine letzte Ruhestätte finden wird.[5]
Erfolge als Spieler [Bearbeiten]
- 2x Weltpokalsieger
- 3x Copa Libertadores
- 9x Uruguayischer Meister
- Copa del Rey 1963
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Falleció Luis Cubilla - La pelota ya lo extraña (spanisch) auf www.futbol.com.uy vom 3. März 2013, angerufen am 4. März 2013
- ↑ Uruguay - Record International Players
- ↑ “Elegí ser sacerdote en aquella época y volvería a elegir lo mismo” (spanisch) vom 13. Mai 2013, abgerufen am 19. Mai 2013
- ↑ Muere Luis Cubilla, leyenda del fútbol sudamericano
- ↑ Restos de Cubilla se enterrarán en Uruguay - Hasta siempre (spanisch) auf www.futbol.com.uy vom 4. März 2013, angerufen am 4. März 2013
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Cubilla, Luis |
| ALTERNATIVNAMEN | Cubilla, Luís Alberto Almeida |
| KURZBESCHREIBUNG | uruguayischer Fußballspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 28. März 1940 |
| GEBURTSORT | Paysandú |
| STERBEDATUM | 3. März 2013 |
| STERBEORT | Asunción, Paraguay |