Uruguayische Fußballnationalmannschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel befasst sich mit der uruguayischen Fußballnationalmannschaft der Männer. Für die U-20-Mannschaft siehe Uruguayische Fußballnationalmannschaft (U-20-Männer).
Republik Östlich des Uruguay
República Oriental del Uruguay
Logo des uruguayischen Fußballverbandes
Spitzname(n) La celeste („Die Himmelblaue“), Charrúas
Verband Asociación Uruguaya de Fútbol
Konföderation CONMEBOL
Technischer Sponsor Puma
Trainer UruguayUruguay Óscar Washington Tabárez
Kapitän Diego Lugano
Rekordtorschütze Luis Suárez (41)
Rekordspieler Diego Forlán (111)
Heimstadion Estadio Centenario
FIFA-Code URU
FIFA-Rang 6. (1330 Punkte)
(Stand: 17. Juli 2014)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
UruguayUruguay Uruguay 0:6 Argentinien ArgentinienArgentinien
(Montevideo, Uruguay; 20. Juli 1902)
Höchster Sieg
UruguayUruguay Uruguay 9:0 Bolivien BolivienBolivien
(Lima, Peru; 9. November 1927)
Höchste Niederlage
UruguayUruguay Uruguay 0:6 Argentinien ArgentinienArgentinien
(Montevideo, Uruguay; 20. Juli 1902)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 11 (Erste: 1930)
Beste Ergebnisse Weltmeister 1930, 1950
Südamerikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 41 (Erste: 1916)
Beste Ergebnisse Sieger 1916, 1917, 1920, 1923, 1924, 1926, 1935, 1942, 1956, 1959 (II), 1967, 1983, 1987, 1995, 2011
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 1997)
Beste Ergebnisse 4. Platz (1997, 2013)
Olympische Spiele
Gold 1924
Gold 1928
(Stand: 20. November 2013)

Die uruguayische Fußballnationalmannschaft repräsentiert Uruguay bei Fußballspielen auf internationaler Ebene. Sie war besonders in den frühen Tagen des professionellen Fußballs eine der weltweit stärksten Nationalmannschaften und ist es nach einigen weniger erfolgreichen Jahrzehnten heute wieder.

Von 1924 bis 1930 gewann sie fünf große Titel in nur sechs Jahren: die olympischen Fußballturniere in Paris und Amsterdam, 1930 die erste Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte im eigenen Land sowie 1924 und 1926 die Copa América. 1950 gewann sie in Brasilien ein zweites Mal die WM. 1954 und 1970 wurde sie jeweils WM-Vierter, konnte sich dann aber mehrmals nicht für die WM qualifizieren oder kam nicht mehr über das WM-Achtelfinale hinaus. Erst 2010 gelang es wieder, ins WM-Halbfinale einzuziehen und am Ende erneut WM-Vierter zu werden. Jedoch konnte in den zurückliegenden Jahrzehnten mehrfach (1942, 1956, 1959, 1967, 1983, 1987, 1995, 2011) der Gewinn der Copa América durch die uruguayische Fußballnationalmannschaft als Erfolg verbucht werden. Mit insgesamt 15 Titeln ist Uruguay seit 2011 Rekordsieger der Copa. Im Juni 2012 kletterte Uruguay auf Rang 2 der FIFA-Weltrangliste. Diese Platzierung war die bislang beste des Landes, musste jedoch schon im Juli 2012 an Deutschland abgegeben werden.

Geschichte[Bearbeiten]

Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Entweder die Zeit nach 1930 auch aufarbeiten, die WM-Historie in den Geschichtsabschnitt integrieren und ergänzen um Nicht-WM-Historisches oder strikt trennen und die WM 1930 hier auch raus. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Von den Anfängen bis 1930[Bearbeiten]

Englische Arbeiter brachten das Spiel Ende des 19. Jahrhunderts nach Uruguay und bald entwickelte sich der Fußball zum Nationalsport. Den Uruguayern ist es maßgeblich zu verdanken, dass der englische Kick-and-rush-Stil zu Gunsten eines modernen Kombinations- und Dribbelspiels in den Hintergrund zu treten begann.

Das Team aus dem kleinen Uruguay gewann 1916, 1917, 1920, 1923, 1924, 1926 und 1935 die Copa América. 1919, 1922, 1927 belegte es den zweiten Platz. Bereits hier zeigte sich die Klasse des Fußballlandes Uruguay.

1924 führte der uruguayische Stil auch auf der Weltbühne zum überwältigenden Erfolg über die kontinentaleuropäischen Nationen: Die aus Metzgern, Schuhputzern und Gemüseverkäufern zusammengestellte Mannschaft reiste in der 3. Klasse zu den Olympischen Spielen nach Frankreich. Die Fahrt wurde durch Hypotheken und spontan angesetzte Freundschaftsspiele finanziert. Im ersten Spiel einer südamerikanischen Mannschaft in Europa vor ca. 3000 Zuschauern bezwangen die „Urus“ Jugoslawien mit 7:0, zum zweiten Spiel gegen die USA (3:0) kamen schon 10.455 Zuschauer und zum Viertelfinalspiel (5:1) gegen Gastgeber Frankreich 30.868 Zuschauer. Den 3:0-Erfolg im Finale gegen die Schweiz sahen schließlich 40.522 Zuschauer.

Wie überlegen der südamerikanische dem europäischen Stil war, zeigte sich wieder vier Jahre später bei den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam: Das Finale fand zwischen Uruguay und Argentinien statt. Erst im Wiederholungsspiel bezwang Uruguay nach einem Tor von Hector Scarone zum 2:1-Endstand die Nachbarn.

Die Rivalen vom Río de la Plata trafen auch zwei Jahre später im Finale der ersten Weltmeisterschaft aufeinander. Im Estadio Centenario in Montevideo sahen 93.000 Zuschauer das 4:2 für den Gastgeber. Der Tag des Sieges wurde kurzerhand zum Nationalfeiertag erklärt.

Uruguay: Ballesteros; Mascheroni, Nasazzi; J. L. Andrade, Fernandez, Gestido; Dorado, Scarone, Castro, Cea, Iriarte. Argentinien: Botasso; Della Torre, Paternoster; J. Evaristo, Monti, Juarez; Peucelle, Varallo, Stabile, Ferreira, M. Evaristo. SR Langenus (Belgien). – Tore: 12. Dorado 1:0. 20. Peucelle 1:1. 22. Stabile 1:2. 57. Cea 2:2. 68. Iriarte 3:2. 89. Castro 4:2

Überragende Spieler dieser goldenen Periode des uruguayischen Fußballs war der charismatische José Nasazzi. Der Steinmetz war Spielführer und Spielmacher des Teams. Die „schwarze Perle“ José Leandro Andrade, der große Star des Turniers 1924, war sein kongenialer Partner im Mittelfeld. Ebenfalls nicht zu vergessen sind die Stürmer Hector Scarone und Castro, der trotz des Verlustes seiner rechten Hand weiterhin Tore für Uruguay erzielte.

Fußball-Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Bilanz[Bearbeiten]

Mit zwei Titeln und dreimal Platz 4 rangiert Uruguay unter den zehn besten Nationalmannschaften bei Fußball-Weltmeisterschaften.[2]

1930 in Uruguay Weltmeister
1934 in Italien nicht teilgenommen
1938 in Frankreich nicht teilgenommen
1950 in Brasilien Weltmeister
1954 in der Schweiz 4. Platz
1958 in Schweden nicht qualifiziert
1962 in Chile Vorrunde
1966 in England Viertelfinale
1970 in Mexiko 4. Platz
1974 in Deutschland Vorrunde
1978 in Argentinien nicht qualifiziert
1982 in Spanien nicht qualifiziert
1986 in Mexiko Achtelfinale
1990 in Italien Achtelfinale
1994 in den USA nicht qualifiziert
1998 in Frankreich nicht qualifiziert
2002 in Südkorea/Japan Vorrunde
2006 in Deutschland nicht qualifiziert
2010 in Südafrika 4. Platz
2014 in Brasilien Achtelfinale

Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen[Bearbeiten]

1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1923 in die FIFA aufgenommen
1912 in Stockholm nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1923 in die FIFA aufgenommen
1920 in Antwerpen nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1923 in die FIFA aufgenommen
1924 in Paris Olympiasieger
1928 in Amsterdam Olympiasieger
1936 in Berlin nicht teilgenommen
1948 in London nicht teilgenommen
1952 in Helsinki nicht teilgenommen

Die Amateur-, Olympia- bzw. U-20-Mannschaften konnten sich zwischen 1956 und 2008 entweder nicht qualifizieren oder nahmen nicht teil. Erst für die Olympischen Spiele in London konnte sich wieder eine uruguayische Mannschaft qualifizieren, die als U-23 antrat, in der sieben A-Nationalspieler standen, u. a. der derzeitige Rekordtorschütze Luis Suárez als Mannschaftskapitän und Edinson Cavani. Die Mannschaft schied aber in der Vorrunde aus, wobei Uruguay am 29. Juli 2012 gegen den Senegal erstmals ein Spiel bei einem olympischen Fußballturnier verlor.

1924 und 1928 trat Uruguay in den drei Finalspielen mit folgenden Spielern an:

  • Tor: Mazzali
  • Verteidiger: Arispe, Nasazzi
  • Läufer: Andrade, Fernández (nur 1928 im 1. Finale), Gestido (nur 1928), Ghierra (nur 1924), Plirz (nur 1928 im 2. Finale), Vidal (nur 1924)
  • Sturm: Arremún (nur 1928 im 2. Finale), Borjas (nur 1928 im 2. Finale), Campolo (nur 1928 im 1. Finale), Castro (nur 1928 im 1. Finale), Cea, Figueroa (nur 1928 im 2. Finale), Petrone (1928 nur im 1. Finale), Romano (nur 1924), Scarone (1928 nur im 2. Finale), Urdinarán (1928 nur im 1. Finale)
(Fett gedruckte Spieler standen 1930 auch im WM-Finale)

Bilanz bei der Copa América[Bearbeiten]

Teilnahme am Konföderationen-Pokal[Bearbeiten]

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis[K 1] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1992 Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1995 Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1997 Saudi-Arabien Spiel um Platz 3 Tschechien Vierter Púa, VíctorVíctor Púa Halbfinalniederlage gegen Australien durch Golden Goal
1999 Mexiko nicht qualifiziert
2001 Südkorea/Japan nicht qualifiziert
2003 Frankreich nicht qualifiziert
2005 Deutschland nicht qualifiziert
2009 Südafrika nicht qualifiziert
2013 Brasilien Spiel um Platz 3 Italien Vierter Óscar Tabárez Beim 8:0 im letzten Gruppenspiel gegen Tahiti steigert Uruguay die eigene Bestmarke für südamerikanische Mannschaften gegen ozeanische Mannschaft um ein Tor
Niederlage im Spiel um Platz 3 im Elfmeterschießen
  1. Laut All-time Ranking 1992-2009 [1] (PDF; 1,8 MB)

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Junioren[Bearbeiten]

U-20[Bearbeiten]

U-17[Bearbeiten]

U-15[Bearbeiten]

Rekordspieler[Bearbeiten]

Rekordinternationale[Bearbeiten]

Noch aktive Spieler sind Fett gedruckt.

Stand: 19. November 2013, nach dem zweiten Spiel gegen Jordanien: [5]
# Name Zeitraum Spiele Tore
1 Diego Forlán 2002– 107 36
2 Diego Lugano 2003– 91 9
3 Maxi Pereira 2005– 87 2
4 Diego Pérez 2001– 86 1
5 Rodolfo Rodríguez 1976–1986 78 0
6 Luis Suárez 2007– 76 39
7 Fabián Carini 1999–2009 74 0
8 Enzo Francescoli 1982–1997 73 17
9 Sebastián Abreu 1996– 70 26
10 Álvaro Recoba 1995–2007 69 11
Ángel Romano 1911–1927 69 28

Rekordtorschützen[Bearbeiten]

# Spieler Zeitraum Tore Spiele Schnitt
1 Luis Suárez 2007– 39 76 0,51
2 Diego Forlán 2002– 36 107 0,34
3 Héctor Scarone 1917–1930 31 52 0,60
4 Ángel Romano 1911–1927 28 69 0,41
5 Omar Oscar Míguez 1950–1958 27 39 0,69
6 Sebastián Abreu 1996– 26 70 0,37
7 Pedro Petrone 1923–1930 24 29 0,83
8 Fernando Morena 1971–1983 22 53 0,42
Carlos Aguilera 1982–1997 22 64 0,34
10 José Piendibene 1909–1921 20 40 0,50

(Stand: 20. November 2013, nach dem zweiten Spiel gegen Jordanien)

Erweiterter Kader[Bearbeiten]

(Stand: 13. Dezember 2013; Quelle: www.transfermarkt.de)

Name Verein Geburtsdatum Länderspiele Tore Letzter Einsatz
Tor
{{{2}}}, Juan Guillermo CastilloJuan Guillermo Castillo UruguayUruguay Club Atlético Peñarol 17.04.1978 000000000000013.000000000013 000000000000000.00000000000 25.03.2011
{{{2}}}, Rodrigo MuñozRodrigo Muñoz ParaguayParaguay Club Libertad 22.01.1982 000000000000000.00000000000 000000000000000.00000000000 n.n.
{{{2}}}, Fernando MusleraFernando Muslera TurkeiTürkei Galatasaray Istanbul 16.06.1986 000000000000055.000000000055 000000000000000.00000000000 16.10.2013
{{{2}}}, Martín SilvaMartín Silva ParaguayParaguay Club Olimpia 25.03.1983 000000000000004.00000000004 000000000000000.00000000000 21.11.2013
Abwehr
{{{2}}}, Martín CáceresMartín Cáceres ItalienItalien Juventus Turin 07.04.1987 000000000000055.000000000055 000000000000001.00000000001 21.11.2013
{{{2}}}, Sebastián CoatesSebastián Coates EnglandEngland FC Liverpool 07.10.1990 000000000000012.000000000012 000000000000001.00000000001 14.08.2013
{{{2}}}, Jorge FucileJorge Fucile PortugalPortugal FC Porto 19.11.1984 000000000000040.000000000040 000000000000000.00000000000 16.10.2013
{{{2}}}, José María GiménezJosé María Giménez SpanienSpanien Atlético Madrid 20.01.1995 000000000000003.00000000003 000000000000000.00000000000 16.10.2013
{{{2}}}, Diego GodínDiego Godín SpanienSpanien Atlético Madrid 16.02.1986 000000000000075.000000000075 000000000000004.00000000004 21.11.2013
{{{2}}}, Diego LuganoDiego Lugano (C)Kapitän der Mannschaft EnglandEngland West Bromwich Albion 02.11.1980 000000000000091.000000000091 000000000000009.00000000009 21.11.2013
{{{2}}}, Álvaro PereiraÁlvaro Pereira ItalienItalien Inter Mailand 28.11.1985 000000000000054.000000000054 000000000000004.00000000004 13.11.2013
{{{2}}}, Maxi PereiraMaxi Pereira PortugalPortugal Benfica Lissabon 08.06.1984 000000000000087.000000000087 000000000000003.00000000003 21.11.2013
{{{2}}}, Andrés ScottiAndrés Scotti UruguayUruguay Nacional Montevideo 14.12.1975 000000000000040.000000000040 000000000000001.00000000001 11.09.2013
Alejandro Silva ParaguayParaguay Club Olimpia 04.09.1989 000000000000002.00000000002 000000000000000.00000000000 11.10.2013
{{{2}}}, Gastón SilvaGastón Silva UruguayUruguay Defensor Sporting Club 05.03.1994 000000000000000.00000000000 000000000000000.00000000000 n.n.
Mittelfeld
{{{2}}}, Matías AguirregarayMatías Aguirregaray ArgentinienArgentinien Estudiantes de la Plata 01.04.1989 000000000000004.00000000004 000000000000000.00000000000 23.06.2013
Chori Castro SpanienSpanien Real Sociedad 14.09.1984 000000000000005.00000000005 000000000000000.00000000000 06.02.2013
{{{2}}}, Sebastián EgurenSebastián Eguren BrasilienBrasilien SE Palmeiras 08.01.1981 000000000000054.000000000054 000000000000007.00000000007 14.08.2013
{{{2}}}, Álvaro FernándezÁlvaro Fernández UruguayUruguay Nacional Montevideo 11.10.1985 000000000000012.000000000012 000000000000000.00000000000 16.10.2012
{{{2}}}, Walter GarganoWalter Gargano ItalienItalien FC Parma 23.07.1984 000000000000060.000000000060 000000000000001.00000000001 11.10.2013
{{{2}}}, Álvaro GonzálezÁlvaro González ItalienItalien Lazio Rom 29.10.1984 000000000000012.000000000012 000000000000000.00000000000 11.09.2013
{{{2}}}, Nicolás LodeiroNicolás Lodeiro BrasilienBrasilien Botafogo FR 21.03.1989 000000000000024.000000000024 000000000000003.00000000003 21.11.2013
Diego Pérez ItalienItalien FC Bologna 18.05.1980 000000000000087.000000000087 000000000000002.00000000002 16.10.2013
{{{2}}}, Gastón RamírezGastón Ramírez EnglandEngland FC Southampton 02.12.1990 000000000000026.000000000026 000000000000000.00000000000 21.11.2013
{{{2}}}, Egidio Arévalo RíosEgidio Arévalo Ríos ItalienItalien US Palermo 01.01.1982 000000000000052.000000000052 000000000000000.00000000000 21.11.2013
Cristian Rodríguez SpanienSpanien Atlético Madrid 30.09.1985 000000000000070.000000000070 000000000000008.00000000008 21.11.2013
Angriff
{{{2}}}, Edinson CavaniEdinson Cavani FrankreichFrankreich Paris St. Germain 14.02.1987 000000000000060.000000000060 000000000000020.000000000020 21.11.2013
{{{2}}}, Sebastián FernándezSebastián Fernández SpanienSpanien Rayo Vallecano 23.05.1985 000000000000014.000000000014 000000000000003.00000000003 15.08.2012
{{{2}}}, Diego ForlánDiego Forlán JapanJapan Cerezo Osaka 19.05.1979 000000000000107.0000000000107 000000000000036.000000000036 21.11.2013
{{{2}}}, Abel HernándezAbel Hernández ItalienItalien US Palermo 08.08.1990 000000000000011.000000000011 000000000000007.00000000007 21.11.2013
{{{2}}}, Christian StuaniChristian Stuani SpanienSpanien Espanyol Barcelona 12.10.1986 000000000000007.00000000007 000000000000002.00000000002 21.11.2013
Luis Suárez EnglandEngland FC Liverpool 24.01.1987 000000000000076.000000000076 000000000000040.000000000040 21.11.2013

Weitere berühmte Spieler[Bearbeiten]

Trainergeschichte[Bearbeiten]

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften[Bearbeiten]

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft Anlass
1. 09.06.1924 Paris (FrankreichFrankreich) UruguayUruguay Uruguay 3:0 SchweizSchweiz Schweiz Olympia Finale
2. 03.06.1928 Amsterdam (NiederlandeNiederlande) UruguayUruguay Uruguay 4:1 Deutsches ReichDeutsches Reich Deutsches Reich Olympia Viertelfinale
3. 23.05.1954 Lausanne SchweizSchweiz Schweiz 3:3 UruguayUruguay Uruguay
4. 05.06.1954 Saarbrücken Saarland 1947Saarland 1947 Saarland 1:7 UruguayUruguay Uruguay
5. 03.07.1954 Zürich (SchweizSchweiz) OsterreichÖsterreich Österreich 3:1 UruguayUruguay Uruguay WM Spiel um Platz 3
6. 11.04.1962 Hamburg Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD 3:0 UruguayUruguay Uruguay
7. 14.05.1964 Wien OsterreichÖsterreich Österreich 0:2 UruguayUruguay Uruguay
8. 02.01.1965 Montevideo UruguayUruguay Uruguay 0:2 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
9. 23.07.1966 Sheffield (EnglandEngland) UruguayUruguay Uruguay 0:4 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD WM-Viertelfinale
10. 20.06.1970 Mexiko-Stadt (MexikoMexiko) Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD 1:0 UruguayUruguay Uruguay WM Spiel um Platz 3
11. 10.02.1971 Montevideo UruguayUruguay Uruguay 0:3 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
12. 15.02.1971 Montevideo UruguayUruguay Uruguay 1:1 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
13. 27.05.1972 Leipzig Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 1:0 UruguayUruguay Uruguay
14. 31.05.1972 Rostock Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 0:0 UruguayUruguay Uruguay
15. 08.06.1977 Montevideo UruguayUruguay Uruguay 0:2 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD
16. 18.12.1980 Montevideo UruguayUruguay Uruguay 4:0 SchweizSchweiz Schweiz
17. 29.01.1985 Montevideo UruguayUruguay Uruguay 3:0 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
18. 04.06.1986 Santiago de Querétaro (MexikoMexiko) UruguayUruguay Uruguay 1:1 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD WM-Gruppenspiel
19. 25.04.1990 Stuttgart Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD 3:3 UruguayUruguay Uruguay
20. 20.12.1992 Montevideo UruguayUruguay Uruguay 1:4 DeutschlandDeutschland Deutschland
21. 13.10.1993 Karlsruhe DeutschlandDeutschland Deutschland 5:0 UruguayUruguay Uruguay
22. 03.03.2010 St. Gallen SchweizSchweiz Schweiz 1:3 UruguayUruguay Uruguay
23. 10.07.2010 Port Elizabeth (SudafrikaSüdafrika) UruguayUruguay Uruguay 2:3 DeutschlandDeutschland Deutschland WM Spiel um Platz 3
24. 29.05.2011 Sinsheim DeutschlandDeutschland Deutschland 2:1 UruguayUruguay Uruguay
25. 05.03.2014 Klagenfurt OsterreichÖsterreich Österreich 1:1 UruguayUruguay Uruguay

Spiele gegen Deutschland[Bearbeiten]

Deutschland und Uruguay trafen bisher elfmal aufeinander. Den einzigen Sieg Uruguays gab es beim ersten Aufeinandertreffen bei den Olympischen Spielen 1928. Für Deutschland war es das erste Spiel gegen eine außereuropäische Mannschaft. Mit 4:1 gewann der spätere Olympiasieger im Viertelfinale. Deutschland verlor Richard Hofmann und Hans Kalb durch Platzverweise, wobei Kalb der erste Deutsche war, der in einem Länderspiel vom Platz gestellt wurde. Da auch der Uruguayer José Nasazzi das Spielende nicht auf dem Platz erlebte, ist es das Länderspiel mit den meisten Platzverweisen in der deutschen Fußballgeschichte. Auch das WM-Viertelfinale 1966 ging nicht ohne Platzverweise über die Bühne. Dort traf es die beiden Uruguayer Hector Silva und Horacio Troche, den es danach für einige Jahre in die deutschen Ligen verschlug. Beim Spiel am 13. Oktober 1993 stellte Lothar Matthäus den Rekord von Franz Beckenbauer mit 103 Länderspielen ein.[6] Beide Mannschaften trafen zweimal im Spiel um den dritten Platz bei einer WM aufeinander. Damit ist dies die häufigste Paarung im Spiel um den dritten Platz.

Nationaltrikot[Bearbeiten]

Seit dem ersten Länderspiel im Jahre 1901 besaß Uruguay bis 1910 kein offizielles Nationaltrikot. So spielte man in der ersten Partie im Trikot des montevideanischen Clubs Albion Football Club. In der Folgezeit wurde dann mit einer großen Anzahl an verschiedenen Trikots experimentiert, bis man sich 1910 offiziell zu Ehren des River Plate Football Club, der zwischen 1897 und 1929 existierte, für dessen Alternativ-Trikot und somit die himmelblauen Hemden entschied.

Trikots
Zeitraum Ausrüster
1978–1984 Adidas
1984–1987 Le Coq Sportif
1987–1991 Puma
1992–1998 NR
1998–2004 FUF
2004–2006 Uhlsport
2007–heute Puma

Zur Gestalt des Logos[Bearbeiten]

Die Fußballnationalmannschaft trägt vier Sterne auf dem Trikot: Zwei für die WM-Titel von 1930 und 1950 sowie zwei für die Siege bei den Olympischen Sommerspielen in Paris 1924 und Amsterdam 1928. Die Sterne für die beiden Siege in den olympischen Fußballturnieren wurden hinzugefügt, da in den Jahren 1924 und 1928 keine Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen wurde und die beiden Olympiasiege nach Meinung des uruguayischen Fußballverbandes denselben Stellenwert wie ein WM-Titel haben.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Stefan Thimmel: Uruguay. Nostalgie und Krise im Land des zweimaligen Weltmeisters· »Ich bin in den Fußball vernarrt«. Ein Gespräch mit Eduardo Galeano. In: Dario Azzellini, Stefan Thimmel Futbolistas. Fußball und Lateinamerika: Hoffnungen, Helden, Politik und Kommerz. Assoziation A, Berlin 2006, ISBN 3-935936-46-X.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Uruguayische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, Juli 2014. Abgerufen am 17. Juli 2014
  2. Facts Sheet – FIFA World CupTM: All-time ranking (PDF; 126 kB). FIFA
  3. Titel geteilt mit Paraguay
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJosé Luis Pierrend: Copa Artigas. In: RSSSF. 30. September 1998, abgerufen am 26. Mai 2010.
  5. Statistik der Länderspiele uruguayischer Nationalspieler auf rsssf.com
  6. DFB.de: Duelle gegen Uruguay: Ohrfeige, Overath, Olympia