Malacky
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Malacky
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| Wappen | Karte | |
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Basisdaten
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| Staat: | Slowakei | |
| Kraj: | Bratislavský kraj | |
| Okres: | Malacky | |
| Region: | Záhorie | |
| Fläche: | 27,172 km² | |
| Einwohner: | 18.132 (31. Dez. 2010) | |
| Bevölkerungsdichte: | 667,3 Einwohner je km² | |
| Höhe: | 159 m n.m. | |
| Postleitzahl: | 901 01 | |
| Telefonvorwahl: | 0 34 | |
| Geographische Lage: | 48° 26′ N, 17° 1′ O48.43805555555617.023611111111159Koordinaten: 48° 26′ 17″ N, 17° 1′ 25″ O | |
| Kfz-Kennzeichen: | MA | |
| Kód obce: | 508063 | |
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Struktur
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| Gemeindeart: | Stadt | |
| Gliederung Stadtgebiet: | 2 Stadtteile | |
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Verwaltung (Stand: November 2010)
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| Bürgermeister: | Jozef Ondrejka | |
| Adresse: | Mestský úrad Malacky Radlinského 1 90101 Malacky |
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| Webpräsenz: | www.malacky.sk | |
| Gemeindeinformation auf portal.gov.sk |
Statistikinformation auf statistics.sk |
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Malacky (deutsch Malatzka - veraltet auch Kirchlee/Kyrchle, ungarisch Malacka) ist eine Bezirksstadt im äußersten Westen der Slowakei. Sie liegt zirka 35 Kilometer von der Hauptstadt Bratislava entfernt und ist eines der Zentren der Region Záhorie. Sie stellt außerdem auch das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum für die Gemeinden in der näheren Umgebung dar und ist Hauptstadt des Bezirkes Malacky.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die Kleinstadt wurde 1231 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, damals kam das Gebiet in den Besitz der Grafen von Pezinok (Bösing). Die Gegend war ab dem Spätmittelalter bis weit in die Türkenzeit hinein mehrheitlich von Deutschen besiedelt. Durch die weitgehende Entvölkerung des Gebietes im Zuge der Türkenkriege kam es nach dem Ende der Kriegswirren zu einer starken slowakischen Einwanderung in das entvölkerte Gebiet. 1808 brannte der Ort ab. 1880 (Volkszählung) hatte die Stadt noch 17,2% deutsche Einwohner, 1930 (Volkszählung) noch 5,0%. 1945/46 wurde auch diese deutsche Restbevölkerung von der ČSR-Regierung (Beneš-Dekrete) nach Österreich und Deutschland vertrieben. Bis 1918 war die Stadt ein Teil des Königreichs Ungarn, danach mit Unterbrechung im 2. Weltkrieg bis 1992 ein Teil der Tschechoslowakei. 1939-1945 befanden sich in der Stadt einige Dienststellen der Schutzzone des Deutschen Reiches in der Slowakei.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Veselí nad Moravou, Tschechien
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Im Ort gibt es das Pálffy-Schloss das als Krankenhaus genutzt worden ist. Ursprünglich wurde es 1624 erbaut und 1808 nach dem Großbrand des Ortes klassizistisch umgestaltet und ist von einem Park umgeben. Ein Klosterbau mit Kirche wurde 1653 anstelle eines Renaissance-Schlösschens errichtet, dieser Bau wird von einer Wehrmauer mit 4 Türmen umgeben. Die Anlage wurde 1760 und 1890 umgebaut und nach einem Brand im Jahre 1928 wiederhergestellt. Die Synagoge im Ort wurde 1886 im byzantinischen Stil errichtet.
Der Ort besteht aus den 2 Stadtteilen Malacky und Vinohrádok.
Der im östlich gelegenen Ort Kostolište geborene slowakische Künstler Martin Benka verstarb 1971 im Ort.
[Bearbeiten] Galerie
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
Stefan Lux (*1888, †1936) Künstler, Journalist, antifaschistischer Aktivist
[Bearbeiten] siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
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