Martin Waldseemüller

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Detail der Karte von 1507, auf der sich die Bezeichnung „America“ zum ersten Mal findet
Hier stand das Elternhaus zum Hechtkopf von Martin Waldseemüller Hylacomylus ca 1472-1522 Buchdrucker, Humanist und bedeutendster Kosmograph seiner Zeit. Seine berühmte in St. Didel 1507 gedruckte Weltkarte weist erstmals den von Mathias Ringmann-Philesius Vogesigena geprägten Namen America für den 1492 entdeckten Erdteil auf.
Gedenktafel gegenüber dem Gebäude Löwenstraße 16 in Freiburg. Das Haus wurde im Zweiten Weltkrieg durch eine Fliegerbombe zerstört. Heute steht ein Teil des Kollegien-Gebäudes III der Universität Freiburg an dieser Stelle

Martin Waldseemüller (auch Waltzemüller, gräzisiert Hylacomylus oder Ilacomilus; * um 1472/1475 in Wolfenweiler bei Freiburg im Breisgau[1]; † 16. März 1520[2]) war ein deutscher Kartograf der Renaissance. Er erstellte die erste Weltkarte, auf der die Landmassen im Westen nach Amerigo Vespucci mit dem Namen „Amerika“ bezeichnet wurden.

Leben[Bearbeiten]

Waldseemüller wurde nicht – wie früher häufig angenommen – in Radolfzell oder Freiburg im Breisgau geboren, sondern in Wolfenweiler in der heute noch existierenden Binzenmühle, als Sohn eines Metzgers. Dort ist heute eine Straße nach ihm benannt.

Im Alter von etwa 20 Jahren wurde er 1490 unter dem Namen Martinus Waltzemüller an der Universität Freiburg immatrikuliert. Er studierte Mathematik und Geographie. Einer seiner Lehrer war Gregor Reisch, der ihn mit der Kosmographie bekannt machte. Während des Studiums lernte er auch den Elsässer Matthias Ringmann kennen.

Nach seinem Studium reisten Waldseemüller und Ringmann gemeinsam in den Ort St. Didel[3] (Saint-Dié-des-Vosges) auf der Westseite der Vogesen im Herzogtum Lothringen. Das dortige Kloster hatte sich im Mittelalter zu einem Zentrum der humanistischen Bewegung entwickelt. Der Freiburger lehrte dort als Professor für Kosmologie, arbeitete jedoch gleichzeitig zusammen mit Ringmann, der Professor für Latein war, als Kartograf.

1520 starb Martin Waldseemüller.

Werk[Bearbeiten]

Hylacomylus[Bearbeiten]

Eine der ersten Schriften, die Waldseemüller in Frankreich verfasste, war Hylacomylus. Es stellte eine Beschreibung der Reisen des italienischen Seefahrers Amerigo Vespucci dar.

Waldseemüller-Karte von 1507[Bearbeiten]

Waldseemüller-Karte von 1507

Das bekannteste Werk Waldseemüllers ist die von ihm mit Hilfe seines Partners Ringmann 1507 erstellte Weltkarte. Sie ist, zusammen mit einem Erdglobus und einer Beischrift, als dreiteiliges Projekt anzusehen, dem Waldseemüller den lateinischen Namen

Universalis cosmographia secundum Ptholomaei traditionem et Americi Vespucii aliorumque lustrationes,

gab, auf Deutsch:

„Die vollständige Kosmografie nach der Überlieferung des Ptolemäus sowie nach dem Augenschein Amerigo Vespuccis und anderer“

Der Globus und die Karte sind die ersten kartografischen Zeugnisse, die die „Neue Welt“ als einen neuen Kontinent sehen und ihn mit Amerika betiteln.

Entstehung und Einfluss[Bearbeiten]

Würdigung Waldseemüllers im Vorwort von Friesens Erläuterungen

Die Karte besteht aus zwölf rechteckigen Einzelstücken und wurde zuerst als Holzstich vorgearbeitet. Es wird angenommen, dass sie im Auftrag und mit Förderung von René II., des Herzogs von Lothringen, entstand. Dieser verfügte über gute Kontakte zu den europäischen Königshäusern, und auf Grund der zentralen Lage seines Reiches besaß er große Macht. Man geht davon aus, dass man ihm, von dem man wusste, dass er sich sehr für Kartografie interessierte, anstatt von Bestechungsgeldern neue geographische Informationen zukommen ließ, die Seefahrer auf ihrem Weg gen Westen gesammelt hatten. Dieses Wissen gab er an Waldseemüller weiter.

Ausgehend von Vespuccis Reisebericht Mundus Novus, den der Drucker Hans Grüninger 1509 in Straßburg veröffentlichte, vertraten Ringmann und Waldseemüller als erste die Ansicht, dass die Inseln, die Kolumbus entdeckt, Westindische Inseln getauft und als Indien bzw. Asien vorgelagerte Inseln angesehen hatte, in Wirklichkeit einen neuen, unbekannten Kontinent im Weltmeer darstellten. Sie sahen Vespucci, wie auch schon im Hylacomylus erwähnt, als den wahren Entdecker des Kontinents, da dieser auch ausführlich die Küste erkundet und sie beschrieben hatte. Auf Anregung Ringmanns trug Waldseemüller für die neue Landmasse zu Ehren Vespuccis den Namen „America“ ein. (Ob dies mit oder ohne Vespuccis Wissen geschah, konnte nicht endgültig geklärt werden.) Er verweiblichte dafür Vespuccis Vornamen, eine durchaus übliche Praxis, da die Namen aller damals bekannten Kontinente – Europa, Asien (=Asia) und Afrika – ebenfalls eine weibliche Endung besaßen.

Nach Waldseemüllers Tod veröffentlichte Grüninger dessen Karten in verkleinerter Form mit einem Erläuterungsheft von Lorenz Fries, das von 1525 bis 1530 mehrfach neu aufgelegt wurde und maßgeblich zur Etablierung der Kontinentbezeichnung „Amerika“ beitrug.[4]

Detail der Waldseemüller-Karte, welches Amerigo Vespucci neben der östlichen Hemisphäre der Welt mit dem neuen Kontinent zeigt

Aufbau[Bearbeiten]

Die zwölf einzelnen Teile der Karte, vier in der Länge und drei in der Breite, sind je bis zu 46 Zentimeter breit und bis zu 62 Zentimeter lang. Insgesamt ist die Karte 128 × 233 cm groß. Sie ist auf Europa zentriert und als flächentreue Kegelprojektion angelegt, so dass die Meridiane gekrümmt sind. Am Nordpol befinden sich noch einmal zwei kleine Darstellungen der Westlichen und der Östlichen Hemisphäre. Durch diese wird besonders deutlich, dass der neue Kontinent nicht an Asien grenzt, sondern separat im Meer liegt. An der westlichen Hemisphäre steht Claudius Ptolemäus, an der östlichen Vespucci. Dadurch soll verdeutlicht werden, dass diese Karte das alte Wissen mit dem neuen verbindet.

Verbreitung[Bearbeiten]

Von der Karte wurden ungefähr 1000 Exemplare gedruckt, die an namhafte Kaufleute, Adelige und Geistliche geschickt wurden.

Bedeutung[Bearbeiten]

Die Bedeutung der Karte für die damalige Wissenschaft und deren Weltanschauung war groß. Stieß sie in konservativen Kreisen anfangs auf Ablehnung, wurde sie von Wissenschaftlern und Gleichgesinnten schon bald angenommen. Man sah sie als jenen Maßstab an, nach dem sich andere Kartografen zu richten hatten.

Wiederentdeckung und heutige Situation[Bearbeiten]

Faksimile der Waldseemüller-Karte in der Library of Congress (2007)
Titelblatt der Kartenbegleitschrift Cosmographiae introductio

Von der im Druck einst weit verbreiteten Karte existiert nach heutiger Forschung nur noch ein einziges Exemplar. Es gehörte ursprünglich Johannes Schöner, einem Nürnberger Wissenschaftler des 15. und 16. Jahrhunderts. 1836 schrieb Alexander von Humboldt, dass er „den Namen des geheimnisvollen Mannes“ aufgefunden habe, welcher „zuerst den namen Amerika zur Bezeichnung des neuen Kontinentes vorschlug“[5] Im Jahre 1901 wurde das Stück auf Schloss Wolfegg in Oberschwaben wiederentdeckt. Über Jahrzehnte versuchte die Library of Congress in Washington D. C. das gut erhaltene Stück zu erwerben, doch es blieb noch für ein Jahrhundert im Besitz des Hauses zu Waldburg-Wolfegg und Waldsee – und der Öffentlichkeit nicht zugänglich, da die Sicherheitsvorkehrungen zu aufwändig gewesen wären und auch staatliche Einrichtungen in Deutschland derartige Kosten nicht übernehmen wollten und konnten. Am 27. Juni 2001 veräußerte das Oberhaupt des Hauses, Johannes zu Waldburg-Wolfegg, die Karte. Seiner Aussage am 18. November 2007 im Rahmen der Gesprächsreihe Adel verpflichtet im Stuttgarter Haus der Geschichte Baden-Württemberg zufolge wurden 10 Millionen US-Dollar aufgewendet. Das ist der höchste Preis, der je für ein kartografisches Gut gezahlt wurde.

Beim Verkauf wurde, begleitet von öffentlicher Kritik, durch eine Sondergenehmigung der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Baden-Württemberg der Ausfuhrschutz für national wertvolles Kulturgut gemäß dem Kulturgutschutzgesetz aufgehoben. Gerhard Schröder hatte sich persönlich für eine Ausnahmeregelung eingesetzt.[5] Die symbolische Übergabe erfolgte am 30. April 2007 durch die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in der Library of Congress, Washington, D.C. Die Bundeskanzlerin betonte in ihrer Rede, dass die Verdienste der USA für die deutsche Entwicklung in der Nachkriegszeit seinerzeit den Ausschlag dafür gegeben hätten, die Waldseemüllerkarte als Zeichen der transatlantischen Verbundenheit und als Hinweis auf die zahlreichen deutschen Wurzeln der USA an die Library of Congress zu übergeben. Unter den Gästen der Übergabezeremonie befand sich neben dem Mehrheitsführer der Demokraten im Repräsentantenhaus, Steny Hoyer, auch Johannes zu Waldburg-Wolfegg, der Verkäufer der Karte. 2005 war die Karte von der UNESCO zum Weltdokumentenerbe erklärt worden.

Bis 2007 wurde in der Library of Congress in der Ausstellung „Treasures“ (Schätze) ein Faksimile gezeigt, danach wurde das Original für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Karte befindet sich in einer speziellen klimatisierten Vitrine, die den Alterungsprozess des Drucks verlangsamen soll. Für die angemessene Präsentation der Karte wurden nochmals 1,5 Mio. Dollar investiert.

Auf der Waldburg, der Hausburg des Fürstengeschlechtes, wird ein Faksimile gezeigt, das nach dem Fund der originalen Waldseemüller-Karte 1901 hergestellt wurde. Die Burg beherbergt ein Museum und ist von April bis Oktober der Öffentlichkeit zugänglich.

Beischrift[Bearbeiten]

Noch im gleichen Jahr verfasste Waldseemüller die Cosmographiae introductio (deutsch Einführung in die Kosmografie). In diesem Buch schrieb er Amerigo Vespucci nach dem Studium von dessen Briefen an Lorenzo de Medici die Hauptentdeckung der „Neuen Welt“ zu. Er begründete die Namensgebung folgendermaßen:

„Nun in Wahrheit wurden diese Teile der neuen Welt besonders erkundet und ein weiterer Teil von Americus Vesputius entdeckt […] und es ist nicht einzusehen, warum jemand es verbieten sollte, das neue Land Amerige, Land des Americus, zu nennen, nach seinem Entdecker Americus, einem besonders scharfsinnigen Mann, oder America, da sowohl Europa als auch Asien ihre Namen von Frauen haben […]“

Globus[Bearbeiten]

Die Erdglobus-Segmentkarte von 1507
Vergleich zwischen Globus-Karte und tatsächlicher geographischer Lage

Der Erdglobus wurde gleichzeitig mit der Karte und der Beischrift Cosmographiae introductio 1507 veröffentlicht und wird auch im Namen des Projektes angesprochen. Er zeigte, ebenso wie die Karte, Amerika als neuen Kontinent.

Er wurde als Segmentkarte veröffentlicht, die sich zu einem Globus falten lässt. Von den 1507 hergestellten Globussegmentkarten sind vier erhaltene Exemplare bekannt. Eines wurde 1993 im Bestand der Historischen Bibliothek Offenburg entdeckt, ein weiteres Exemplar befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek in München. Zwei weitere Exemplare werden in den USA aufbewahrt. Eines besitzt die James Ford Bell Library der Universität von Minnesota in Minneapolis, das andere wurde im Jahre 2005 von Christie’s für eine Million US-Dollar versteigert.[6]

2012 wurde in der Universitätsbibliothek München ein weiteres Exemplar gefunden, das sich etwas von den vier vorher bekannten Exemplaren unterscheidet. Seine Entstehung wird auf „vermutlich einige Zeit nach dem Erstdruck von 1507“ geschätzt.[6][7][8][1]

Karte von 1513[Bearbeiten]

Carta itineraria europae 1520

Nach dem Tod Ringmanns wich Waldseemüller von seinen eigenen Ideen ab und glaubte anscheinend selber nicht mehr daran, dass Amerika ein eigener Kontinent war. In einer neuen Karte, die er 1513 erstellte, bezeichnete er es daher wieder mit Terra incognita (dt. Unbekanntes Land). Der Name Amerika war jedoch schon so weit verbreitet und hatte allgemeine Annahme gefunden, dass die Öffentlichkeit ihn als Bezeichnung der „Neuen Welt“ beibehielt.

Europakarte von 1520[Bearbeiten]

1511 begann Waldseemüller seine Carta itineraria europae und stellte sie gegen 1520 fertig. Es handelt sich dabei um eine gesüdete Karte (Beschriftung teilweise genordet), die Europa darstellt. Des Weiteren stellt sie alle Wappen der damaligen Staaten und Untertanenlande des deutschen Kaisers Karl V. dar und ist diesem auch gewidmet.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Martin Waldseemüller: Die Cosmographiae Introductio. Verlag J. H. Ed. Heitz, Straßburg 1907 (im Faksimiledruck hrsg. von Fr. R. von Wieser).
  •  Franz Ritter von Wieser, Wilhelm Bonacker, Karl-Heinz Meine (Hrsg.): Erläuterungen zur ersten gedruckten (Straßen-)Wandkarte von Europa, der Carta itineraria Evropae. d. Jahre 1511 bzw. 1520 von Martin Waldseemüller. Kirschbaum Verlag, Bad Godesberg, ISBN 3-7812-0649-1.
  •  Martin Waldseemüller: Tabula nova heremi Helvetiorum. In: Mitteilungen der Geographisch-Ethnographischen Gesellschaft. Zürich 1939 (Nachdruck).
  •  Andreas Venzke: Der ‚Entdecker Amerikas‘ – Aufstieg und Fall des Christoph Kolumbus. Zürich 1991, ISBN 3-545-34091-0.
  •  Stefan Zweig: Amerigo, die Geschichte eines historischen Irrtums. Fischer Verlag, Frankfurt a. M. 1989, ISBN 3-596-29241-7 (Über die Ernennung Amerikas nach Amerígo Vespucci durch Martin Waldseemüller 25 April 1507, Erstausgabe: Fischer Verlag, Stockholm, 1944 (posthum)).
  •  Petra Gabriel: Der Kartograph. 1. Auflage. Knecht Verlag, Frankfurt 2006, ISBN 3-7820-0893-6 (Ein Roman über die Entstehung der Waldseemüller-Weltkarte).
  •  Wolfgang M. Gall: Martin Waldseemüller – Leben und Wirken. In: Fachbereich Kultur der Stadt Offenburg (Hrsg.): Neue Welt & Altes Wissen. Wie Amerika zu seinem Namen kam. Begleitbuch zur Ausstellung. Offenburg 2006, ISBN 3-937295-64-X.
  •  Ute Obhof: Der Erdglobus, der Amerika benannte – die Überlieferung der Globensegmente von Martin Waldseemüller aus dem Jahre 1507. In: Fachbereich Kultur der Stadt Offenburg (Hrsg.): Neue Welt & Altes Wissen. Amerika zu seinem Namen kam. Begleitbuch zur Ausstellung. Offenburg 2006, ISBN 3-937295-64-X.
  • Jakob Franck: Hylacomylus, Martin. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 13, Duncker & Humblot, Leipzig 1881, S. 488 f.
  • Eintrag in der Catholic Encyclopedia, Robert Appleton Company, New York 1913 (englisch)
  •  Franz Laufenberger: Ringmann oder Waldseemüller ?. In: Archiv für Wissenschaftliche Geographie, vol. XIII. Bonn 1959, ISBN 3-937295-64-X.
  •  Walter Preker: Martin Waldseemüller, in: Freiburger Biographien, S. 68 f..

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Martin Waldseemüller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Jörg Czybulka: Er war ein früher Bürger von Schallstadt und keineswegs ein Freiburger, Meinung, Leserbriefe, Badische Zeitung, 11. Juli 2012 (7. August 2012)
  2. Martin Lehmann: Die Cosmographiae Introductio Matthias Ringmanns und die Weltkarte Martin Waldseemüllers aus dem Jahr 1507. Ein Meilenstein frühneuzeitlicher Kartographie. Dissertation, Freiburg 2010. Zitiert nach: uni'leben. Zeitung der Universität Freiburg. ISSN 0947-1251, 02/2010, S. 8 (online).
  3. 1507 St. Didel (Lothringen): Der Kartograph Martin Waldseemüller ... www.geo.de (Flash; 75 kB) [1]
  4. Lorenz Fries: Uslegung der Mercarthen oder Cartha Marina. Darum man sehen mag, was [wo] einer in der Welt sey, und was [wo] ein jeglich Land, Wasser und Stat gelegen ist. Das al[le]s in dem Büchlin ze[u] finden. Straßburg 1527. Digitalisat (1527)
  5. a b GEO Magazin, 01/2008, S.124
  6. a b Berühmtes Kartenwerk entdeckt. Variante von Amerikas „Geburtsurkunde“ in der UB, LMU München, 22. Juni 2012, Digitalisat.
  7. kurier.at, 3. Juli 2012: Uralte Weltkarte in München aufgetaucht
  8. sueddeutsche.de: Kartenschatz in Unibibliothek München entdeckt – Bastelbogen für den Adel (Interview mit der Finderin, 3. Juli 2012)