Mary Robinson
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mary Robinson (irisch: Máire Mhic Róibín, * 21. Mai 1944 in Ballina, Irland) war die Staatspräsidentin Irlands und UN-Hochkommissarin für Menschenrechte.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Leben
Mary Robinson ist studierte Juristin. Mit 25 Jahren wurde sie Professorin für konstitutionelles Recht und Strafrecht am Trinity College in Dublin. Von 1969 bis 1989 war sie Abgeordnete des irischen Oberhauses. Nach ihrem Wahlsieg in der Präsidentenwahl vom 7. November 1990 war Mary Robinson, die der Labour Party angehört, von 1990 bis 1997 die erste Staatspräsidentin der Republik Irland. Mit Mary McAleese folgte ihr wiederum eine Frau auf diesem Posten nach.
1997 wurde Robinson Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen und übte dieses Amt bis September 2002 aus. Seit 2002 ist sie Ehrenpräsidentin der Entwicklungshilfsorganisation Oxfam.
Mary Robinson ist verheiratet und hat drei Kinder.
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- 1993 erhielt sie den CARE Humanitarian Award
- 1999 Erasmuspreis
- 2000 Félix-Houphouët-Boigny-Friedenspreis
- 2002 erhielt sie den Sydney Peace Prize
- 2002 erhielt sie den Sonning-Preis
- 2003 erhielt sie die Otto-Hahn-Friedensmedaille
- 2006 erhielt sie den Prinz-von-Asturien-Preis für Sozialwissenschaften
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
Douglas Hyde | Seán Ó Ceallaigh | Éamon de Valera | Erskine Childers | Cearbhall Ó Dálaigh | Patrick Hillery | Mary Robinson | Mary McAleese
José Ayala-Lasso (
Ecuador 1994–1997) | Mary Robinson (
Irland 1997–2002) | Sérgio Vieira de Mello (
Brasilien 2002–2003) | Louise Arbour (
Kanada 2003–Juni 2008) | Navanethem Pillay (
Südafrika ab September 2008)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Robinson, Mary |
| KURZBESCHREIBUNG | irische Juristin und Politikerin |
| GEBURTSDATUM | 21. Mai 1944 |
| GEBURTSORT | Ballina |

