Melanie Oudin

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Melanie Oudin Tennisspieler
Melanie Oudin
Nationalität: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 23. September 1991
Größe: 168 cm
Gewicht: 59 kg
1. Profisaison: 2008
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Jorge Todero und Jay Gooding
Preisgeld: 1.367.439 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 193:154
Karrieretitel: 1 WTA, 6 ITF
Höchste Platzierung: 31 (19. April 2010)
Aktuelle Platzierung: 132
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 53:68
Karrieretitel: 0 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 125 (23. Mai 2011)
Aktuelle Platzierung: 211
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 21. April 2014
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Melanie Oudin (* 23. September 1991 in Marietta, Georgia) ist eine US-amerikanische Tennisspielerin.

Persönliches[Bearbeiten]

Oudin ist französischer Abstammung und hat eine Zwillingsschwester, Katherine. [1] Im Alter von sieben Jahren wurde sie von ihrer Großmutter an das Tennisspiel herangeführt. Von der siebten Klasse an wurde sie zu Hause unterrichtet, damit sie mehr Zeit für das Training hatte.[2] Ihr Vorbild ist Justine Henin, von der Oudin einmal sagte: „Um zu siegen, muss man nicht groß sein.“

Karriere[Bearbeiten]

2007[Bearbeiten]

Oudin gewann auf der ITF Junior Tour einschließlich der "Eddie Herr International Junior"-Tennis-Meisterschaften 27 Spiele und 4 Turniere hintereinander. Sie war kurz davor, auch das fünfte Turnier zu gewinnen, verlor aber das Einzelfinale der Unter-18-Jährigen beim Orange Bowl gegen Michelle Larcher de Brito aus Portugal.[3]

2008[Bearbeiten]

Im Februar 2008 wechselte sie auf die WTA Tour.[4] Im April gewann sie die Easter Bowl und die USTA International Spring Meisterschaft.[5] Für das Turnier in Miami erhielt sie eine Wildcard, sie unterlag in Runde eins Tathiana Garbin in drei Sätzen.[6]

Bei den French Open erreichte sie bei den Juniorinnen das Viertelfinale, das sie gegen Elena Bogdan mit 4:6, 4:6 verlor. Im Juniorinnenwettbewerb von Wimbledon war sie an Nummer 1 gesetzt, schied aber gegen die spätere Siegerin Laura Robson mit 1:6, 3:6 aus.[7]

Im August erhielt sie eine Wildcard für das Hauptfeld der US Open. Sie verlor gegen Jessica Moore mit 6:7, 6:7. Bei den Juniorinnen schaffte sie es bis ins Halbfinale, das sie gegen Gabriela Paz Franco verlor. Im Oktober nahm sie beim Bell Challenge in Québec teil. In der ersten Runde besiegte sie die an 3 gesetzte Sybille Bammer mit 6:4, 3:6, 7:5, anschließend die Russin Olga Putschkowa mit 6:1, 7:6. In ihrem ersten WTA-Viertelfinale musste sie sich der an 6 gesetzten Bethanie Mattek-Sands mit 6:7 und 1:6 geschlagen geben.

2009[Bearbeiten]

Bei den Australian Open überstand sie die Qualifikation, verlor aber in der ersten Runde gegen Akgul Amanmuradova mit 1:6, 4:6.

Auch in Wimbledon kam sie über die Qualifikation ins Hauptfeld. In der ersten Runde besiegte sie mit 4:6, 6:4, 6:2 erneut Sybille Bammer und traf in der zweiten Runde auf Jaroslawa Schwedowa, die sie mit 3:6, 6:2, 6:4 bezwang. Mit einem 6:78-, 7:5-, 6:2-Sieg gegen die an Nummer 6 gesetzte Jelena Janković zog sie ins Achtelfinale ein, das sie mit 4:6, 5:7 gegen Agnieszka Radwańska verlor.

Bei den US Open hatte sie einen Lauf und besiegte zunächst Jelena Dementjewa, damals Nummer 4 der Welt, mit 5:7, 6:4, 6:3 und danach die vormalige Weltranglistenerste Marija Scharapowa mit 3:6, 6:4 und 7:5. Im Achtelfinale schaltete sie auch die dritte Russin, Nadja Petrowa, ebenfalls in drei Sätzen aus. Im Viertelfinale schied sie dann gegen Caroline Wozniacki mit 2:6 und 2:6 aus.

2010 - 2012[Bearbeiten]

2010 war kein gutes Tennisjahr für Oudin. Auch bei den US Open schied sie bereits in der zweiten Runde aus. Da sie im Jahr zuvor das Viertelfinale erreicht hatte, verlor sie viele Weltranglistenpunkte.

Ein Überraschungserfolg gelang ihr 2011, als sie zusammen mit Jack Sock den Mixed-Titel der US Open gewann. Es war ihr erster Titel bei einem Grand-Slam-Turnier.

2012 gewann sie in Birmingham endlich auch ihren ersten WTA-Einzeltitel. Als ungesetzte Spielerin besiegte sie diesmal Janković im Endspiel klar in zwei Sätzen.

Turniersiege[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 27. Juli 2008 Lexington, USA ITF $50.000 Hart Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carly Gullickson 6:4, 6:2
2. 10. Mai 2009 Indian Harbour Beach, USA ITF $50.000 Sand DeutschlandDeutschland Laura Siegemund 7:5, 5:7, 6:2
3. 17. Mai 2009 Raleigh, USA ITF $50.000 Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Lee-Waters 6:1, 2:6, 6:4
4. 29. April 2012 Charlottesville, USA ITF $50.000 Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Irina Falconi 7:60, 3:6, 6:1
5. 17. Juni 2012 Birmingham, GBR WTA International Rasen SerbienSerbien Jelena Janković 6:4, 6:2
6. 4. November 2012 New Braunfels, USA ITF $50.000 Hart KolumbienKolumbien Mariana Duque-Marino 6:1, 6:1
7. 29. September 2013 Las Vegas, USA ITF $50.000 Hart Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Coco Vandeweghe 5:7, 6:3, 6:3

Mixed[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 9. September 2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New York Grand Slam Hart Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jack Sock ArgentinienArgentinien Gisela Dulko
ArgentinienArgentinien Eduardo Schwank
7:64, 4:6, [10:8]

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Turnier 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Karriere
Australian Open - 1 1 1 - 1 1
French Open - - 1 1 2 2 2
Wimbledon - AF 2 1 1 - AF
US Open 1 VF 2 1 1 - VF

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Melanie Oudin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Getting to Know Melanie Oudin WTATour.com, 12. Dezember 2008
  2. Melanie Oudin Injects Optimism into Women's Tennis NY Times, 10 März 2009
  3. Oudin Streak Stopped United States Tennis Association.
  4. Oudin Turns Professional USTA (Version vom 14. September 2009 im Internet Archive)
  5. Melanie Oudin Activity ITF
  6. Oudin loses in the first round at Miami (PDF; 312 kB) WTA
  7. Laura Robson Presses Ahead at Wimbledon 2008 (Version vom 25. Juli 2008 im Internet Archive)