Omval

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Lage von de Omval (grün)

Omval (auch „de Omval“ geschrieben) ist eine Landzunge und ein Stadtteil an der östlichen Seite des Flusses Amstel in Amsterdam und hatte 2009 rund 2020 Einwohner.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

De Omval war ursprünglich eine Halbinsel (Schiereiland) und gehörte zur Gemeinde Ouder-Amstel. Am 1. Januar 1921 wurde das Viertel Teil der Gemeinde Amsterdam. Zwischen 1962 und 1980 gab es in dem Gebiet viele kleine Betriebe, die Geruchsbelästigungen verursachten. So waren eine Kakaofabrik und eine chemische Firma bekannt für den Gestank in dem Viertel. Außerdem waren unter anderem eine Staubsaugerfabrik und eine Schiffswerft dort ansässig. Mittlerweile bestehen diese Betriebe nicht mehr.[2]

Omval gehört zur Amstelstationbuurt in Amsterdam Oost. Dieses Stadtviertel (buurt) besteht aus den Vierteln Van der Kunbuurt, de Omval, HJE, Wenckebachweg, Amstelbusinesspark und Groenestaart mit rund 2020 Einwohnern.

Mondriaantoren, Rembrandttoren und Breitnertorenl

Am äußersten Rand der Amstelstationbuurt liegen die Van der Kunbuurt und de Omval. De Omval ist, im Gegensatz zum Arbeiterviertel Van der Kunbuurt, ein etwas „eleganteres“ (chiquere) Viertel mit relativ teuren Appartementen.

1987 stimmte der Amsterdamer Gemeinderat einem Plan zu, in de Omval drei Bürogebäude mit den Namen von bekannten niederländischen Kunstmalern, zu bauen. Diese sind die Rembrandt−Toren, Mondiaan−Toren und Breitner−Toren. Die Rembrandttoren sind das höchste Gebäude in Amsterdam.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Anzahl der Einwohner in Omval. Niederländisch, mit Karte. Abgerufen am 19. Januar 2013
  2. Autor: Marella Karpe. Bedrijven en bedrijfjes aan de Omval 1962–1980. Niederländisch, abgerufen am 7. November 2011

52.33644.9184Koordinaten: 52° 20′ N, 4° 55′ O