Oosterparkbuurt

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Oosterparkbuurt

Die Oosterparkbuurt ist ein multikulturelles Wohnviertel im Stadtbezirk Amsterdam Oost (Provinz Nordholland), entstanden gegen Ende des 19. Jahrhunderts und hatte im Jahr 2008 10.210 Einwohner.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

1881 wurde mit der Ausweisung von Bauland im heutigen Stadtteil begonnen und ab 1886 der Oosterpark angelegt. Der endgültige Entwurf des Oosterpark stammte vom Landschaftsarchitekten Leonard Anthony Springer (1855–1940). An der Grenze des Oosterparks befindet sich seit 1926 das Königliches Tropeninstitut (Koninklijke Instituut voor de Tropen), vormals „Koloniaal Instituut“ genannt.

Das Oosterparkviertel ist aufgeteilt in Oosterpark-West und Oosterpark-Oost. Es ist ein multikulturell geprägtes Wohngebiet mit zwei Einkaufszentren in der Linnaeusstraat und dem Beukenplein, zwei Grundschulen sowie einem Gemeinschaftshaus für die Einwohner,einem Pflegeheim und zwei Spielplätzen. Die im Viertel liegenden Plätze Kastanjeplein, Eikenplein und Iepenplein sind nach 2006 gründlich renoviert worden.

Begrenzt wird das Viertel durch die Wibautstraat, die Mauritskade und die Linnaeusstraat sowie die Bahnstrecke Amsterdam - Utrecht.

Pferdebahnen auf dem Dam

1884 fuhr die erste „Pferdestraßenbahn“ (Paardentram) zum Oosterpark, 1903 kam die erste elektrische Amsterdamer Straßenbahn Linie 9 ins Viertel und 1906 wurde die die zweite Verbindung des öffentlichen Personennahverkehrs mit der Linie 11 geschaffen. Diese wurde 1945 ersetzt durch die Linie 3. Im zuge einer Stadtsanierung in den 1970er Jahren wurden zahlreiche ältere Häuser abgebrochen und Neubauten mit größeren Wohnungen entstanden.

2008 fand zum zehnten Mal das „Rode Loper-Festival“ mit Straßenmarkt, Performances, Musik und Tanz, Filmvorstellung und Aktivitäten für Kinder. Die Museen NiNsee, Uitvaartmuseum, Tropenmuseum und Persmuseum waren gratis zugänglich.[2] Im Gemeinschaftshaus „'t Blijvertje“ wurden Musik und Poesie geboten und das „Historisch Adviesbureau 30-45“, welches sich auf historische Beratung und Information über die Jahre 1900 bis 1945 spezialisiert hat, veranstaltete eine nostalgische Ausstellung mit Musik, Menschen die historisch gekleidet waren. Eine Wohnung in der Oosterparkbuurt wurde eingerichtet im Stil von vor 1945.

Weiterführende Literatur[Bearbeiten]

Ton Heijdra, Stomweg gelukkig in Amsterdam-Oost. De geschiedenis van Dapperbuurt, „Oosterparkbuurt“, Weesperzijdestrook en Transvaalbuurt. Uitgeverij René de Milliano, Alkmaar 1996. ISBN 90-72810-16-3.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gemeende Amsterdam: Oosterparkbuurt. Anzahl der Einwohner und andere Angaben. Mit Karte. Niederländisch, abgerufen am 15. Februar 2011
  2. Rode Loper Festival. Niederländisch, abgerufen am 15. Februar 2011

52.359054.91809Koordinaten: 52° 22′ N, 4° 55′ O