Out of Time – Sein Gegner ist die Zeit

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Filmdaten
Deutscher Titel Out of Time – Sein Gegner ist die Zeit
Originaltitel Out of Time
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK/JMK 12
Stab
Regie Carl Franklin
Drehbuch David Collard
Produktion Jesse Beaton u. a.
Musik Graeme Revell
Kamera Theo van de Sande
Schnitt Carole Kravetz
Besetzung

Out of Time – Sein Gegner ist die Zeit (Out of Time) ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 2003. Regie führte Carl Franklin.

Handlung[Bearbeiten]

In Banyan Key, einer verschlafenen Gemeinde auf den Florida Keys, scheint das Leben für Polizeichef Mathias „Matt“ Whitlock in geordneten Bahnen zu verlaufen. Zwar hat er die Trennung von seiner Polizistenfrau Alex noch nicht überwunden, aber dabei hilft ihm sein Verhältnis zu Ann Harrison, der Frau des Footballspielers Chris, der seine Frau schlägt. Als Ann und Matt von ihrem Arzt Dr. Frieland erfahren, dass Ann schwer an Krebs erkrankt ist und in wenigen Monaten sterben wird, gibt er ihr für eine alternative Behandlung in der Schweiz 485.000 Dollar an sichergestelltem Drogengeld.

Die Handlung nimmt eine dramatische Wendung, als das Haus der Harrisons durch Brandstiftung abbrennt und zwei verkohlte Leichen in den Trümmern gefunden werden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei den Toten um Ann und Chris handelt, weil der Vergleich der Zähne der Leichen mit den Unterlagen eines Zahnarztes zweifelsfrei ergibt, dass es sich um Ann und Chris handeln muss. Zu allem Überfluss übernimmt Matts Noch-Ehefrau Alex von der Kriminalpolizei den Fall. Mit allen Mitteln versucht Matt, die Ermittlungen von Alex zu sabotieren, um den Mordverdacht von sich abzulenken, denn er hatte nicht nur ein Verhältnis mit Ann, sondern ist auch noch als Begünstigter ihrer Lebensversicherung eingetragen. Als Matt bei Recherchen im Krankenhaus erfährt, dass Ann gar nicht krank war und dass Dr. Frieland in Wahrheit ein ganz anderer ist, wird ihm klar, dass er von Ann nur benutzt wurde, um an das Drogengeld heranzukommen.

Während der weiteren Ermittlungen gerät Matt zunehmend unter Zeitdruck, da die Drogenfahndung DEA das Geld zwecks Überprüfung der Seriennummern zurückfordert. Durch einen Fingerabdruck an einem Kugelschreiber kann er den falschen Arzt als Paul Cabot identifizieren und aufspüren. Bei einem Handgemenge stürzt Cabot vom Balkon seines Hotelzimmers in den Tod, Matt findet das Geld unter dem Bett und kann es mit viel Glück aus dem Hotel herausschmuggeln, das von Polizisten gestürmt wird. Am Abend ruft Ann Matt im Polizeirevier an und bittet ihn unter Tränen um Verzeihung. Matt fährt mit dem Geld zu dem vereinbarten Treffpunkt. Alex hat inzwischen herausgefunden, dass Matt die ganze Zeit ein falsches Spiel getrieben hat.

Am Treffpunkt auf einem alten Schaufelraddampfer kann Matt den ebenfalls anwesenden Chris zunächst überwinden. Als sich dieser Ann zuwendet, wird er von ihr erschossen. Ann gesteht Matt, dass sie die ganze Aktion eingefädelt hat und verlangt nun die Herausgabe des Geldes. Sie verpasst ihm zuerst einen Streifschuss am Kopf und schießt ihm dann ins rechte Bein. Als sie droht, Matt zu töten, erschießt Alex, die Matt gefolgt ist, Ann in letzter Sekunde. Matt hatte einen GPS-Sender im Geldkoffer versteckt und konnte so von Alex geortet werden. Am Ende des Films finden Alex und Matt wieder zusammen. Matt verzichtet ihr zuliebe auf die Million aus der Lebensversicherung.

Kritik[Bearbeiten]

„Ebenso gradlinige wie stilsichere Krimikomödie, die von ihrem hohen Tempo und einem überzeugenden Hauptdarsteller mit Mut zur Selbstironie lebt. Unterhaltender, aber auch etwas biederer Film, der nicht verstören will, sondern sich äußerst wertkonservativ gibt.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

„Franklin beginnt sein Werk betont langsam, doch dann nimmt die überladene Story, an der Franklin dieses Mal auch Hand anlegte, mehr und mehr Fahrt auf. Das Ganze ist solide inszeniert, große Überraschungen aber sollte der Zuschauer nicht erwarten.“

Prisma[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • American Black Film Festival 2004: Beste Schauspielerin an Sanaa Lathan
  • Black Reel Awards 2004: Beste Schauspielerin an Sanaa Lathan und bester melodramatischer Film.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Out of Time – Sein Gegner ist die Zeit im Lexikon des Internationalen Films
  2. Out of Time – Sein Gegner ist die Zeit, prisma.de