Oz (Sprayer)

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OZ (* 1950; eigentlich Joseph Walter F.) ist ein Hamburger Sprayer.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Graffiti

OZ hat es unter seinem Pseudonym zu überregionaler „Bekanntheit“ gebracht. Seinen Tag OZ hat er allein bis 2002 mehr als 120.000 Mal in Hamburg verbreitet[1]. Zunächst sprühte er nachts „Smileys“ auf Verkehrsschilder. Seine Begründung 1997 im Hamburger Landgericht[2]: „Immer stehen die Autos im Vordergrund, nicht die Mütter. Ich hatte nie eine Mutter“. Ende der Neunziger Jahre war er in der Sprayer-Szene Hamburgs noch unter dem Pseudonym „Johnny Walker“ bekannt, bis er auf den OZ-Tag umstieg.

OZ ist in Hamburg so allgegenwärtig wie umstritten: Durch hunderttausende Tags wurde OZ ein Teil des Hamburger Straßenbildes, auf der anderen Seite rückte besonders im Vorfeld des Wahlkampfes zur Bürgerschaftswahl 2001 das Thema Graffiti als Sachbeschädigung in den Vordergrund: Zuletzt wurde er dabei erwischt, Glasaufzüge in Bahnhöfen mit einem Hammer zu zerschlagen.

[Bearbeiten] Sachbeschädigung

Der von ihm verursachte Sachschaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt.[1] Von Gerichten wurde er mehrmals wegen Sachbeschädigung verurteilt.

Seine erste Verurteilung erfolgte im Jahr 1986 beim Amtsgericht Flensburg wegen Sachbeschädigung. 1992 erfolgte die erste Verurteilung zu einer Haftstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. 1997 wurde er vom Hamburger Landgericht zu einem Jahr Haft, 1998 zu zwei weiteren Jahren Haft verurteilt. Nach der Entlassung 2002 dauerte es nur etwas über ein Jahr, bis er im Oktober 2003 erneut verurteilt wurde.[3]

[Bearbeiten] Quellen

  1. a b "Oz" - er hat schon wieder Graffiti gesprüht. In: Hamburger Abendblatt. 31. Dezember 2002.
  2. Archiv Hamburger Morgenpost, 1997
  3. Simone Pauls: »OZ« ist einfach nicht zu stoppen. In: Hamburger Morgenpost. 3. April 2007, S. 8–9.

[Bearbeiten] Weblinks

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