Palazzi dei Rolli

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Palazzo Bianco in der Via Garibaldi

Als Palazzi dei Rolli werden die historischen Adelspaläste in den so genannten Le Strade Nuove in Genua bezeichnet.

Zu den bekanntesten Palazzi gehören der Palazzo Bianco und der Palazzo Rosso (jeweils nach den Farben ihrer Fassaden benannt), in denen Gemäldegalerien untergebracht sind, sowie der Palazzo Doria Tursi, in dem sich heute das Rathaus von Genua befindet. Das ehemalige Jesuitenkollegium, ein Barockbau von 1634 bis 1636, beherbergt seit 1803 die Universität Genua; der Hofraum gilt als der schönste Palasthof in Genua.

Weitere Palazzi sind der Palazzo Balbi-Senàrega, um 1620 von Bart. Bianco begonnen, Ende des 17. Jahrhunderts von Corradi vergrößert, sowie die Palazzi Adorno, Podestà, Doria, Spinola, Carrega-Cataldi, Parodi, Gambaro, Pallavicini-Cambiaso und andere, sämtlich aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Paläste wurden vom 16. bis zum 18. Jahrhundert von den einflussreichsten Genueser Adelsfamilien in Auftrag gegeben und dienten sowohl als Wohnsitz als auch zu repräsentativen Zwecken.

Der Name Palazzi dei Rolli leitet sich von Rollo (Liste) ab, da zur Zeit der Republik Genua abwechselnd nach Losentscheid eine Adelsfamilie ausgesucht wurde, die die Staatsgäste empfing.

Seit 2006 zählen die Palazzi zum Welterbe der UNESCO.