Montecatini Terme

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Montecatini Terme
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Montecatini Terme (Italien)
Montecatini Terme
Staat: Italien
Region: Toskana
Provinz: Pistoia (PT)
Koordinaten: 43° 53′ N, 10° 46′ O43.88333333333310.76666666666729Koordinaten: 43° 53′ 0″ N, 10° 46′ 0″ O
Höhe: 29 m s.l.m.
Fläche: 17 km²
Einwohner: 19.441 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.144 Einw./km²
Postleitzahl: 51016
Vorwahl: 0572
ISTAT-Nummer: 047011
Volksbezeichnung: Montecatinesi
Schutzpatron: Barbara von Nikomedien
Website: http://www.comunemontecatini.com/
Panorama von Montecatini Terme

Montecatini Terme ist eine Stadt und italienische Gemeinde in der Provinz Pistoia mit 19.441 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) und liegt in der Toskana etwa auf halber Strecke zwischen Florenz und Pisa.

Kurhaus Tettuccio
Tettucio in Montecatini von innen

Hauptort der Gemeinde ist der gleichnamige Kurort, eines der größten und berühmtesten Heilbäder Italiens. Montecatini gilt außerdem als ein Zentrum der Art-Nouveau-Architektur. In Montecatini Terme gibt es über 200 Hotels aller Kategorien.

Zur Gemeinde gehört außerdem das Bergdorf Montecatini Alto, dessen ursprünglicher Siedlungskern mit dem Hauptort durch die Funicolare di Montecatini Terme, eine der ältesten noch in Betrieb befindlichen Standseilbahnen Italiens verbunden ist.

Demografie[Bearbeiten]

Zwischen 1991 und 2001 fiel die Einwohnerzahl von 20.653 auf 19.900. Dies entspricht einer prozentualen Abnahme von 3,8 Prozent. Von 1900 bis 1980 stieg die Einwohnerzahl von 3.000 auf 20.000 an[2].

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Im Rathaus weisen die Säulengänge und das Gewölbe Fresken des Künstlers Galileo Chini auf.
  • Etwa 1,5 Kilometer nördlich des Orts liegt die Tropfsteinhöhle Grotta Maona; sie ist für Besucher vom 1. April bis zum 15. Oktober geöffnet.
  • Zum Ort gehört eine privat betriebene, mit Ballastwasser angetriebene, Standseilbahn, die baugleich mit der Nerobergbahn in Wiesbaden ist (Phoenix, 21. Juli 2013, 9:45 Uhr).

Verkehr[Bearbeiten]

Talstation der Standseilbahn

Am nordöstlichen Ende des Kurparks von Montecatini Terme liegt die Talstation der Standseilbahn, die hinauf zum ursprünglichen Ort Montecatini Alto fährt. Vom Autobusbahnhof fährt auch ein lokaler Kleinbus im Stundentakt das Bergdorf an.

Literatur[Bearbeiten]

  • Andreini Galli Nori: Montecatini del passato prossimo.Commune di Montecatini, 1980.

Film[Bearbeiten]

  • Montecatini - Die heilenden Quellen der Toskana. Dokumentarfilm, Deutschland, 2011, 43 Min., Buch und Regie: Nina Koshofer, Produktion: Tag/Traum, ZDF, arte, Erstsendung: 1. Juni 2012 bei arte, Reihe: Kur Royal (3/5), Filminformationen von arte.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Montecatini Terme – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.
  2. ISTAT