Porto Venere

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Porto Venere
Wappen
Porto Venere (Italien)
Porto Venere
Staat: Italien
Region: Ligurien
Provinz: La Spezia (SP)
Koordinaten: 44° 3′ N, 9° 50′ O44.0522222222229.83611111111110Koordinaten: 44° 3′ 8″ N, 9° 50′ 10″ O
Höhe: m s.l.m.
Fläche: 7 km²
Einwohner: 3.637 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 520 Einw./km²
Postleitzahl: 19025
Vorwahl: 0187
ISTAT-Nummer: 011022
Volksbezeichnung: Portoveneresi
Schutzpatron: Madonna Bianca
Website: http://www.comune.portovenere.sp.it
Blick von Lerici auf Porto Venere
Blick von Lerici auf Porto Venere

Porto Venere ist eine Gemeinde in der zur Region Ligurien gehörenden Provinz La Spezia in Italien. Sie hat eine Fläche von 7 km² und 3637 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012).

Am Hafen


Lage[Bearbeiten]

Porto Venere liegt im Osten Liguriens am Ligurischen Meer. Der Ort befindet sich etwa 12 km südlich von La Spezia an der Spitze einer Landzunge, die den Golf von La Spezia im Westen begrenzt. Zur Gemeinde gehören die der Landzunge vorgelagerten Inseln Palmaria, Tino und Tinetto. Im Gebiet von Porto Venere und auf der Insel Palmaria befindet sich das Gesteinsvorkommen des exklusiven goldfarbenen Natursteins Nero Portoro.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 50 v. Chr. wurde Porto Venere als Veneris Portus von Stabo gegründet. Vom 12. Jahrhundert bis zum 17. Jahrhundert wurde unter der Herrschaft von Genua eine Festung gebaut.

Während der Flucht und illegalen Einwanderung europäischer Juden nach Palästina zwischen 1945 und 1948 wurden in Porto Venere mehrere Flüchtlingsschiffe für die Aufnahme großer Passagierzahlen umgebaut, darunter die United Nations und die Exodus.

1997 wurde Porto Venere zusammen mit der nordwestlich gelegenen Cinque Terre zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten Porto Veneres gehören die über dem Ort thronende Festung sowie die Kirchen San Pietro (1256-1277 errichtet) und San Lorenzo (1116-1494 errichtet).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Portovenere – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.