Philosophische Praxis

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Als Philosophische Praxen bezeichnet man eine Form der Lebensberatung, die in Deutschland etwa seit den 1980er Jahren zu beobachten ist. Der Prozess der Ausdifferenzierung und das Finden eines gemeinsamen Selbstverständnisses sind noch nicht abgeschlossen, was eine Definition schwierig und vorläufig macht. Klassisch ist die Definition von Odo Marquard im Historischen Wörterbuch der Philosophie: „Den Begriff PP hat Gerd B. Achenbach 1981 ... geprägt: unter PP versteht er die professionell betriebene philosophische Lebensberatung, die in der Praxis eines Philosophen geschieht. ... Sie verordnet keine Philosopheme, verabreicht keine philosophische Einsicht, sondern sie setzt das Denken in Bewegung: philosophiert.“ [1]

Eine Philosophische Praxis definiert sich demnach vor allem durch das Anliegen, philosophisches Wissen und philosophische Methodik für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen und das praktische Potenzial der Philosophie und des Philosophierens als Ressource nutzbar werden zu lassen. Zu dieser allgemeinen Öffentlichkeit gehören Einzelpersonen, Organisationen oder Unternehmen, für die Philosophie in Form von philosophischen Gruppengesprächen, Einzelgesprächen, Seminaren, Reisen u.a. aufbereitet wird. Das Spektrum reicht von der Einzelberatung, der Beratung von Organisationen oder Unternehmen, der Bildungsarbeit (Seminare, Vorträge), philosophischen Reisen oder dem philosophischen Café.[2] Die Angebote der einzelnen philosophischen Praxen unterscheiden sich oftmals deutlich voneinander und sind stark geprägt von der Persönlichkeit und Ausbildung, sowie Zielen des jeweiligen Praktikers.[3]

Philosophische Praxen im deutschsprachigen Raum haben unterschiedliche Schwerpunkte und Formen. In der Regel sind diese Praxen meist privatwirtschaftliche Unternehmungen, seltener gibt es auch gemeinnützige Einrichtungen. Wie in den einzelnen Praxen gearbeitet wird, ist gesetzlich nicht reglementiert. Eine Übersicht über die unterschiedlichen Formen bietet ein Praxenverzeichnis.[4]

Mittlerweile gibt es verschiedene, zum Teil regionale Verbände:

Realisierung Philosophischer Praxis[Bearbeiten]

Philosophische Praxis hat sich in Form diverser Angebote verwirklicht: Am Anfang stand die Philosophische Beratung, doch bald kamen weitere Formen philosophischer Bildungsveranstaltungen (Seminare, Vorträge, Philosophische Reisen, Lehrgänge), Diskussionsforen wie Philosophische Cafés und Podien, philosophische Gesprächsgruppen, philosophische Unternehmensberatung und Coaching, Philosophieren mit Kindern und Orientierungshilfen hinzu.

Als noch junges Phänomen begreifen sich Philosophische Praxen noch über Abgrenzungen zu anderen Angeboten, Einrichtungen oder Abspaltungen. Eine Philosophische Praxis hebt sich ab von

Seit Mai 2009 existiert ein Berufsverband für Philosophische Praxis[7], der sich aus der IGPP heraus gegründet hat und die Professionalisierung der Philosophischen Praxis als Beratungsberuf anstrebt.

Realisationsexempel

Die deutsch-französische Philosophin Claudia Simone Dorchain präsentiert in ihren Kurzfilmen philosophischen Inhalt, stets inszeniert vor dem visuellen Hintergrund eines klassischen Salons. Im Rahmen einer philosophischen Praxis im Sinne Gerd B. Achenbachs rückt Dorchain die (dienstleistende) Beratung mittels ästhetisch bedachter Gestaltung der Videos in das Licht der Zeit, in welcher Philosophieren „keine geschlechtsspezifische Domäne“[8] darstellt, sondern vielmehr „eine qualifizierte Kenntnisnahme von den Inhalten, die die Menschen schon immer beschäftigt haben“[9]. Unter den etwa sechzig Kurzfilmen, die über die Plattform YouTube von der Philosophin zur Verfügung gestellt werden, finden sich neben philosophiegeschichtlichen „Evergreens“ wie Wahrheit, Liebe, Sprache und Vernunft Darstellungen der intellektuellen Errungenschaften von Meister Eckhardt, Friedrich Nietzsche und Giorgio Agamben. An der Grenze zur Theologie denkend, erörtert Dorchain in wenig vernünftelndem Ton eine Auswahl von Motiven aus dem Spektrum kontinentaler Denktraditionen. Die Themen werden in monologisch abgehandelter Form aufbereitet, was angesichts der stets sehr kurz umrissenen Bereiche philosophischen Fachwissens durchaus angemessen scheint.[10] Nach eigener Definition der Praktikerin, ist die Disziplin Philosophie als „zeitloser Klassiker“ zu verstehen, der „fundiertes Schöpfen aus dem Wissenspol des vernünftig Gedachten“ ermöglicht.[11] In der philosophischen Praxis, so Dorchain, geht es primär um die Frage nach dem Tun (nicht dessen Sollen), welche in Form dialogischer Entfaltung und Reflexion zur Beförderung der Erkenntnis beiträgt.[12] Auf diese Weise bildet der Philosoph als Berater des zu Beratenden den Analytiker von Entscheidungsmaximen, denen im Leben des Einzelnen maßgebliche Bedeutung zukommt.[13] Ziel psychotherapeutischer Sitzungen scheint demgegenüber der transformative Effekt therapeutischer Maßnahmen auf den Klienten zu sein. Während aber die Maßnahmen selbst variieren, kann die professionelle Auseinandersetzung und Reflexion der vom Klienten offenbarten Probleme durch den Therapeuten als verbindendes Strukturmerkmal verschiedener psychotherapeutischer Ansätze gesehen werden. Medizinische Aufklärung über Krankheiten gilt im Kontext der Psychotherapie als Beitrag zum besseren Selbstverständnis des Klienten und ist ein wichtiger Teil der Praxis, spielt dagegen in philosophischer Praxis keine beziehungsweise eine untergeordnete Rolle.

Systematische Einordnung[Bearbeiten]

Systematisch gesehen belegt die Philosophische Praxis als eine Form der Praktischen Ethik einen noch jungen Platz neben der Angewandten Ethik, sowie neben der philosophisch-wissenschaftlichen Forschung. Sie steht für eine Form der Erprobung philosophischen Wissens im menschlichen Leben.

Historische Einordnung[Bearbeiten]

Aus der Perspektive der oben genannten Verbindung zur Lebensführung lässt sich die Philosophiegeschichte der Philosophischen Praxis kursorisch so darstellen:

Die Philosophie nahm ihren Ausgang im antiken Griechenland. Damals stellte sie eine Art von avantgardistischer Strömung innerhalb eines nicht mehr ganz stabilen Weltbildes dar.

Philosophie bemühte sich einerseits um eine Neuformulierung theoretischer Rahmenkonzepte für gesellschaftliches Zusammenleben. Sie war aber keineswegs bloß eine theoretische Auseinandersetzung, sondern eigentliche Schulung in Lebensstil, Einübung in eine gute Lebensführung. Gutes Leben im antiken, griechischen Verständnis aber bedeutete Streben nach einer Übereinstimmung mit der Weltvernunft (dem Logos). Philosophie war somit Theorie und Praxis des guten Lebens. Philosophiert wurde in meist mehr oder weniger elitären Zirkeln (Platons Akademie, Aristoteles Lykeion, Epikurs Kepos). Philosophie als Organisation hatte in gewisser Weise damals im alten Griechenland die Gestalt und Funktion einer Art Seelenführung, sie war Geistige Übung.[14]

Seit dem 2. Jh. n. Chr. begann sich diese Aufgabe der Seelenführung und Übung in die Gemeinschaften des noch jungen Christentums zu verlagern. Die christliche Lehre übernahm mehr und mehr die Rolle der 'wahren Philosophie'. Sie verstand sich als dem wahren göttlichen Logos verpflichtet. Nach dem Vorbild der antiken Philosophenzirkel waren geistliche Übungen (¬geistige Übungen) zentrales Element im Tagesablauf vieler christlicher Klostergemeinschaften. Philosophie wurde dadurch im christlich-klösterlichen Umfeld zum Inbegriff von Seelsorge. Sie war Lebensschulung und Geistesübung im Sinn von gelebter Weisheit als Religiosität.

Mit der Bildung der ersten Universitäten im Mittelalter vollzog sich die Abspaltung der Philosophie von Belangen des praktischen Lebens: sie beschränkte sich zunehmend auf die Erörterung rein theoretischer Zusammenhänge. Schließlich galt Philosophie bloß noch als Vorbereitung auf das Theologiestudium und wurde so degradiert zur "Magd der Theologie". Damit war Philosophie endgültig nicht mehr Lebensform, sondern abstrakter, theoretischer Diskurs. Die Aspekte von Übung und Lebensgestaltung wurden vollständig von der klösterlichen Praxis übernommen. Philosophie als Universitätsdisziplin wurde so zum elitären Spezialistendiskurs.

Mit der Renaissance und dem Rationalismus erfolgt zum Teil eine Befreiung aus diesem Korsett. Eine Rückgewinnung von Lebensnähe ist jedoch damit noch keineswegs erreicht.

Seit Ende des 18. Jahrhunderts lässt sich eine Zunahme von schöpferischer Dynamik auch innerhalb universitärer Kreise verzeichnen (Kant, Vertreter des deutschen Idealismus wie Fichte, Schelling, Hegel). Außeruniversitär und als Kontrapunkt zur Schulmeinung vor allem des deutschen Idealismus formulierten unter anderen Kierkegaard, Schopenhauer und Nietzsche ihre Thesen, die sich als Vorläufertheorien der wesentlichen philosophischen Strömungen des 20. Jahrhunderts (Phänomenologie und Existenzphilosophie) lesen lassen und deren Bewegung schließlich in die postmoderne Konstruktion von Spezialdiskursen mündet (Derrida, Deleuze, Guattari, Lyotard u.a.).

Der Abstraktionsprozess hat sich bis in das 21. Jahrhundert durchgezogen. Für Philosophie und Lebenskunst ist nun vor allem von Bedeutung, dass inzwischen auch die ethische Diskussion, das heißt die philosophische Reflexion auf die Voraussetzungen und Möglichkeiten eines guten und gerechten Lebens und Zusammenlebens, in einer Sackgasse steckt. Die theoretischen Bemühungen verlieren sich im Formulieren allgemeiner Prinzipien, die in ihrer Allgemeinheit nicht mehr auf eine Lebenspraxis anwendbar sind. Ethik ohne Anwendung aber ist reines Gedankenspiel, das die Öffentlichkeit zu ratlosem Zuschauen verurteilt. Die professionelle Ethik versucht dieses Anwendungsproblem durch die Ausformulierung sogenannter Bereichsethiken zu lösen (z.B. Ökoethik, Medizinalethik, Tierethik, Rechtsethik, Verkaufsethik...). Eine wirkliche Anwendung ethischer Fragestellungen ist jedoch kaum auf rein kognitiver (gedanklicher) Basis, sondern nur auf dem Weg des persönlichen Erlebens unter Einbezug individueller Gefühlsaspekte zu erreichen. Dies aber setzt das persönliche Gespräch zwischen real präsenten Gesprächspartnern voraus. In Hans Krämers Worten: "Wenn [...] Ethik praktisch werden soll, [...] dann ist das philosophische Beratungsgespräch unverzichtbar".[15] Hier ist ein anderer Umgang mit philosophischem Fragen und Wissen gefordert. Dies nicht nur, um die Philosophie aus ihrem Elfenbeinturm zu erretten, sondern um philosophisches Wissen wieder zugänglich zu machen für individuelle und gesellschaftliche Belange.

Den Begriff Philosophische Praxis hat Gerd B. Achenbach eingeführt. Dabei ging er von der Beobachtung aus, dass die universitäre Philosophie ihre Philosopheme nicht am Alltag messe und die Psychologie ein Theoriedefizit aufweise. Bald darauf, 1985, fand die erste Konferenz zur Philosophischen Praxis statt. Der 'Erfinder' dieses Begriffs verstand unter Philosophischer Praxis eine philosophische Lebensberatung; mittlerweile haben sich die Konzepte philosophischer Praxen ausdifferenziert. Im selben Jahr gründete Günther Witzany die erste Philosophische Praxis außerhalb Deutschlands in Salzburg. [16] Philosophische Praxen existieren inzwischen weltweit. Vor allem in skandinavischen Ländern, aber auch in der Schweiz, in Österreich, England, Israel, den USA, in Holland, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal oder Mexiko erfreuen sich Philosophische Praxen eines regen Zulaufs. Das Aufgabenfeld der Philosophischen Praxis besteht in der Organisation und Pflege philosophischer Gespräche als vielfältige, zum Teil neue Formen der Verständigung, Klärung und Sinnfindung.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur über Philosophische Praxis[Bearbeiten]

Bibliographie zur Philosophischen Praxis

1980 - 1999
  • Achenbach, Gerd B.: Die reine und die praktische Philosophie. Wien 1983.
  • Achenbach, Gerd B.: Philosophische Praxis Köln 1984, 2. Aufl. 1987
  • Achenbach, Gerd B. (mit Macho, Thomas H.): Das Prinzip Heilung. Medizin, Psychoanalyse, Philosophische Praxis, Köln 1985
  • Berg, Melanie: Philosophische Praxen im deutschsprachigen Raum. Eine kritische Bestandsaufnahme (Philosophische Praxis, Bd. 4). Essen 1992.
  • Dill, Alexander: Philosophische Praxis - eine Einführung. Frankfurt 1990.
  • Marquard, Odo: Philosophische Praxis. In: Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 7, Sp. 1307 - 1308. Basel 1989.
  • Ruschmann, Eckart: Philosophische Beratung. Stuttgart 1999.
  • Weismüller, Christoph: Philosophie oder Therapie. Texte der Philosophischen Praxis und der Pathognostik. Essen 1991
  • Witzany, Günther: Philosophieren in einer bedrohten Welt (Philosophische Praxis, Bd. 1). Essen 1989.
  • Witzany, Günther (Hg.): Zur Theorie der Philosophischen Praxis (Philosophische Praxis, Bd. 3). Essen 1991.
  • Witzany, Günther: Aus der Praxis der Praktischen Philosophie. In: Information Philosophie 4/1991. S. 28-37.
  • Zdrenka, Michael: Konzeptionen und Probleme der Philosophischen Praxis. Köln 1997.
2000 - heute
  • Achenbach, Gerd B.: Zur Einführung der Philosophischen Praxis: Vorträge, Aufsätze, Gespräche und Essays, mit denen sich die Philosophische Praxis in den Jahren 1981 bis 2009 vorstellte. Eine Dokumentation. Köln: Dinter 2010, Näheres zum Inhalt siehe hier
  • Brandt, Daniel: Philosophische Praxis: Ihr Begriff und ihre Stellung zu den Psychotherapien. Freiburg im Breisgau: Alber 2010
  • Fenner, Dagmar: Philosophie contra Psychologie? Zur Verhältnisbestimmung von philosophischer Praxis und Psychotherapie. Tübingen: Francke 2005
  • Friesen, Hans; Berr, Karsten (Hsg.): Dimensionen praktizierender Philosophie. Essen 2003.
  • Gutknecht, Thomas; Himmelmann, Beatrix; Stamer, Gerhard (Hrsg.): Dialog und Freiheit (Jahrbuch der IGPP; 1), Münster 2005.
  • Gutknecht, Thomas; Himmelmann, Beatrix; Stamer, Gerhard (Hrsg.): Bildung und Beratung (Jahrbuch der IGPP; 2), Münster 2006.
  • Gutknecht, Thomas; Himmelmann, Beatrix; Polednitschek, Thomas (Hrsg.): Philosophische Praxis und Psychotherapie. Gegenseitige und gemeinsame Herausforderungen (Jahrbuch der IGPP; 3), Münster 2008
  • Gutknecht, Thomas; Polednitschek, Thomas; Stölzel, Thomas (Hrsg.) Philosophische Lehrjahre Beiträge zum kritischen Selbstverständnis Philosophischer Praxis. (Schriften der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis Bd. 1), Münster 2009
  • Gutknecht, Thomas; Heidemarie Bennent-Vahle; Polednitschek, Thomas (Hrsg.): Lust am Logos. Jahrbuch der IGPP; 4), Münster 2011
  • Lindseth, Anders: Zur Sache der philosophischen Praxis. Philosophieren in Gesprächen mit ratsuchenden Menschen. Freiburg: Alber 2005
  • Marinoff, Lou: Bei Sokrates auf der Couch. Philosophie als Medizin für die Seele. München 2002.
  • Mussenbrock, Andreas: Termin mit Kant. Philosophische Lebensberatung. München 2010.
  • Niehaus, Michael; Wisniewski, Roger: Management by Sokrates: Was die Philosophie der Wirtschaft zu bieten hat. Düsseldorf: Cornelsen 2009
  • Petersen, Uwe: Philosophie der Psychologie, Psychogenealogie und Psychotherapie. Ein Leitfaden für Philosophische Praxis. Hamburg 2010
  • Pieper, Annemarie: Die Klugscheisser-GmbH: Roman. Basel: Schwabe 2006 (Roman über eine Philosophische Beraterin)
  • Poltrum, Martin: Klinische Philosophie. Logos Ästhetikus und Philosophische Therapeutik. Berlin: Parodos 2010
  • Raabe, Peter B: Philosophical counseling. Westport: Praeger 2001
  • Raabe, Peter B.: Issues in philosophical counseling. Westport: Praeger 2002
  • Roth, Volkbert M. / Staude, Detlef (Hg.): Das OrientierungsLos. Philosophische Praxis unterwegs. Konstanz: Hartung - Gorre 2008.
  • Ruschmann, Eckart: Die zentralen Begriffe philosophischer Beratung. In: Information Philosophie 1/ 2004. S. 60 - 63.
  • Schmid, Wilhelm: Kann die Philosophie eine Hilfe für das Leben sein? In: Information Philosophie 3/ 2004. S. 7 - 15.
  • Staude, Detlef (Hg.): Lebendiges Philosophieren: Philosophische Praxis im Alltag. Bielefeld 2005.
  • Staude, Detlef (Hg.): Methoden Philosophischer Praxis: Ein Handbuch. Bielefeld 2010.
  • Riedenauer/Schulak (Hg.): Mehr Licht! Erfahrungen aus der philosophischen Praxis. Wien 2011, ISBN 978-3-7003-1790-6.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Artikel Praxis, Philosophische
  2. Vgl. Verzeichnis: Philosophische Cafes und Tagungsstätten.
  3. Gerd B. Achenbach: "Was ist Philosophische Praxis?"
  4. Vgl. pro-phil Praxenverzeichnis.
  5. Netzwerk für praktisches Philosophieren.
  6. [1].
  7. Berufsverband für Philosophische Praxis
  8. Dorchain, C. S.: Warum Philosophiefilme?, Online.
  9. Ebd.
  10. Die Videos haben jeweils eine Dauer von drei bis zwölf Minuten.
  11. Vgl. Dorchain, C. S.: Was ist Philosophie?, Online.
  12. Vgl. Dorchain, C. S.: Was ist philosophische Praxis?, Online.
  13. Vgl. Ebd. Eine Parallele zur Psychotherapie, in der Beratung suchende Klienten ebenso in einem Gespräch non-direktiver Art eine Form der Selbsterkenntnis erfahren (können). Anders als die Philosophische Praxis zielt die Therapeutik auf eine Heilung seelischer Leiden, nimmt also ihren Ausgang von der Bedürftigkeit und Krankheit des Einzelnen. Gerd B. Achenbach grenzt die Gegenstandsbereiche voneinander ab, indem er konstatiert, die (immer schon praktisch verstandene) Philosophie sei historisch „als die Bemühung um eine besonnen-vernünftige Lebensform“ noch vor der Seelsorge entstanden und die philosophische Praxis demgemäß belebt vom „Geist, der den Glauben nicht fallen läßt, auch wenn er nicht zu ihm findet“. Vgl. Achenbach, Gerd B.: Philosophische Praxis als Alternative zu Psychotherapie und Seelsorge. Vortrag auf dem 10. Kolloquium der GPP am 27. Oktober 1995 in Hannover, Online
  14. Vgl. Hadot, Pierre: Philosophie als Lebensform. Geistige Übungen in der Antike, Berlin 1981.
  15. Krämer, Hans: Integrative Ethik, Frankfurt a. M. 1992, S. 334.
  16. www.mitdenker.at