Plouguin

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Plouguin (Plougin)
Wappen von Plouguin
Plouguin (Frankreich)
Plouguin
Region Bretagne
Département Finistère
Arrondissement Brest
Kanton Ploudalmézeau
Gemeindeverband Pays des Abers.
Koordinaten 48° 31′ N, 4° 36′ W48.524444444444-4.601111111111164Koordinaten: 48° 31′ N, 4° 36′ W
Höhe 0–82 m
Fläche 31,02 km²
Einwohner 2.103 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 68 Einw./km²
Postleitzahl 29830
INSEE-Code
Website http://www.plouguin.fr

Plouguin (bretonisch Plougin) ist eine Gemeinde mit 2103 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Finistère in der Bretagne in Frankreich. Sie ist Teil des Kantons Ploudalmézeau und gehört zur Communauté de communes du Pays des Abers.

Der Name leitet sich von den bretonischen Wörtern ploe (Gemeinde) und ken (schön) ab. Andere Quellen führen die zweite Silbe auf die Heilige Gwen zurück.

Aktueller Bürgermeister ist Michel Troadec (2001-2014). 2004 wurde auf dem Gemeindegebiet ein Windpark mit fünf Windkraftanlagen errichtet, die pro Jahr durchschnittlich 23 Millionen kWh elektrischer Energie liefern.[1]

Am 21. Dezember 2008 hat die Gemeinde der Charta Ya d’ar brezhoneg zur Förderung der bretonischen Sprache beigetreten.

Geographie[Bearbeiten]

Plouguin liegt etwa 20 km nordwestlich von Brest, rund 7 km vom Ärmelkanal entfernt. Die Gemeinde wird in nord-südlicher Richtung vom Fluss Garo durchquert, an dessen Lauf viele Mühlen gebaut wurden.

Nördlich wird Plouguin vom Aber Benoît begrenzt. Die höchste Erhebung im Gemeindegebiet beträgt 82 m.[2]

Es gibt zwei Menhire: im Gemeindeteil Lannoulouarn und in Kervignen-Bras.

Geschichte[Bearbeiten]

Zu den Varianten des Gemeindenamens gehören Ploueguen (1173), Ploeken (ca. 1330), Ploeguin (1371), Ploeguen (1481) und Ploueguen (1544).[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem

  • Kirche Saint-Pierre (17. Jahrhundert)
  • Kapelle von Loc-Majan (1771)
  • Herrenhaus Keroulidic (15. Jahrhundert)
  • Herrenhaus Kerberec (16. Jahrhundert)
  • Herrenhaus Lesven
  • Menhir von Lannoulouarn

Literatur[Bearbeiten]

  • Jo Patinec (Hg.), De l'Aber-Benoît à l'Aber-Ildut, Paris 1982.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Windpark Plouguin
  2. Annuaire-Mairie.fr: Ville de Plouguin
  3. Etymologie et histoire de Plouguin

Weblinks[Bearbeiten]