Puya

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Puya
Puya raimondii, Ausschnitt eines Blütenstandes mit weißen Blüten

Puya raimondii, Ausschnitt eines Blütenstandes mit weißen Blüten

Systematik
Monokotyledonen
Commeliniden
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Bromeliengewächse (Bromeliaceae)
Unterfamilie: Puyoideae
Gattung: Puya
Wissenschaftlicher Name der Unterfamilie
Puyoideae
Givnish
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Puya
Molina

Puya ist die einzige Pflanzengattung der Unterfamilie der Puyoideae aus der Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae). Die etwa 250 Arten kommen nur auf dem südamerikanischen Kontinent vor.

Beschreibung und Ökologie[Bearbeiten]

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu vielen anderen Gattungen der Bromeliaceae wachsen alle Puya-Arten terrestrisch (am Boden) und besitzen ein (anders als bei den epiphytisch wachsenden Bromelien) sehr gut ausgebildetes Wurzelsystem. Viele der Arten haben Anpassungen um Trockenheit gut zu überstehen, sie zählen damit zu den Sukkulenten, besonders die Laubblätter vieler Arten haben dann einen xeromorphen Bau. Die Arten innerhalb der Gattung Puya bilden sehr unterschiedliche Wuchsformen aus: von rasen- bis polsterbildenden Zwergformen gibt es alle möglichen Größen bis hin zu dem Riesen unter den Bromelien der Puya raimondii. Es gibt Arten mit Stämmen und welche ohne. Die Laubblätter stehen immer in Rosetten, in deren Mitte meist erst nach Jahrzehnten der Blütenstand gebildet wird. Die steifen, derben, parallelnervigen Laubblätter laufen in einer stechenden Spitze aus. Der Blattrand besitzt abwärts gerichtete Hakenstacheln. Die Blattscheiden sind stengelumfassend. Die Blattunterseite ist beschuppt.

Blütenstand mit sterilen Spitzen der Teilblütenstände von Puya chilensis
Deckblatt und dreizählige Blüte mit Kelch- und blauen Kronblättern von Puya laxa

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die einfachen traubigen oder ährigen, oder zusammengesetzten (also verzweigten) Blütenstände erreichen Höhen von 10 Zentimetern bis vielen Metern. Die zusammengesetzten Blütenstände können entweder bis zur Spitze hin fertil sein oder der Spitzenbereich ist steril. In den Blütenständen gibt es Hochblätter, die häufig mit einem „Wollfilz“ bedeckt, genauer gesagt wollig behaart, sind (Schutz der Blüten vor Kälte und/oder starker Sonneneinstrahlung).

Die zwittrigen, dreizähligen Blüten sind ansehnlich. Die drei Kronblätter sind weiß, gelb, grünlich, blau oder violett. Die Bestäubung erfolgt durch Vögel: Kolibris und Stare (Ornithophilie); besonders Farben mit Blauanteile sind für Vögel attraktiv. Die Blütenkronblätter (Petalen) rollen sich beim Verblühen spiralig ein (wichtiges Gattungsmerkmal zur Unterscheidung von nahe verwandten Gattungen).

Es werden Kapselfrüchte mit sehr kleinen, schmal oder breit geflügelten Samen gebildet. Die Samen werden von Wind ausgebreitet (Anemochorie).

Alle Puya-Arten weisen eine Chromosomengrundzahl von x = 25 auf.

Inhaltsstoffe[Bearbeiten]

Die Evolution der CAM Photosynthese erfolgte innerhalb der Gattung Puya mehrmals.

Habitus, Laubblätter und Blütenstand von Puya fiebrigii im Habitat

Vorkommen[Bearbeiten]

Die Hauptverbreitung der Gattung Puya sind die Anden Kolumbiens, Ecuadors, Perus, Boliviens und Zentral- sowie Nordchiles. Aber auch in anderen Bereichen Südamerikas und in den Bergen Zentralamerikas kann man einige Arten finden.

Sie gedeihen in Höhenlagen oft zwischen 800 und 4800 Metern, meist oberhalb von 1500 Metern. Nur eine Gruppe von sieben nah verwandter Arten kommt in einem mediterranen Klima in Chile auf dem Niveau der Küste vor; es ist auch gleichzeitig das südlichste Areal der Gattung Puya, das durch die zentralen Anden stark isoliert ist von den übrigen Arealen dieser Gattung.

Puya raimondii im Habitat.

Viele Arten wachsen in ariden (trockenen) Gebieten. Aber auch (und das ist wieder eine Ausnahme unter den Bromeliaceae) in sehr kühlen Bereichen – wenige Arten sogar in Zonen mit bis zu -20 Grad Celsius. Oft wachsen die Arten in Höhenlagen in denen eine hohe Sonneneinstrahlung vorhanden ist. Es gibt auch Arten, die an feuchten Standorten gedeihen. Puya-Arten sind wichtige, charakteristische Florenelemente der unterschiedlichen Páramo-Gebiete.

Puya raimondii[Bearbeiten]

Puya raimondii ist die in Europa bekannteste Art der Gattung Puya. Sie ist nicht nur innerhalb der Bromelien, sondern unter allen Pflanzen, die Art mit dem größten Blütenstand (7 bis 8 Meter hoch) der Welt. Jede dieser Pflanzen braucht vom Samen bis zur Blüte etwa 100 Jahre. Diese Art ist hapaxanth, d. h. sie stirbt nach der Samenbildung ab. Sie lebt in Höhenlagen von etwa 4000 Meter in Bolivien und Peru in der Nähe des Titicaca-Sees.

Systematik und botanische Geschichte[Bearbeiten]

Die Gattung Puya wurde im Oktober 1782 durch den chilenischen Priester und Naturforscher Juan Ignacio Molina in Saggio sulla storia naturale de Chili, 160, 351 aufgestellt. Typusart ist Puya chilensis Molina. Der Name Puya stammt von den chilenischen Mapuche-Indianern und das Wort bedeutet „Punkt“; Molina gab keinen Hinweis, worauf sich der Name bezieht, aber es ist wohl einfach der von den Ureinwohnern verwendete Begriff für diese Pflanzen. [1] Ein Synonym für Puya Molina ist Pourretia Ruiz & Pav. Die aktuellste Monographie der Gattung Puya stammt von Lyman B. Smith und R. J. Downs in der Flora Neotropica, Monograph 14, Part 1, 1974.

Äußere Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Puya wurde beispielsweise 1896 von Mez in eine Subtribus Puyinae, 1934–1935 von Mez in eine Tribus Puyeae, 1988 von Varadarajan & Gilmartin in eine Tribus Puyeae eingeordnet. Lange Zeit (beispielsweise von Smith & Downs 1974) wurde sie in die Unterfamilie Pitcairnioideae gestellt. Erst durch Givnish et al. 2007 änderte sich dies. Diese relativ artenreiche Gattung erwies sich in dem schon seit Jahrzehnten geltenden Umfang auch in den neuesten molekulargenetischen Untersuchungen als monophyletisch. Im Stammbaum der Bromeliaceae ist sie eine Schwestergruppe der Unterfamilie der Bromelioideae und dieser Tatsache entsprechend bildet sie eine eigene neue Unterfamilie Puyoideae Givnish. Die Gattung Puya ist eine der artenreichsten Gattungen der Familie Bromeliaceae.

Innere Systematik[Bearbeiten]

Die artenreiche Gattung Puya wird in die beiden Untergattungen Puya (enthält wenige Arten) und Puyopsis (die meisten Arten) gegliedert (Smith & Downs 1974). Die Untergattungen sind nach Jabaily & Sytsma 2010 nicht monophyletisch, dies macht eine Neugliederung der Gattung erforderlich, dazu liegen aber noch nicht genug Daten vor.

Die Gattung Puya umfasst 200[2] bis 240 Arten (Stand Ende 2014):[3]
Blütenstand mit blauen Blüten von Puya alpestris
Blütenstand mit grünen Blüten von Puya berteroniana
Habitus und Blütenstände von Puya coerulea var. violacea
Habitus, Laubblätter und Blütenstand von Puya claudiae im Habitat
Habitus und Blütenstand von Puya clava-herculis im Habitat
Habitus und Blütenstände von Puya dasylirioides im Habitat
Habitus, Laubblätter und Blütenstand von Puya dyckioides im Habitat
Ausschnitt eines Blütenstandes von Puya glabrescens
Habitus und Blütenstand von Puya goudotiana im Habitat
Habitus und Blütenstand von Puya grafii
Blütenstand mit grünlich-gelben Blüten von Puya herzogii
Habitus und Blütenstand von Puya hofstenii
Habitus, Laubblätter und Blütenstand von Puya humilis im Habitat
Habitus und Blütenstand mit metall-blauen Blüten von Puya laxa
Habitus und Blütenstand mit blauen Blüten von Puya lineata
Habitus und einfacher Blütenstand mit grünlich-gelben Blüten von Puya mirabilis
Habitus und einfacher Blütenstand von Puya prosanae
Einfacher Blütenstand mit dreizähliger blauen Blüte von Puya prosanae
Habitus, Laubblätter und verzeigter Blütenstand mit metall-blauen Blüten von Puya sanctae-crucis
Habitus und Blütenstände von Puya tuberosa im Habitat
Verzweigter Blütenstand mit dunkelblauen Blüten von Puya venusta
  • Puya adscendens L.B.Smith: Sie gedeiht in Höhenlagen von etwa 2800 Metern im peruanischen Departemento Amazonas.[3]
  • Puya aequatorialis André: Sie gedeiht an Felshängen in Höhenlagen von 2200 bis 2400 Metern in Ecuador in Imbabura, Azuay sowie Loja. 2012 wurde eine Albino-Form Puya aequatorialis f. albiflora (André) Gouda beschrieben.[3]
  • Puya alata L.B.Sm.: Sie gedeiht auf sehr trockenen, felsigen Böden in Höhenlagen von etwa 1000 Metern nur im bolivianischen Potosi.[3]
  • Puya alba L.B.Sm.: Sie gedeiht in Höhenlagen von etwa 800 Metern nur im bolivianischen Tarija.[3]
  • Puya alpestris (Poeppig) Gay: Seit 2013 gibt es zwei Unterarten:
    • Puya alpestris (Poeppig) Gay subsp. alpestris (Syn.: Puya whytei Hooker. f., Puya pumila Ravenna): Sie gedeiht an trockenen Hängen im zentralen bis südlichen Chile und in Argentinien.[3]
    • Puya alpestris subsp. zoellneri (Mez) Zizka, J.V.Schneid. & Novoa: Sie gedeiht an steinigen, trockenen Standorten in Höhenlagen von 0 bis 2200 Metern im nördlichen sowie zentralen Chile.[3]
  • Puya alpicola L.B.Sm.: Sie gedeiht im offenen, felsigen Páramo in Höhenlagen von 3600 bis 3700 Metern nur im kolumbianischen Magdalena.[3]
  • Puya angelensis E.Gross & Rauh: Sie gedeiht an steilen Felswänden in Höhenlagen von etwa 3500 Metern in Ecuador.[3]
  • Puya angulonis L.B.Sm.: Sie gedeiht an Felshängen in Höhenlagen von 3500 bis 4000 Metern in den peruanischen Departementos Cajamarca sowie La Libertad.[3]
  • Puya angusta L.B.Sm.: Sie gedeiht an Felshängen in Höhenlagen von 3430 bis 4000 Metern in den peruanischen Departementos Cajamarca sowie Ancash.[3]
  • Puya antioquiensis L.B.Sm. & R.W.Read: Sie gedeiht in Höhenlagen von etwa 3340 Metern in Kolumbien nur in Antioquia.[3]
  • Puya araneosa L.B.Sm.: Sie gedeiht in Höhenlagen von etwa 4000 Metern im peruanischen Departemento Lima.[3]
  • Puya argentea L.B.Sm.: Sie gedeiht in Höhenlagen von etwa 3000 Metern im peruanischen Departemento Ancash.[3]
  • Puya aristeguietae L.B.Sm.: Sie gedeiht im Paramo in Höhenlagen von 2700 bis 3200 Metern in Venezuela in Trujillo sowie Merida.[3]
  • Puya asplundii L.B.Sm.: Sie gedeiht terrestrisch in Strauchvegetation und im Paramo in Ecuador.[3]
  • Puya assurgens L.B.Sm.: Sie gedeiht auf Felsaufschlüssen in Höhenlagen von etwa 2000 Metern nur im argentinischen Jujuy.[3]
  • Puya atra L.B.Sm.: Sie gedeiht auf steinigen, feuchten Böden im Nebelwald in Höhenlagen von 3000 bis 3150 Metern nur im bolivianischen Cochabamba.[3]
  • Puya barkleyana L.B.Sm.: Sie gedeiht in Höhenlagen von etwa 2800 Metern nur im kolumbianischen Santander.[3]
  • Puya bermejana Gomez, Slanis & Grau: Sie wurde 2007 aus dem bolivianischen Departemento Tarija erstbeschrieben.[3]
  • Puya berteroniana Mez (Syn.: Pitcairnia alpestris sensu L.H.Bailey non (Poeppig) Gay, Puya coarctata sensu Philippi, Pitcairnia coerulea sensu Benth. ex Baker, Puya coerulea sensu Johow non Lindl., Puya whytei sensu Gourlay):[3] Sie kommt im chilenischen Coquimbo, Aconcagua, Valparaiso sowie Santiago vor.
  • Puya bicolor Mez: Sie gedeiht an Felsen und Felshängen in Höhenlagen von 2580 bis 2850 Metern in Kolumbien in Norte de Santander, Boyaca, sowie Cundinamarca.[3]
  • Puya boliviensis Baker (Syn.: Puya copiapina Philippi): Von dieser Art ist nicht viel bekannt. Das Typusmaterial wurde 1836 von Charles Gaudichaud-Beaupré bei Cobija, das damals zu Bolivien (daher das Artepitheton boliviensis) gehörte, gesammelt, damit stammt es aus der heutigen chilenischen Region II = Antofagasta; sie soll auch in der Region III = Atacama vorkommen.
  • Puya boopiensis R.Vásquez, Ibisch & R.Lara: Sie wurde in die Die Bromelie, 2007, 2, S. 86-93 erstbeschrieben. Sie wurde bisher nur in Höhenlagen von etwa 950 Metern im bolivianischen La Paz gefunden.[3]
  • Puya boyacana Cuatr.: Dieser Endemit gedeiht im Paramo de Guantiva zwischen Alto de Canutos und Campohermoso in Höhenlagen von 3300 bis 3400 Metern nur im kolumbianischen Boyaca.[3]
  • Puya brachystachya (Baker) Mez: Sie gedeiht an offenen trockenen Hängen in Höhenlagen von etwa 2850 Metern nur im kolumbianischen Magdalena.[3]
  • Puya brackeana Manzan. & W.Till: Sie wurde 2005 aus Ecuador erstbeschrieben. Sie wurde bisher nur in der ecuadorianischen Provinz Azuay gefunden und gedeiht terrestrisch auf humiden Paramos in Höhenlagen von etwa 3360 Metern.[3]
  • Puya bravoi Aráoz & A.Grau: Sie wurde 2008 aus Argentinien erstbeschrieben. Sie wurde bisher nur im argentinischen Salta in Höhenlagen von etwa 3100 Metern gefunden und gedeiht terrestrisch auf felsigen und grasigen Hängen oberhalb der Baumgrenze.[3]
  • Puya brittoniana Baker: Sie ist nur vom Typusmaterial, das 1886 in der Nähe von Sorata, Larecaja, in einer Höhenlagen von etwa 3000 Metern im bolivianischen La Paz gesammelt wurde, bekannt.[3]
  • Puya cajasensis Manzan. & W.Till: Sie wurde 2005 aus Ecuador erstbeschrieben. Sie wurde bisher nur in der ecuadorianischen Provinz Azuay gefunden und gedeiht terrestrisch auf sehr humiden Paramos in Höhenlagen von etwa 4010 Metern.[3]
  • Puya cardenasii L.B.Sm.: Sie gedeiht an felsigen, grasigen Hängen in Höhenlagen von 3800 bis 3900 Metern in Bolivien nur in Cochabamba.[3]
  • Puya cardonae L.B.Sm.: Sie gedeiht in Höhenlagen von 3100 bis 3300 Metern in Venezuela nur in Tachira.[3]
  • Puya casmichensis L.B.Sm.: Sie gedeiht in Höhenlagen von etwa 1800 Metern nur im peruanischen La Libertad.[3]
  • Puya castellanosii L.B.Sm. (Syn.: Puya fiebrigii sensu Castellanos non Mez): Sie gedeiht in Höhenlagen von 2800 bis 3000 Metern in dominanten Beständen nur im argentinischen Salta.[3]
  • Puya cerrateana L.B.Sm.: Sie gedeiht an felsigen Standorten in Höhenlagen von 2000 bis 3560 Metern im peruanischen Cajamarca sowie Ancash.[3]
  • Puya chilensis Molina (Syn.: Pitcairnia chilensis Lodd. Cat. ex Loudon, Pitcairnia coarctata Pers., Pourretia coarctata Ruiz & Pav., Puya coarctata (Ruiz & Pav.) Fisch., Puya gigantea André, Puya gigantea (Phil.) Baker, Puya gigantea (Phil.) Baker ex Mez, Puya quillotana W.Weber, Puya suberosa Molina): Sie gedeiht an trocken, steinigen Standorten in der Nähe der Küste in Chile.[3]
  • Puya claudiae Ibisch, R.Vasquez & E.Gross: Sie wurde 1999 aus Bolivien erstbeschrieben. Sie wurde bisher nur in der Nähe der südlichen Grenze des Amboro Nationalparks im bolivianischen Departemento Santa Cruz gefunden. Sie gedeiht in Höhenlagen von etwa 2000 Metern an gestörten Standorten im Gebüsch, das einen semihumiden Bergwald ersetzt.[3]
  • Puya clava-herculis Mez & Sodiro: Sie gedeiht im Paramo in Höhenlagen von 3350 bis 4200 Meter im kolumbianischen Departamento Nariño und ecuadorianischen Imbabura sowie Azuay.[3]
  • Puya cleefii L.B.Smith & R.W.Read: Dieser Endemit gedeiht als lokal sehr häufige Art in Felsspalten an Felswänden in Höhenlagen von etwa 3700 Metern nur im kolumbianischen Boyaca. Sie ist vergesellschaftet mit Masdevallia spec. sowie Scaphosepalum spec. im tiefergelegenen Paramo des Paramo Concavo sowie der Sierra Nevada del Cocuy.[3]
  • Puya cochabambensis R.Vásquez & Ibisch: Sie wurde 2000 aus Bolivien erstbeschrieben. Sie gedeiht terrestrisch auf Felsen in Höhenlagen von 3200 bis 3600 Metern nur im bolivianischen Cochabamba.[3]
  • Puya coerulea Lindl.: Es gibt vier Varietäten in Chile:[3]
    • Puya coerulea Lindl. var. coerulea (Syn.: Puya violacea sensu Walt.Watson): Ihr Areal ist beschränkt auf die chilenische Küsten-Cordillere. Sie gedeiht in steinigen, semiariden Gebieten in Höhenlagen von selten 20 bis meist 500 bis zu 2000 Metern.[3]
    • Puya coerulea var. intermedia (L.B.Sm. & Looser) L.B.Sm. & Looser (Syn.: Puya violacea var. intermedia L.B.Sm. & Looser): Sie gedeiht in Höhenlagen von 400 bis 700 Metern im chilenischen Colchagua sowie Aconcagua.[3]
    • Puya coerulea var. monteroana (L.B.Sm. & Looser) L.B.Sm. & Looser (Syn.: Puya violacea' var. monteroana L.B.Sm. & Looser): Sie kommt nur im chilenischen Colchagua vor.[3]
    • Puya coerulea var. violacea (Brongn.) L.B.Sm. & Looser (Syn.: Puya glabrata Phil. ex Baker, Puya paniculata Phil., Puya rubricaulis Steud., Puya violacea (Brongniart) Mez): Sie gedeiht an trockenen, offenen, steinigen Standorten in Höhenlagen von 400 bis 700 Metern in Chile.[3]
  • Puya commixta L.B.Sm.: Dieser Endemit gedeiht in Höhenlagen von 1800 bis 2100 Metern nur in der peruanischen Region Puno.[3]
  • Puya compacta L.B.Sm.: Sie gedeiht in Höhenlagen von 2740 bis 3290 Metern in Ecuador nur in Azuay.[3]
  • Puya coriacea L.B.Sm.: Dieser Endemit gedeiht in einer Höhenlage von etwa 3640 Meter nur 40 km von Pullac entfernt am Übergang des Rio Chuagon-Tales, vom Rio Maranon bis Buldibuyo, Huamachuco in der peruanischen Region La Libertad.[3]
  • Puya cristata L.B.Sm.: Dieser Endemit gedeiht auf Hängen mit Trockenrasen in einer Höhenlage von etwa 3000 Meter nur im bolivianischen Cochabamba.[3]
  • Puya cryptantha Cuatr.: Dieser Endemit gedeiht in Höhenlagen von 3100 bis 3200 Metern nur im Paramo de Zipaquira zwischen Zipaquira und Pacho im kolumbianischen Cundinamarca.[3]
  • Puya ctenorhyncha L.B.Sm.: Dieser Endemit gedeiht an Felshängen in einer Höhenlage von etwa 3500 Meter nur in Anilaya-Larec im bolivianischen La Paz.[3]
  • Puya cuatrecasasii L.B.Sm.: Dieser Endemit gedeiht im Paramo in Höhenlagen von 3400 bis 3800 Metern in Kolumbien in Tolima sowie Cauca.[3]
  • Puya cuevae Manzan. & W.Till: Sie wurde 2005 aus Ecuador erstbeschrieben. Sie gedeiht terrestrisch in humiden Paramos in Höhenlagen von 3000 bis 3400 Metern in Ecuador nur in Loja.[3]
  • Puya cylindrica Mez: Sie gedeiht in Höhenlagen von 2500 bis 2600 Metern nur in der peruanischen Region Arequipa.[3]
  • Puya dasylirioides Standley: Sie gedeiht in Sphagnum-Sümpfen in Nebelwäldern in Höhenlagen von 2100 bis 3000 Metern in Costa Rica nur in San Jose.[3]
  • Puya densiflora Harms: Sie gedeiht auf Felsen und an felsigen Hängen in Höhenlagen von 2000 bis 3000 Metern in den peruanischen Regionen Cuzco sowie Arequipa.[3]
  • Puya depauperata L.B.Sm.: Dieser Endemit gedeiht in einer Höhenlage von etwa 2700 Meter nur in der peruanischen Region Junín.[3]
  • Puya dichroa L.B.Sm. & Read: Dieser Endemit gedeiht in einer Höhenlage von etwa 3750 Meter auf offenen felsigen Untergrund stark Wind und Regen ausgesetzt nur im Paramo de Pisva, Loma E1 Bizcocho, Morros de San Gabriel, etwa 2 km südsüdwestlich von Laguna Batanera in Boyaca in Kolumbien.[3]
  • Puya dodsonii Manzan. & W.Till: Sie wurde 2005 aus Ecuador erstbeschrieben. Dieser Endemit gedeiht terrestrisch an humiden, mit Vegetation bedeckten Standorten nur in der Cordillera Occidental in einer Höhenlage von etwa 2500 Meter in der Provinz Cotopaxi in Ecuador.[3]
  • Puya dolichostrobila Harms: Dieser Endemit gedeiht in einer Höhenlage von etwa 1400 Metern nur in der peruanischen Region Libertad.[3]
  • Puya donneriana R.Vasquez, S.Altamirano & Ibisch: Sie wurde 2010 in Die Bromelie erstbeschrieben und kommt nur im bolivianischen Chuquisaca vor. Sie wurde bisher nur lithophytisch an degradierten Hängen in einem innerandinen Trockental in einer Höhenlage von 2085 Metern wachsend gefunden.[3]
  • Puya dyckioides (Baker) Mez: Sie gedeiht auf Felsen und auf felsigen oder sandigen Böden in Höhenlagen von 1300 bis 3400 Metern im bolivianischen Chuquisaca sowie Tarija und im argentinischen Jujuy, Salta sowie Tucuman.[3]
  • Puya elvira-grossiae R.Vásquez & P.L.Ibisch: Sie wurde 2005 in Die Bromelie erstbeschrieben. Sie kommt nur im bolivianischen Santa Cruz in Höhenlagen von etwa 1380 Meter vor.[3]
  • Puya entre-riosensis Ibisch & E.Gross: Sie kommt nur im bolivianischen Tarija in Höhenlagen von etwa 1800 Meter vor.[3]
  • Puya erlenbachiana P.L.Ibisch & R.Vásquez: Sie kommt nur im bolivianischen Tarija in Höhenlagen von etwa 1160 Meter vor.[3]
  • Puya eryngioides André: Sie gedeiht auf offenen Hängen und im strauchbestandenen Paramo in Höhenlagen von 2700 bis 3100 Metern nur in Azuay in Ecuador.[3]
  • Puya exigua Mez: Dieser Endemit gedeiht in feuchtkalten Mooren des Paramo de Matanga in Ecuador nur in Azuay.[3]
  • Puya exuta L.B.Sm. & R.W.Read: Dieser Endemit gedeiht in einem trockenen, steinigen, grasbestandenen Subparamo in einer Höhenlage von etwa 2970 Metern nur im kolumbianischen Boyaca.[3]
  • Puya fastuosa Mez: Sie gedeiht in Sümpfen und im Paramo in Höhenlagen von 3450 bis 3700 Metern in Ecuador nur in Tungurahua sowie in Peru nur in der Region Cajamarca.[3]
  • Puya ferox Mez: Sie ist wohl nur vom Typusmaterial bekannt. Das Typusmaterial stammt von offenen mit Sträuchern bestandenen und felsigen Standorten in Höhenlagen von 2200 bis 2400 Metern in der peruanischen Region Puno.[3]
  • Puya ferreyrae L.B.Sm.: Dieser Endemit gedeiht in Höhenlagen von 1500 bis 1600 Metern nur in der peruanischen Region La Libertad.[3]
  • Puya ferruginea (Ruiz & Pavon) L.B.Sm. (Syn.: Puya echinotricha André, Puya grandiflora Hook.): Sie gedeiht auf trockenen, felsigen Hängen in Höhenlagen von 1800 bis 3800 Metern in Ecuador Peru sowie Bolivien.[3]
  • Puya fiebrigii Mez: Sie ist nur vom Typusmaterial, das, ohne weitere Fundortangaben, aus Bolivien stammt, bekannt.[3]
  • Puya floccosa (Linden) E.Morren: Es gibt zwei Varietäten:[3]
    • Puya floccosa var. compacta (Linden) E.Morren: Dieser Endemit gedeiht auf Felsen im Bundesstaat Merida in Venezuela.[3]
    • Puya floccosa (Linden) E.Morren var. floccosa (Syn.: Puya achupalla Mez, Puya bonplandiana Schult. & Schult. f., Puya floccosa E.Morren, Puya guianensis Klotzsch, Puya meridensis E.Morren, Puya quatameensis André): Sie gedeiht auf Felsen und felsigen Untergrund in Höhenlagen von 270 bis 3000 Metern in Costa Rica, Kolumbien, Venezuela und Brasilien.[3]
  • Puya fosteriana L.B.Sm.: Dieser Endemit gedeiht in einer Höhenlage von etwa 4400 Metern nur bei La Rinconada etwa 75 km östlich von La Paz im bolivianischen La Paz.[3]
  • Puya fulgens L.B.Sm. (Syn.: Puya pseudoeryngioides H.Luther): Dieser Endemit gedeiht in Höhenlagen von 2850 bis 2900 Metern nur im Gipfelbereich des Cerro Malcabal (Cerro Tumbe) 3 bis 6 km südwestlich von Molinopampa, Chachapoyas in der peruanischen Region Amazonas.[3]
  • Puya furfuracea (Willd.) L.B.Sm. (Syn.: Puya bonplandiana Schult. & Schult. f.): Dieser Endemit kommt nur im kolumbianischen Cauca vor.[3]
  • Puya gargantae L.B.Sm.
  • Puya gerd-muelleri W.Weber
  • Puya gerdae W.Weber
  • Puya gigas André
  • Puya gilmartiniae G.S.Varadarajan & Flores
  • Puya glabrescens L.B.Sm.
  • Puya glandulosa L.B.Sm.
  • Puya glareosa L.B.Sm.
  • Puya glaucovirens Mez
  • Puya glomerifera Mez & Sodiro
  • Puya goudotiana Mez
  • Puya gracilis L.B.Sm.
  • Puya grafii Rauh
  • Puya grandidens Mez
  • Puya grantii L.B.Sm.
  • Puya grubbii L.B.Sm.
  • Puya gutteana W.Weber
  • Puya hamata L.B.Sm.
  • Puya harmsii (Castell.) Castell.
  • Puya harry-lutheri Gouda: Sie wurde 2013 aus dem venezolanischen Amazonas erstbeschrieben.
  • Puya herrerae Harms
  • Puya herzogii Wittmack
  • Puya hirtzii Manzan. & W.Till: Sie ist in Ecuador beheimatet.
  • Puya hofstenii Mez
  • Puya horrida L.B.Sm. & R.W.Read
  • Puya hortensis L.B.Sm.
  • Puya huancavelicae L.B.Sm.
  • Puya humilis Mez (Syn.: Puya butcheriana H.Luther, Puya werdermannii Harms)
  • Puya hutchisonii L.B.Sm.
  • Puya ibischii R.Vásquez
  • Puya iltisiana L.B.Sm.
  • Puya isabellina Mez
  • Puya joergensenii H.Luther
  • Puya killipii Cuatr.
  • Puya kuntzeana Mez
  • Puya laccata Mez
  • Puya lanata Kunth
  • Puya lanuginosa (Ruiz & Pavon) Schultes f.
  • Puya larae R.Vásquez & Ibisch: Die Erstbeschreibung erfolgte in Die Bromelie, 2007, Heft 2, S. 82-86. Sie gedeiht nur in Höhenlagen von etwa 1090 Meter im bolivianischen La Paz.
  • Puya lasiopoda L.B.Sm.
  • Puya laxa L.B.Sm.
  • Puya lehmanniana L.B.Sm.
  • Puya leptostachya L.B.Sm.
  • Puya lilloi Castellanos
  • Puya lineata Mez
  • Puya llatensis L.B.Sm.
  • Puya lokischmidtiae R.Vásquez & P.L.Ibisch
  • Puya longisepala Mez
  • Puya longispina Manzan. & W.Till: Sie ist in Ecuador beheimatet.
  • Puya longistyla Mez
  • Puya lopezii L.B.Sm.
  • Puya ×loxensis Manzan. & W.Till: Diese Naturhybride wurde 2005 aus Ecuador beschrieben.
  • Puya lutheri W.Till
  • Puya macbridei L.B.Sm.:
    • Puya macbridei L.B.Sm. subsp. macbridei: Sie kommt mit zwei Unterarten im peruanischen Ancash in Höhenlagen zwischen 2500 und 3000 Meter vor:
    • Puya macbridei subsp. yungayensis W.Weber
  • Puya macropoda L.B.Sm.
  • Puya macrura Mez
  • Puya maculata L.B.Sm.
  • Puya mariae L.B.Sm.
  • Puya medica L.B.Sm.
  • Puya membranacea L.B.Sm.
  • Puya meziana Wittmack
  • Puya micrantha Mez
  • Puya mima L.B.Sm. & R.W.Read
  • Puya minima L.B.Sm.
  • Puya mirabilis (Mez) L.B.Sm.: Sie kommt in Bolivien und Argentinien vor.
  • Puya mitis Mez
  • Puya mollis Baker
  • Puya mucronata Manzan.
  • Puya nana Wittmack
  • Puya navarroana Manzan. & W.Till: Sie ist in Ecuador beheimatet.
  • Puya nigrescens L.B.Sm.
  • Puya nitida Mez: Sie kommt mit zwei Varietäten in Kolumbien vor:
    • Puya nitida var. glabrior L.B.Sm. & Read
    • Puya nitida Mez var. nitida
  • Puya nivalis Baker
  • Puya novarae Varadarajan ex Gomez Romero & A.Grau: Sie wurde 2009 aus Argentinien erstbeschrieben.
  • Puya nutans L.B.Sm.
  • Puya obconica L.B.Sm.
  • Puya occidentalis L.B.Sm.
  • Puya ochroleuca Betancur & Callejas
  • Puya olivacea Wittmack
  • Puya oxyantha Mez
  • Puya parviflora L.B.Sm.
  • Puya pattersoniae Manzan. & W.Till: Sie ist in Ecuador beheimatet.
  • Puya paupera Mez
  • Puya pearcei (Baker) Mez
  • Puya penduliflora L.B.Sm.
  • Puya ×pichinchae Mez & Sodiro emend Manzan & W.Till: Diese Naturhybride ist in Ecuador beheimatet.
  • Puya pitcairnioides L.B.Sm.
  • Puya pizarroana R.Vásquez, P.L.Ibisch & St.Beck
  • Puya ponderosa L.B.Sm.
  • Puya potosina L.B.Sm.
  • Puya pratensis L.B.Sm.
  • Puya prosanae Ibisch & E.Gross
  • Puya pseudoeryngioides H.Luther
  • Puya pygmaea L.B.Sm.
  • Puya pyramidata (Ruiz & Pavon) Schultes f.
  • Puya raimondii Harms: Die größte Bromelie gedeiht an felsigen mit Sträuchern bestandenen Hängen in Höhenlagen zwischen 2400 und 4050 Meter nur im peruanischen Ancash sowie bolivianischen La Paz.
  • Puya ramonii L.B.Sm.
  • Puya ramosa L.B.Sm.
  • Puya rauhii L.B.Sm.
  • Puya reducta L.B.Sm.
  • Puya reflexiflora Mez (Syn.: Puya stenostele Harms)
  • Puya retrorsa Gilmartin
  • Puya riparia L.B.Sm.
  • Puya robin-fosteri H.Luther
  • Puya roezlii E.Morren
  • Puya roldanii Betancur & Callejas
  • Puya roseana L.B.Sm.
  • Puya rusbyi (Baker) Mez
  • Puya sagasteguii L.B.Sm.
  • Puya sanctae-crucis (Baker) L.B.Sm.
  • Puya sanctae-martae L.B.Sm.
  • Puya santanderensis Cuatr.
  • Puya santosii Cuatr.: Sie kommt mit zwei Varietäten in Kolumbien vor.
    • Puya santosii Cuatr. var. santosii
    • Puya santosii var. verdensis Cuatr.
  • Puya secunda L.B.Sm.
  • Puya sehuencasensis R.Vasquez, Ibisch & R.Lara: Die Erstbeschreibung erfolgte in Die Bromelie, 2007, Heft 3, S. 146-158. Sie gedeiht nur in Höhenlagen von 2050 bis 2100 Meter im bolivianischen Cochabamba.
  • Puya silvae-baccae L.B.Sm. & R.W.Read
  • Puya simulans L.B.Sm.
  • Puya smithii Castellanos
  • Puya sodiroana Mez
  • Puya solomonii G.S.Varadarajan
  • Puya spathacea (Griseb.) Mez
  • Puya stenothyrsa (Baker) Mez
  • Puya stipitata L.B.Sm.
  • Puya strobilantha Mez
  • Puya textoragricolae W.Weber
  • Puya thomasiana André
  • Puya tillii Manzan.: Sie ist in Ecuador beheimatet.
  • Puya tovariana L.B.Sm.: Sie gedeiht in laubabwerfenden Wäldern in Höhenlagen von etwa 3180 Meter im peruanischen Lima vor.
  • Puya trianae Baker: Sie kommt mit zwei Varietäten in Venezuela und Kolumbien vor.
    • Puya trianae var. amplior L.B.Sm. & Read
    • Puya trianae Baker var. trianae
  • Puya tristis L.B.Sm.
  • Puya trollii L.B.Sm.
  • Puya tuberosa Mez (Syn.: Puya hromadnikii Rauh, Puya pachyphylla R.Vasquez & Ibisch, Puya serranoensis Rauh, Puya serranoensis var. brevispica Rauh)
  • Puya tunarensis Mez
  • Puya tyleriana Sagástegui, Zapata & M.O.Dillon: Sie kommt in Peru vor.
  • Puya ugentiana L.B.Sm.
  • Puya ultima L.B.Sm.
  • Puya valida L.B.Sm.
  • Puya vallo-grandensis Rauh: Sie kommt mit zwei Varietäten in Bolivien vor.
    • Puya vallo-grandensis Rauh var. vallo-grandensis
    • Puya vallo-grandensis var. simplex Rauh
  • Puya vargasiana L.B.Sm.
  • Puya vasquezii Ibisch & E.Gross
  • Puya venezuelana L.B.Sm.
  • Puya venusta R.Philippi (Syn.: Pitcairnia sphaerocephala Baker, Pitcairnia venusta Baker, Puya coquimbensis Mez, Puya gaudichaudii Mez, Puya venusta Phil. ex Baker): Sie gedeiht an der Küste auf Felsen und Sand in Höhenlagen zwischen 5 und 30 Meter nur im chilenischen Coquimbo.
  • Puya vestita André: Sie gedeihet an felsigen Hängen und Felswänden in Höhenlagen zwischen 2280 und 3250 Metern nur im kolumbianischen Departamento Nariño sowie ecuadorianischen Cotopaxi.
  • Puya volcanensis Castillon: Sie gedeiht zwischen Felsen in Höhenlagen von 3000 bis 3500 Metern im argentinischen Jujuy.
  • Puya weberbaueri Mez
  • Puya weberiana E.Morren ex Mez
  • Puya weddelliana (Baker) Mez
  • Puya werneriana R.W.Read & L.B.Sm.
  • Puya westii L.B.Sm.
  • Puya wrightii L.B.Sm.
  • Puya wurdackii L.B.Sm.
  • Puya yakespala Castell.

Nutzung[Bearbeiten]

Puya alpestris und Puya chilensis gehören zu den wenigen Arten, die man in manchen Parks und großen Gärten finden kann.[4]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jason R. Grant: An Annoted Catalogue of the Generic Names of the Bromeliaceae, In: The Marie Selby Botanical Gardens, 1998, Onlineversion aus Selbyana, Volume 19, 1, 1998, S. 91-121. (Herkunft der Gattungsnamen in der Familie der Bromeliaceae in englischer Sprache)
  2. Harry E. Luther: An Alphabetical List of Bromeliad Binomials, 2008 in The Marie Selby Botanical Gardens, Sarasota, Florida, USA. Veröffentlicht durch The Bromeliad Society International.
  3. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be bf bg bh bi bj bk bl bm bn bo bp bq br bs bt bu bv bw bx by bz In „Species Index“ auf Puya klicken bei Eric J. Gouda, Derek Butcher, Kees Gouda: Encyclopaedia of Bromeliads, Version 3.1 (2012). zuletzt eingesehen am 5. Januar 2015
  4.  Gordon Cheers (Hrsg.): Botanica. Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild. Könemann Verlagsgesellschaft, 2003, ISBN 3-8331-1600-5 (darin Seite 724).

Weiterführende Literatur[Bearbeiten]

  • T. J. Givnish, J. C. Pires, S. W. Graham, M. A. McPherson, L. M. Prince, T. B. Patterson: Phylogeny, biogeography, and ecological evolution in Bromeliaceae: Insights from ndhF sequences. In: J. T. Columbus, E. A. Friar, J. M. Porter, L. M. Prince, M. G. Simpson: Monocots: Comparative Biology and Evolution. Poales. Rancho Santa Ana Botanical Garden, Claremont 2006, 23, S. 3-26.
  • Georg Zizka, Marco Schmidt, Katharina Schulte, Patricio Novoa, Raquel Pinto, Konstantin König: Chilean Bromeliaceae: diversity, distribution and evaluation of conservation status. In: Biodiversity and Conservation, Springer Netherlands, 2009, Volume 18, Number 9, S. 2449-2471. doi:10.1007/s10531-009-9601-y Kostenpflichtig Online.
  • Katharina Schulte, Daniele Silvestro, Elke Kiehlmann, Sanja Vesely, Patricio Novoa, Georg Zizka: Detection of recent hybridization between sympatric Chilean Puya species (Bromeliaceae) using AFLP markers and reconstruction of complex relationships. In: Molecular Phylogenetics and Evolution, Volume 57, Issue 3, 2010, S. 1105-1119.
  • Georg Zizka, Julio V. Schneider, Katharina Schulte, Patricio Novoa: Taxonomic revision of the Chilean Puya species (Puyoideae, Bromeliaceae), with special notes on the Puya alpestris-Puya berteroniana species complex. In: Brittonia, 2013. doi:10.1007/s12228-012-9290-9

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Puya – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien