Querelle (Film)

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Filmdaten
Originaltitel Querelle
Produktionsland Deutschland, Frankreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1982
Länge 108 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Rainer Werner Fassbinder
Drehbuch Rainer Werner Fassbinder, Burkhard Driest
Produktion Michael Fengler, Michael McLernon, Renzo Rossellini, Dieter Schidor, Christian Zertz, Daniel Toscan du Plantier
Musik Peer Raben, Jan Jankeje
Kamera Xaver Schwarzenberger
Schnitt Juliane Lorenz, Franz Walsch
Besetzung

Querelle ist ein deutsch-französischer Spielfilm. Er wurde 1982 von Rainer Werner Fassbinder gedreht und basiert auf dem Roman Querelle (Originaltitel: Querelle de Brest) von Jean Genet. Fassbinder starb während der Endfertigung des Films am 11. Juni 1982. Ende August wurde Querelle auf dem Filmfestival Venedig gezeigt, der Filmstart in der Bundesrepublik Deutschland war am 16. September 1982[1].

Handlung[Bearbeiten]

Als der windige Matrose Georges Querelle mit seinem Schiff Vengeur in Brest ankommt, besucht er das Bordell Feria, das von Lysiane, der Geliebten von Querelles Bruder Robert, geleitet wird. Querelle ermordet Vic, der Komplize bei seinem Drogenschmuggel war. Durch Roger lernt er dessen Geliebten Gil kennen, der seinen Arbeitskollegen Theo ermordet hatte und nun vor der Polizei auf der Flucht ist. Querelle und Gil verlieben sich; jedoch schiebt Querelle seinen Mord an Vic Gil in die Schuhe und liefert ihn der Polizei aus.

Erwähnenswert sind die Beziehungen Querelles zu Lysianes Mann Nono (Norbert), der Kneipier im Feria ist. Ebenso hat Querelle eine Beziehung zu Mario, einem Polizisten, und gegen Ende auch mit Leutnant Seblon, dem er als Bursche auf dem Schiff dient.

Rezeption[Bearbeiten]

Fassbinder bleibt in seinem Film sehr nah an der Romanvorlage. Anders als im Buch zeichnet Leutnant Seblon seine geheimen Tagebucheintragungen mittels Sprachrekorder auf.

Fassbinders letzter Film gilt als schwer zugänglich, nicht zuletzt deshalb, weil er die Beziehungen der Protagonisten und deren interne Machtspiele zum Teil genau so freizügig darstellt, wie es Genet in seinem Buch tut.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

1983 wurde der Film für die schlechteste Filmmusik und den schlechtesten Song für die Goldene Himbeere nominiert. Erster Tango von Jan Jankeje, & Bireli Blues.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vertriebsangaben in der Internet Movie Database (imdb.com)