Riedenberg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Bad Kissingen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Bad Brückenau | |
| Höhe: | 395 m ü. NN | |
| Fläche: | 13,22 km² | |
| Einwohner: |
1.016 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 77 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97792 | |
| Vorwahl: | 09749 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KG (alt: BRK) | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 72 145 | |
| NUTS: | DE265 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Sinnaustraße 14 A 97769 Bad Brückenau |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Dr. Robert Römmelt (SPD / Unabh.Bürger) | |
| Lage der Gemeinde Riedenberg im Landkreis Bad Kissingen | ||
Riedenberg ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Bad Brückenau.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Riedenberg liegt im Oberen Sinngrund, mitten im Naturpark Bayerische Rhön und Biosphärenreservat Rhön.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde Riedenberg hat zwei amtlich benannte Ortsteile[2]:
- Neufriedrichsthal
- Riedenberg
[Bearbeiten] Geschichte
Das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Oberriedenberg und Unterriedenberg, die später zur Gemeinde Riedenberg zusammengefasst wurden.
[Bearbeiten] Religionen
Die Bevölkerung ist mehrheitlich katholisch. Riedenberg ist Sitz der römisch-katholischen Kuratie St. Martin, die zum Dekanat Hammelburg des Bistums Würzburg gehört.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1970: 1015 Einwohner
- 1987: 1072 Einwohner
- 2000: 1132 Einwohner
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 84,1 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| CSU/Freie Bürger | 6 Sitze | (46,4 %) | |
| SPD/Unabhängige Bürger | 2 Sitze | (18,1 %) | |
| Freie Wählergemeinschaft | 4 Sitze | (35,6 %) |
Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.
[Bearbeiten] Bürgermeister
Bürgermeister ist Robert Römmelt (SPD/Unabhängige Bürger).
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: Über grünem Dreiberg gespalten von Silber und schwarz, mit einem durchgehenden, vorne roten und hinten silbernen Wellenbalken.
Wappengeschichte: Die Gemeinde Riedenberg entstand 1964 durch den Zusammenschluss von Ober- und Unterriedenberg. Die ehemals selbständige Gemeinde Unterriedenberg ist seit 1425 urkundlich belegt und gehörte zur Abtei Fulda. Oberriedenberg wurde erstmals 1494 urkundlich erwähnt und sollte durch einen Erlass des Fürstbischofs von Würzburg zur Eindämmung weiterer Rodungen entfernt werden. Der Streit darüber endete erst 1571. Die Zugehörigkeit beider Orte zu verschiedenen territorialen Gebieten endete erst 1803 mit dem Ende des alten Reichs. Getrennt sind die beiden Ortsteile durch einen Bach, was im Wappen durch den Wellenbalken symbolisiert wird. Für Oberriedenberg weisen die Farben Silber und Rot aus dem Wappen des Hochstifts Würzburg in der vorderen Schildhälfte hin, weil es zum würzburgischen Amt Aschach gehörte. Die Farben Silber und Schwarz in der hinteren Wappenhälfte weisen auf die einstige Zugehörigkeit von Unterriedenberg zum fuldischen Oberamt Brückenau hin. Der Dreiberg im Schildfuß steht redend für den Ortsnamensteil „-berg“ der beiden Gemeindeteile.
Das Wappen wurde von der Regierung von Unterfranken am 8. Dezember 1980 verliehen.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 374.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 19.000 Euro.
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel und Verkehr ebenfalls keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 105 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 412. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe keine Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 33 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 184 Hektar, davon waren 18 Hektar Ackerfläche und 165 Hektar Dauergrünfläche.
[Bearbeiten] Bildung
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
- Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 41 Kindern
- Eine Volksschule mit 6 Lehrern und 123 Schülern
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111112/233432&attr=OBJ&val=1579
[Bearbeiten] Weblinks
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