Landkreis Bad Kissingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Bad Kissingen Deutschlandkarte, Position des Landkreises Bad Kissingen hervorgehoben50.229.96Koordinaten: 50° 13′ N, 9° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Verwaltungssitz: Bad Kissingen
Fläche: 1.136,94 km²
Einwohner: 103.124 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: KG, BRK, HAB
Kreisschlüssel: 09 6 72
Kreisgliederung: 26 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Obere Marktstr. 6
97688 Bad Kissingen
Webpräsenz: www.landkreis-badkissingen.de
Landrat: Thomas Bold (CSU)
Lage des Landkreises Bad Kissingen in Bayern
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Über dieses Bild

Der Landkreis Bad Kissingen liegt im Norden des Regierungsbezirks Unterfranken.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Der Landkreis Bad Kissingen hat Anteil an den Südausläufern der Rhön und den Nordostausläufern des Spessarts. Im Süden erstreckt sich eine flachwellige Landschaft mit Höhen bis 380 m. Das Kreisgebiet wird von der Fränkischen Saale durchflossen. Sie betritt im Nordosten, südwestlich von Bad Neustadt an der Saale, das Kreisgebiet, fließt dann in südwestlicher Richtung durch Bad Kissingen und Hammelburg, bevor sie im Südwesten, westlich von Hammelburg das Kreisgebiet wieder verlässt, um dann bei Gemünden in den Main zu münden.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an die Landkreise Main-Kinzig-Kreis und Fulda (beide in Hessen) sowie an die Landkreise Rhön-Grabfeld, Schweinfurt und Main-Spessart (alle in Bayern).

Geschichte[Bearbeiten]

Landgerichte[Bearbeiten]

Das heutige Kreisgebiet gehörte vor 1800 überwiegend zum Fürstabtei Fulda und kam dann an Bayern. 1804 wurden die Landgerichtsbezirke Kissingen, Euerdorf und Münnerstadt errichtet. Sie gehörten ab 1808 zum Untermainkreis. 1819 wurden die Landgerichte Brückenau und Hammelburg gebildet. Alle Landgerichtsbezirke gehörten ab 1838 zum Kreis Unterfranken und Würzburg, dem späteren Regierungsbezirk Unterfranken.

Bezirksämter[Bearbeiten]

Das Bezirksamt Kissingen wurde im Jahr 1862 durch den Zusammenschluss der Landgerichte älterer Ordnung Kissingen und Münnerstadt neu gebildet.[2] Ebenso wurden die Landgerichte Euerdorf und Hammelburg zum Bezirksamt Hammelburg zusammengefasst, während das Bezirksamt Brückenau dem Landgericht Brückenau folgte.

Anlässlich der Reform des Zuschnitts der bayerischen Bezirksämter erhielt das Bezirksamt Kissingen am 1. Januar 1880 Gemeinden des Bezirksamtes Hammelburg.

Am 24. April 1883 wurde das Bezirksamt Kissingen offiziell in Bezirksamt Bad Kissingen umbenannt.

Am 1. Januar 1908 schied Bad Kissingen aus dem Bezirksamt Bad Kissingen aus und wurde eine kreisunmittelbare Stadt.

Landkreise[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[3] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Bad Kissingen, Brückenau und Hammelburg.

Am 1. April 1940 wurde Bad Kissingen vorübergehend in den Landkreis Bad Kissingen eingegliedert, doch wurde dies am 1. April 1948 wieder rückgängig gemacht.

Landkreis Bad Kissingen[Bearbeiten]

Bei der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Juli 1972 aus den drei Landkreisen Bad Kissingen, Bad Brückenau und Hammelburg, der kreisfreien Stadt Bad Kissingen und einzelnen Gemeinden der Landkreise Gemünden und Karlstadt der neue Landkreis Bad Kissingen gebildet, der den Beinamen Bäderlandkreis erhielt. Bad Kissingen musste damit seine Kreisfreiheit aufgeben, erhielt jedoch dafür den neu geschaffenen Status einer Großen Kreisstadt und blieb auch Sitz des neuen Landkreises.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2008 wuchs der Landkreis Bad Kissingen um über 6000 Einwohner bzw. um über 6 %. Seit 2000 ist die Tendenz nach einem Höchststand von rd. 109.500 Einwohnern rückläufig.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1995 2000 2005 2008 2012
Einwohner 60.031 64.724 73.802 102.531 96.082 102.859 99.022 109.213 109.328 107.988 105.770 103.124

Politik[Bearbeiten]

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Landräte[Bearbeiten]

  • 1. Juli 1972–30. April 1978: Magnus Herrmann, CSU
  • 1. Mai 1978–30. April 1990: Marko Dyga, CSU
  • 1. Mai 1990–30. April 2002: Herbert Neder, CSU
  • seit 1. Mai 2002: Thomas Bold, CSU


Am 16. März 2014 wurde Thomas Bold mit 91,9% der Stimmen für eine erneute Amtszeit wiedergewählt.

Kreistag[Bearbeiten]

CSU SPD CBB/FW FDP GRÜNE/BfU ödp/PU PWG Gesamt
2008 28 11 7 2 6 2 4 60

(Stand: Wahl am 2. März 2008)

Wappen[Bearbeiten]

Beschreibung[Bearbeiten]

Unter blauem Schildhaupt mit drei silbernen Schalenbrunnen gespalten: vorne über von Rot und Silber geschachtetem Schildfuß in Gold ein wachsender, schwarzer, rot bewehrter halber Adler am Spalt; hinten in Silber ein schwarzes Tatzenkreuz (Wappen-Verleihung 29. Mai 1973).

Bedeutung[Bearbeiten]

Die drei Brunnen stehen für die drei Staatsbäder im Kreis (Bad Bocklet, Bad Brückenau und Bad Kissingen). Die vordere Schildhälfte zeigt das Wappen der Grafen von Henneberg, die den Adler über dem Schachfeld führten und das Tatzenkreuz steht für das Stift Fulda, welches das Gebiet der ehemaligen Kreise Brückenau und Hammelburg beherrschte.

Altes Landkreiswappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

Altes Landkreiswappen von 1963 bis 1974

Unter dem Schildhaupt mit den Bayerischen Rauten, gespalten, vorne in Gold auf grünem Dreiberg, ein Schwarzer Hahn mit roten Füßen und rotem Kamm Hinten in Rot drei silberne Spitzen.

Wappengeschichte[Bearbeiten]

Im Wappen sind Hinweise auf die drei früher im Kreisgebiet überwiegend regierenden Herrschaften enthalten. Im Schildhaupt steht das Wappen von Bayern, da der Landkreis ein Teilgebiet Bayerns ist. Der Hahn auf dem Dreiberg ist ein sprechender Hinweis auf die Grafen von Henneberg, jedoch nicht ihr Wappen. Das Wappen der Grafen ist im neuen Landkreiswappen von 1973 unter dem Schildhaupt im gespaltenen Teil vorne enthalten, sie beherrschten den Hauptteil des Kreises bis in das 14. Jahrhundert. Die silbernen Spitzen auf Rot (der Fränkische Rechen) sind das Wappen der Fürstbischofe von Würzburg, die nach und nach den größten Teil des Kreises zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert beherrschten. Das Wappen wurde am 12. Februar 1963 verliehen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Wirtschaft im Landkreis ist stark vom Fremdenverkehr geprägt. Maßgeblichen Anteil daran haben die drei Staatsbäder Bad Kissingen, Bad Brückenau und Bad Bocklet, die ganzjährig Gäste beherbergen.

Größere Industriebetriebe sind im Bad Kissinger Ortsteil Albertshausen (Takata-Petri PlasTec GmbH, Kunststoffteile für die Fahrzeugindustrie), in Münnerstadt (MGlas AG, Primärpackmittel und Injektionssysteme für die pharmazeutische Industrie), Oerlenbach (Hegler Plastik GmbH, Kunststoffrohrsysteme für den Hoch- und Tiefbau), Wildflecken (Kunert, Wellpappe), Bad Brückenau (GKN, Sintermetall sowie Staatlicher Mineralbrunnen, Getränke) und Hammelburg (Lutz Fleischwaren) angesiedelt. Ansonsten prägen kleinere Unternehmen und das Handwerk das Bild. Die Landwirtschaft spielt als Arbeitgeber nur eine untergeordnete Rolle, dies gilt auch für den Weinbau im Saaletal.

Wie viele andere Räume, kämpft auch der Landkreis Bad Kissingen mit der Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote war in den letzten Jahren immer höher als im Durchschnitt Bayerns, allerdings auch niedriger als im Bundesdurchschnitt. Arbeitsplatzverluste standen in den 1990er Jahren vor allem im Zusammenhang mit einer veränderten Gesetzgebung im Gesundheitsbereich und der Krise der Wälzlagerindustrie im nahen Schweinfurt. Neue Impulse für die Wirtschaft und damit neue Jobs soll das Rhön-Saale-Gründerzentrum in Bad Kissingen bringen. Es wird gemeinsam mit dem Landkreis Rhön-Grabfeld, der Stadt Bad Kissingen sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Handwerkskammer (HWK) betrieben und ist als Starthilfe für junge Unternehmen gedacht. Zahlreiche weitere Initiativen zur Ankurbelung der regionalen Wirtschaft stehen im Zusammenhang mit dem Biosphärenreservat Rhön.

Verkehr[Bearbeiten]

Ein Bus der Firma KOB-Bus am ZOB in Fulda

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

In Bad Kissingen wird der Öffentliche Personennahverkehr von der KOB abgewickelt. Der Kreisomnibusbetrieb (KOB) mit Sitz in Oberthulba (Landkreis Bad Kissingen) ist ein Tochterunternehmen der OVF und des Landkreises Bad Kissingen. Die KOB GmbH unterhält ein Hauptdepot in Oberthulba und zwei Busdepots in Bad Brückenau und Hammelburg. Der Fuhrpark des Unternehmens setzt sich aus 30 Überlandbussen, 7 Kombibussen, 3 Reisebussen sowie einem Kleinbus zusammen, welche auf insgesamt 13 Linien im Landkreis Bad Kissingen fahren.

Straße[Bearbeiten]

Der Landkreis wird von der A 7, einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Deutschlands, durchquert. Die Anschlussstellen sind Bad Brückenau-Volkers, Bad Brückenau/Wildflecken, Bad Kissingen/Oberthulba und Hammelburg. Eine weitere Autobahnverbindung ist die A 71 von Schweinfurt nach Erfurt. Sie führt auf einer Länge von rund 15 Kilometern durch den Landkreis.

Schiene[Bearbeiten]

Die Bayerischen Staatseisenbahnen erbauten im Kreisgebiet im Jahre 1871 zuerst eine Bahn von Schweinfurt nach Bad Kissingen.

Münnerstadt wurde 1874 an das Netz angeschlossen, als die Hauptbahn nach Meiningen hinzukam, die in Ebenhausen abzweigt. Die eingleisige Strecke endete im Zuge der deutschen Teilung in Mellrichstadt (Landkreis Rhön-Grabfeld). Nach der Wiedervereinigung erfolgte der Lückenschluss und die Strecke wurde 1991 wieder für den durchgängigen Verkehr nach Thüringen geöffnet.

Mit der Saaletalbahn konnte man seit 1884 vom Knotenpunkt Gemünden bis Hammelburg fahren; erst 40 Jahre später wurde die Lücke nach Bad Kissingen durch die Deutsche Reichsbahn geschlossen.

Bad Brückenau erhielt 1891 in Jossa einen Anschluss an die Hauptbahn FuldaWürzburg; diese Strecke wurde 1908 wegen des Truppenübungsplatzes bis Wildflecken verlängert.

Von der Hauptbahn Schweinfurt–Meiningen stellte man im Jahre 1900 in Rottershausen einen Abzweig nach Stadtlauringen her, der einige kleinere Gemeinden im Südosten des Kreises berührte.

Nach der Stilllegung des Personenverkehrs auf den beiden Strecken

  • 1959: Rottershausen–Stadtlauringen und
  • 1988: Jossa–Bad Brückenau-Wildflecken

wird im Kreisgebiet noch ein Netz von 56 Kilometern mit den Haltepunkten Bad Kissingen, Diebach, Ebenhausen, Elfershausen-Trimberg, Euerdorf, Hammelburg, Hammelburg-Ost, Morlesau, Münnerstadt, Oerlenbach, Rottershausen und Westheim-Langendorf bedient.

Die Deutsche Bahn bietet Direktzüge von Würzburg Hbf nach Bad Kissingen an, die Regionalbahnfahrten werden von Triebwagen der Erfurter Bahn ausgeführt.

Luft[Bearbeiten]

Im Landkreis gibt es keine bedeutenden Flughäfen. Die nächstgelegenen befinden sich in Frankfurt am Main, Nürnberg und Erfurt. Der zumindest regional bedeutsame Verkehrslandeplatz Haßfurt befindet sich ebenfalls nicht auf dem Landkreisgebiet. Allerdings gibt es mehrere Flugplätze für kleine Motor- und Segelflugzeuge.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2012[4])

Städte

  1. Bad Brückenau (6462)
  2. Bad Kissingen, Große Kreisstadt (21.102)
  3. Hammelburg (11.151)
  4. Münnerstadt (7739)

Märkte

  1. Bad Bocklet (4459)
  2. Burkardroth (7640)
  3. Elfershausen (2855)
  4. Euerdorf (1526)
  5. Geroda (901)
  6. Maßbach (4532)
  7. Oberthulba (5050)
  8. Schondra (1730)
  9. Sulzthal (871)
  10. Wildflecken (3052)
  11. Zeitlofs (2088)

Gemeinden

  1. Aura a.d.Saale (874)
  2. Fuchsstadt (1837)
  3. Motten (1756)
  4. Nüdlingen (4031)
  5. Oberleichtersbach (2026)
  6. Oerlenbach (4958)
  7. Ramsthal (1116)
  8. Rannungen (1156)
  9. Riedenberg (970)
  10. Thundorf i.UFr. (1068)
  11. Wartmannsroth (2174)

Gemeindefreie Gebiete
(122,75 km², alle unbewohnt)

  1. Dreistelzer Forst (0,85 km²)
  2. Forst Detter-Süd (11,38 km²)
  3. Geiersnest-Ost (19,63 km²)
  4. Geiersnest-West (2,42 km²)
  5. Großer Auersberg (4,68 km²)
  6. Kälberberg (2,35 km²)
  7. Mottener Forst-Süd (5,05 km²)
  8. Neuwirtshauser Forst (20,73 km²)
  9. Omerz und Roter Berg (6,52 km²)
  10. Römershager Forst-Nord (12,92 km²)
  11. Römershager Forst-Ost (3,76 km²)
  12. Roßbacher Forst (21,15 km²)
  13. Waldfensterer Forst (11,31 km²)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Bad Brückenau
    (Märkte Geroda und Schondra, Gemeinden Oberleichtersbach und Riedenberg)
  2. Elfershausen
    (Markt Elfershausen und Gemeinde Fuchsstadt)
  3. Euerdorf
    (Märkte Euerdorf und Sulzthal, Gemeinden Aura a.d.Saale und Ramsthal)
  4. Maßbach
    (Markt Maßbach und Gemeinden Rannungen und Thundorf i.UFr.)
Dreistelzer Forst Forst Detter-Süd Geiersnest-Ost Geiersnest-West Waldfensterer Forst Kälberberg (Unterfranken) Mottener Forst-Süd Neuwirtshauser Forst Omerz und Roter Berg Römershager Forst-Nord Römershager Forst-Ost Roßbacher Forst Waldfensterer Forst Großer Auersberg Münnerstadt Thundorf in Unterfranken Maßbach Rannungen Nüdlingen Oerlenbach Bad Kissingen Aura an der Saale Bad Bocklet Euerdorf Sulzthal Ramsthal Elfershausen Fuchsstadt Hammelburg Elfershausen Wartmannsroth Oberthulba Oberthulba Oberthulba Burkardroth Burkardroth Zeitlofs Zeitlofs Bad Brückenau Bad Brückenau Oberleichtersbach Geroda (Unterfranken) Schondra Schondra Schondra Riedenberg Motten (Bayern) Wildflecken Hessen Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Main-Spessart Landkreis Schweinfurt Landkreis Haßberge Landkreis Haßberge SchweinfurtMunicipalities in KG.svg
Über dieses Bild

Städte und Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78[Bearbeiten]

Vor der Gebietsreform hatte der Landkreis Bad Kissingen 56 Gemeinden (siehe Liste unten).[5] (Die Gemeinden, die es heute noch gibt, sind fett geschrieben):

frühere Gemeinde heutige Gemeinde heutiger Landkreis
Albertshausen Bad Kissingen Landkreis Bad Kissingen
Althausen Münnerstadt Landkreis Bad Kissingen
Arnshausen Bad Kissingen Landkreis Bad Kissingen
Aschach Bad Bocklet Landkreis Bad Kissingen
Bad Bocklet Bad Bocklet Landkreis Bad Kissingen
Brünn Münnerstadt Landkreis Bad Kissingen
Burghausen Münnerstadt Landkreis Bad Kissingen
Burglauer Burglauer Landkreis Rhön-Grabfeld
Burkardroth Burkardroth Landkreis Bad Kissingen
Ebenhausen Oerlenbach Landkreis Bad Kissingen
Eltingshausen Oerlenbach Landkreis Bad Kissingen
Frauenroth Burkardroth Landkreis Bad Kissingen
Fridritt Münnerstadt Landkreis Bad Kissingen
Garitz Bad Kissingen Landkreis Bad Kissingen
Gefäll Burkardroth Landkreis Bad Kissingen
Großenbrach Bad Bocklet Landkreis Bad Kissingen
Großwenkheim Münnerstadt Landkreis Bad Kissingen
Haard (Nüdlingen) Nüdlingen Landkreis Bad Kissingen
Hassenbach Oberthulba Landkreis Bad Kissingen
Hausen (Bad Kissingen) Bad Kissingen Landkreis Bad Kissingen
Hohn Bad Bocklet Landkreis Bad Kissingen
Katzenbach Burkardroth Landkreis Bad Kissingen
Bad Kissingen Bad Kissingen Landkreis Bad Kissingen
Kleinbrach Bad Kissingen Landkreis Bad Kissingen
Kleinwenkheim Münnerstadt Landkreis Bad Kissingen
Lauter Burkardroth Landkreis Bad Kissingen
Maßbach Maßbach Landkreis Bad Kissingen
Münnerstadt Münnerstadt Landkreis Bad Kissingen
Nickersfelden Bad Bocklet Landkreis Bad Kissingen
Nüdlingen Nüdlingen Landkreis Bad Kissingen
Oehrberg Burkardroth Landkreis Bad Kissingen
Oerlenbach Oerlenbach Landkreis Bad Kissingen
Poppenlauer Maßbach Landkreis Bad Kissingen
Poppenroth Bad Kissingen Landkreis Bad Kissingen
Premich Burkardroth Landkreis Bad Kissingen
Rannungen Rannungen Landkreis Bad Kissingen
Reichenbach Münnerstadt Landkreis Bad Kissingen
Reiterswiesen Bad Kissingen Landkreis Bad Kissingen
Roth an der Saale Bad Bocklet Landkreis Bad Kissingen
Rothhausen Thundorf in Unterfranken Landkreis Bad Kissingen
Rottershausen Oerlenbach Landkreis Bad Kissingen
Schlimpfhof Oberthulba Landkreis Bad Kissingen
Seubrigshausen Münnerstadt Landkreis Bad Kissingen
Stangenroth Burkardroth Landkreis Bad Kissingen
Steinach (Bad Bocklet) Bad Bocklet Landkreis Bad Kissingen
Strahlungen Strahlungen Landkreis Rhön-Grabfeld
Stralsbach Burkardroth Landkreis Bad Kissingen
Theinfeld Thundorf in Unterfranken Landkreis Bad Kissingen
Thundorf in Unterfranken Thundorf in Unterfranken Landkreis Bad Kissingen
Volkershausen Maßbach Landkreis Bad Kissingen
Waldfenster Burkardroth Landkreis Bad Kissingen
Weichtungen Maßbach Landkreis Bad Kissingen
Wermerichshausen Münnerstadt Landkreis Bad Kissingen
Windheim Münnerstadt Landkreis Bad Kissingen
Winkels Bad Kissingen Landkreis Bad Kissingen
Wollbach (Burkardroth) Burkardroth Landkreis Bad Kissingen
Zahlbach (Burkardroth) Burkardroth Landkreis Bad Kissingen

Schutzgebiete[Bearbeiten]

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Im Landkreis gibt es 18 Naturschutzgebiete. Zusammen nehmen sie eine Fläche von 5875 Hektar ein. Das größte Naturschutzgebiet ist das 1993 eingerichtete Naturschutzgebiet Schwarze Berge.

Geotope[Bearbeiten]

Im Landkreis befinden sich 29 (Stand Oktober 2013) vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen KG zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Bis in die 1990er Jahre erhielten Fahrzeuge aus den Altkreisen besondere Erkennungsnummern:

Gebiet Buchstaben Zahlen
Altkreis Bad Kissingen A bis P, Z 1 bis 999
AA bis MZ 1 bis 99
ZA bis ZZ
AA bis AZ 100 bis 999
Altkreis Bad Brückenau R bis T, X 1 bis 999
NA bis NZ 1 bis 99
RA bis TZ
XA bis XZ
NA bis NZ 100 bis 999
Altkreis Hammelburg U bis W, Y 1 bis 999
PA bis PZ 1 bis 99
UA bis WZ
YA bis YZ
PA bis PZ 100 bis 999

Seit dem 10. Juli 2013 sind auch die Unterscheidungszeichen BRK (Bad Brückenau) und HAB (Hammelburg) erhältlich.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bayer. Statist. Landesamt: Kreisdaten Bad Kissingen. Bad Kissingen 1980.
  • Werner Eberth: Die Kommunalwappen im Landkreis Bad Kissingen. Bad Kissingen 2006.
  • Landkreis Bad Kissingen (Hg.): Bäderlandkreis Bad Kissingen – Kleinod der Mitte. Nordhorn 2006.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Bad Kissingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 426.
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  4. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)
  5. http://geschichte-on-demand.de/kissingen.html