Saint-Saturnin (Puy-de-Dôme)

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Saint-Saturnin
Saint-Saturnin (Frankreich)
Saint-Saturnin
Region Auvergne
Département Puy-de-Dôme
Arrondissement Clermont-Ferrand
Kanton Saint-Amant-Tallende
Koordinaten 45° 40′ N, 3° 6′ O45.6594444444443.0922222222222516Koordinaten: 45° 40′ N, 3° 6′ O
Höhe 516 m (460–890 m)
Fläche 16,86 km²
Einwohner 1.063 (1. Jan. 2009)
Bevölkerungsdichte 63 Einw./km²
Postleitzahl 63450
INSEE-Code

Die Kirche von Saint-Saturnin

Saint-Saturnin ist eine französische Gemeinde in der Region Auvergne im Département Puy-de-Dôme im Arrondissement Clermont-Ferrand im Kanton Saint-Amant-Tallende. Sie ist als eines der Plus beaux villages de France (Schönste Dörfer Frankreichs) klassifiziert[1].

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Saint-Saturnin befindet sich knapp 20 km südlich von Clermont-Ferrand im Tal des Flusses Monne der etwas weiter unten in die Veyre mündet. Die Gemeinde von 16,86 Quadratkilometern Größe liegt auf 460 bis 890 Meter Meereshöhe und zählt 1063 Einwohner (Stand 1. Januar 2009). Der Ort ist auf einem Basaltgrat erbaut, an dessen höchster Stelle die Kirche St-Saturnin steht.

[Bearbeiten] Geschichte

Saint-Saturnin war Sitz der Herren von La Tour d’Auvergne, wovon noch die stark befestigte Burg Château Saint-Saturnin zeugt. Mit seinen engen Gassen hat der Ort sein mittelalterliches Flair bewahrt und zog deshalb viele Künstler an, die sich hier niederließen.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Die Kirche St-Saturnin ( auch Notre-Dame de Saint-Saturnin) Ministère de la culture gehört zu den sechs Hauptkirchen der auvergnatischen Romanik. Sie wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts aus hellem Arkose-Sandstein und dunklem Lavagestein erbaut und hat mit ihrem oktogonalen Glockenturm die Französische Revolution unbeschadet überstanden, so dass Restauratoren anderer Kirchen sie zum Vorbild nehmen konnten. Die Ostpartie der Kirche bildet eine Auvergnatische Pyramide, in der das massif barlong integriert ist. Im Innern Kapitelle aus Lava-Gestein, eine romanische Marien-Statue, eine farbig gefasste Pietà in der Krypta und ein Christus-Haupt aus dem 15. Jahrhundert sowie Holzplastiken des 18. Jahrhunderts.
  • Chapelle Sainte-Madeleine, mittelalterlich, heute Ausstellungsraum, gegenüber dem Chor der Kirche
  • Château de Barone La Tour d’Auvergne, mittelalterlicher Wehrbau (13. Jahrhundert) mit 3facher Ummauerung, Zinnen und Wehrtürmen; Fassade aus der Renaissance-Zeit
  • Musée du peintre Madrassi: Museum des Malers und Illustrators Ludovic Lucien Madrassi (1881-1956)
  • In der Nähe die Benediktinerabtei Notre-Dame de Randol, 1970-1980 erbaut, mit architektonisch sehr sehenswerter moderner Abteikirche mit bunten Glasfenstern

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Saint-Saturnin auf Les plus Beaux Villages de France (französisch)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Saint-Saturnin (Puy-de-Dôme) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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