Seelenamt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Seiten Requiem und Seelenamt überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→ Anleitung). Beteilige dich dazu an der betreffenden Redundanzdiskussion. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz und vergiss nicht, den betreffenden Eintrag auf der Redundanzdiskussionsseite mit {{Erledigt|1=~~~~}} zu markieren. Der wahre Jakob (Diskussion) 14:15, 4. Mär. 2014 (CET)

Als Seelenamt wird in der römisch-katholischen und in der Ostkirche die Messe im Gedenken an Verstorbene bezeichnet. Oft geht ein Seelenamt auch auf ein Messstipendium zurück. Aufgrund von Stiftungen jährlich zu haltende Seelenmessen (Jahrzeiten) werden in Jahrzeitbüchern verzeichnet.

Die liturgische Form der Totenmesse ist das Requiem.

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Das Zweite Vatikanische Konzil bestimmte in seiner Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium (Nr. 81), die Totenliturgie solle „deutlicher den österlichen Sinn des christlichen Todes ausdrücken“.[1] Seitdem kam in der katholischen Kirche auch die Form des Auferstehungsamtes in Gebrauch. Während das Seelenamt traditionell Bußcharakter trägt, in schwarzen (häufig ersetzt durch violette) Paramenten gefeiert wird und den Zusammenhang von Tod und Sünde sowie die Bitte um Verschonung des Verstorbenen im Jüngsten Gericht betont, ist das Auferstehungsamt in Texten und Liedern österlich geprägt und wird zuweilen auch mit weißen Paramenten gefeiert. Stellungnahmen regionaler Bischofskonferenzen haben allerdings ausdrücklich festgestellt, dass die liturgische Farbe der Paramente für solche Feiern schwarz beziehungsweise violett sei, wie in den Rubriken vorgesehen.


Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bistum Basel, Erzbischöfliches Ordinariat (HRSG): Jahrzeitstiftungen/Messstipendien. Pastorale Überlegungen und Richtlinien; aufgefunden am 25. April 2008 (PDF-Datei: 74 kB)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bruno Kleinheyer, Emmanuel von Severus, Reiner Kaczynski: Sakramentale Feiern II (= Gottesdienst der Kirche. Handbuch der Liturgiewissenschaft, Teil 8). Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 1984, ISBN 3-7917-0940-2, S. 218 f.