Sengoku Basara

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Sengoku BASARA
Originaltitel 戦国BASARA
Transkription Sengoku Basara
Genre Action, Comedy, Jidaigeki
Anime-Fernsehserie
Produktionsland JapanJapan Japan
Originalsprache Japanisch
Jahr 2009
Studio Production I.G
Länge 23 Minuten
Episoden 12
Regie Itsurō Wakasaki
Produktion Capcom
Idee Capcom
Musik Hiroyuki Sawano
Erstausstrahlung 1. April bis 17. Juni 2009 auf MBS
Anime-Fernsehserie
Titel Sengoku BASARA 2
Originaltitel 戦国BASARA
Transkription Sengoku Basara Tsū
Produktionsland JapanJapan Japan
Originalsprache Japanisch
Jahr 2010
Länge 23 Minuten
Episoden 12
Regie Kazuya Nomura
Produktion Capcom
Idee Capcom
Musik Hiroyuki Sawano
Erstausstrahlung 11. Juli bis 26. September 2010 auf MBS
Anime-Film
Titel Sengoku Basara - Gekijōban
Originaltitel 戦国BASARA - 劇場版
Produktionsland JapanJapan Japan
Originalsprache Japanisch
Erscheinungsjahr 2011
Studio Production I.G
Regie Kazuya Nomura
Drehbuch Mudō Yasuyuki
Produktion Capcom
Idee Capcom
Musik Hiroyuki Sawano
Synchronisation

Sengoku BASARA (jap. 戦国BASARA/ 戦国婆娑羅 Sengoku Basara, ausschweifende Sengoku-Zeit) ist ein Anime, der auf der gleichnamigen Spielreihe von Capcom basiert. Produziert wurde es von Production I.G mit dem Charakterdesign von Tōru Ōkubo. Die erste Staffel lief vom 1. April bis 17. Juni 2009 und die zweite Staffel vom 11. Juli bis 26. September 2010 auf dem Kanal MBS. Wie am Ende der 12. Folge der zweiten Staffel angekündigt, erschien am 4. Juni 2011 ein Kinofilm in Japan über die Serie.[1]

Handlung[Bearbeiten]

Date Masamune und Sanada Yukimura sind zwei junge Samurais in der Sengoku-Zeit. Masamune ist Herrscher der nördlichen Provinzen (Ōshū), während Yukimura ein treuer Diener von Takeda Shingen ist. Zwischen ihnen entwickelt sich eine ähnliche Beziehung wie bei Takeda und Uesugi Kenshin: Eine offene Rivalität, dennoch zollen sie sich gegenseitig ihren Respekt.

In der ersten Staffel müssen sie sich mit dem nach Macht gierenden Oda Nobunaga (der 1. „Reichseiniger“) auseinandersetzen und schließen sich mit weiteren Samurais und Daimyos zu einer Allianz zusammen, um Nobunaga zu stürzen. Dieser war überall nur als „Sechster Dämonenkönig“ bekannt, so steckte er den Geburtsort seiner Ehefrau Nōhime in Brand und das Kloster Enryaku-ji. Am Ende der Staffel gelingt es dem Bündnis Nobunaga zu besiegen und mit ihm seine gesamte Gefolgschaft.

In der zweiten Staffel taucht mit Toyotomi Hideyoshi (der 2. „Reichseiniger“) ein neuer Widersacher auf, der mit Waffengewalt die Alleinherrschaft über Japan erlangen will. Wieder verbünden sich die alten Rivalen Yukimura und Masamune mit weiteren Daimyos zu einer Allianz, um Toyotomi aufzuhalten.

Der Kinofilm wird sich um den 3. „Reichseiniger“ Tokugawa Ieyasu drehen und um die Schlacht von Sekigahara.

Fiktion und Realität[Bearbeiten]

Die Charaktere und Zeitabläufe von „Sengoku Basara“ basieren nur sehr locker auf den tatsächlichen Ereignissen. So ist es unmöglich, dass Date Masamune und Sanada Yukimura zu Lebzeiten von Takeda Shingen und Uesugi Kenshin schon Samurais gewesen sein konnten, da Shingen 1573 und Uesugi 1578 verstarben, aber Masamune und Yukimura beide erst 1567 geboren sind. Zwar stand der Vater von Yukimura im Dienste von Takeda Shingen, aber nach dem Tod von Shingen und der Schlacht zwischen Oda Nobunaga und dem Sohn Takeda Shingens, Takeda Katsuyori, ging der Clan der Takeda 1575 unter und die Familie Sanada schloss sich Toyotomi Hideyoshi an. So ist auch der Inhalt der zweiten Staffel sehr weit hergeholt, dass Sanada sich gegen Toyotomi stellt und ihn bekämpft. Bezüglich Toyotomi selber ist auch anzumerken, dass die Macher der Serie ihn als eine Person auftreten ließen, der keinerlei Verbindung zu Oda Nobunaga besitzt, was historisch auch falsch ist, da er ein Vasalle von ihm war.

Zwar sind die einzelnen historischen Personen unmissverständlich anhand des Mon und/oder der Kleidung erkennbar, aber wurden so manche fiktive Eigenschaften dazugedichtet.

So wird Date Masamune zum Beispiel richtig mit seinem Mon, einer Augenklappe für das rechte Auge und seinem charakteristischen Kabuto dargestellt, aber Capcom dichtet dazu, dass er sechs Schwerter gleichzeitig benutzt, sein Pferd an eine Harley erinnert und er ab und an Englisch redet. Auch wird Uesugi sehr feminin dargestellt, was durch die Stimme von Romi Paku, einer weiblichen Seiyū verstärkt wird.

Musik[Bearbeiten]

In der ersten Staffel wurde von der Musikgruppe Abingdon Boys School das Lied „JAP“ als Eröffnungslied verwendet. Das Lied „Break & Peace“ von Dustz stellte, außer in der letzten Folge, das Abspannlied dar. In der letzten Folge, also der 13., wurde das Lied „dear sunshine“ von Daigo verwendet.

In der zweiten Staffel wurde wieder nur ein Eröffnungslied verwendet und zwar „Sword Summit“ von T.M.Revolution. „El Dorado“ von Angelo hörte man in den ersten sechs Folgen als Abspannlied, von der siebten bis elften Folge wurde „FATE“ vom gleichen Künstler verwendet. Die 12. Folge hatte kein Eröffnungslied. Das bis dahin als Eröffnungslied verwendete „Sword Summit“ wurde als Abspannlied der Folge verwendet.

Im neusten Film „Sengoku Basara The Last Party“ gab es ebenfalls kein Eröffnungslied. Als Abspannlied des Films wurde das Lied „The Party must go on“ von T.M.Revolution verwendet.

Synchronisation[Bearbeiten]

Der Anime wurde von MyVideo lizenziert und kann seit Sommer 2013 auch auf deren Plattform, mit eigener Synchronisation angeschaut werden.

Rolle Japanische Synchronisation (Seiyū) Deutsche Synchronisation
Date Masamune Kazuya Nakai Niels Kurvin
Sanada Yukimura Sōichirō Hoshi Ralph Kretschmar
Maeda Keiji Masakazu Morita Benno Lehmann
Oda Nobunaga Norio Wakamoto Helmut Rühl
Sarutobi Sasuke Takehito Koyasu Mario Hassert
Takeda Shingen Tesshō Genda Thomas Arnold
Uesugi Kenshin Romi Paku Mehmet Yilmaz
Oichi Mamiko Noto Caroline Hassert
Toyotomi Hideyoshi Ryotaro Okiayu Mathis Landwehr
Matsu Maeda Yuko Kaida Tabea Börner

Historische Personen[Bearbeiten]

Die Personen sind nach ihrer historischen Zugehörigkeit sortiert. Die drei „Reichseiniger“ sind fett markiert

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sengoku Basara – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielle Homepage zu dem Kinofilm