SOKO Kitzbühel

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Seriendaten
Originaltitel SOKO Kitzbühel
D-Soko Kitzbühel.svg
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) seit 2001
Produktions-
unternehmen
beo-Film
Länge 45 Minuten
Episoden 170 in 13+ Staffeln
Ausstrahlungs-
turnus
wöchentlich
Genre Krimi
Musik Martin Grassl
Erstausstrahlung 15. November 2001 auf ORF eins
Besetzung
Episodenliste

SOKO Kitzbühel ist eine österreichische Krimiserie, die in Zusammenarbeit von ORF und ZDF entsteht.[1] Sie ist ein Ableger der deutschen Krimiserie SOKO 5113. Die Serie spielt in der bekannten Tiroler Bezirksstadt Kitzbühel. Die Produktionsgesellschaft „beo-Film“ produziert die Serie seit dem Jahr 2001.

Handlung[Bearbeiten]

Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Ermittler Karin Kofler und Lukas Roither. Das Team klärt meist ungewöhnliche und komplizierte Mordfälle auf, die sich in Kitzbühel und Umgebung ereignen. Nicht selten sind darin Mitglieder der gehobenen Gesellschaft verwickelt, was mit dem Status des Ortes Kitzbühel als beliebtem Urlaubsziel von prominenten Persönlichkeiten zusammenhängt.

Unterstützung erhalten die Kommissare dabei von Karins Vater Hannes Kofler. Dieser ist ein berühmter Haubenkoch mit eigenem Restaurant, der Pochlarner Stuben(Koordinaten)47.45837812.32426, und Catering-Service. Er und die Gräfin von Schönberg stellen gerne selbst Ermittlungen zu den jeweiligen Fällen der SOKO Kitzbühel an. Die Methoden zur Beweiserbringung von Hannes und der Gräfin bewegen sich meist am Rande der Legalität, was die beiden des Öfteren in heikle Situationen bringt.

Die Polizeiarbeit wird oftmals durch die Einmischung der Hobbydetektive behindert oder erschwert, am Ende tragen ihre Informationen doch häufig auch zur Aufklärung der Mordfälle bei.

Besetzung[Bearbeiten]

Altes Logo der Serie
Schauspieler Rollenname Einstieg Ausstieg Jahr(e)
Kristina Sprenger Major/Oberstleutnant (ab Folge 111) Karin Kofler Folge 1 Folge 170 2001–2014 [2]
Hans Sigl Major Andreas Blitz Folge 1 Folge 63 2001–2006
Heinz Marecek Hannes Kofler Folge 1 seit 2001
Andrea L’Arronge Gräfin Isabelle Schönberg Folge 1 seit 2001
Ferry Öllinger Chefinspektor Kroisleitner Folge 1 seit 2001
Christine Klein Rechtsmedizinerin Dr. Haller Folge 34[3] seit 2005[4]
Andreas Kiendl Major Klaus Lechner Folge 64 Folge 110 2006–2009
Jakob Seeböck Major Lukas Roither Folge 111 seit 2009

Neben den wiederkehrenden Charakteren sind auch viele Gastrollen Teil der Serie. Diese werden oft von bekannten Schauspielern des deutschsprachigen Fernsehens übernommen. Gastauftritte hatten unter anderem Francis Fulton-Smith, Huub Stapel, Edita Malovčić, Andreas Maria Schwaiger, Julia Thurnau, Franziska Stavjanik, Nora Heschl, Claudia Messner, Max Tidof, Barbara Redl, Stefano Bernardin, Sandra S. Leonhard, Hary Prinz, Nina Bott, Katharina Stemberger, Ilja Richter, Christine Zierl, Simone Hanselmann, Olivia Pascal, Ruth Maria Kubitschek, Fritz Karl, Sonsee Neu, Michael Lesch, Valerie Niehaus, Michael Zittel, Franz Xaver Brückner, Herbert Fux, Armin Assinger und viele mehr.

Michael Steinocher wurde für seinen Gastauftritt 2008 mit einem Undine Award ausgezeichnet.

Im Februar 2014 wurde bekannt gegeben, dass nach dem Ausstieg von Kristina Sprenger als Hauptdarstellerin Julia Cencig fungieren wird. Die 14. Staffel mit Julia Cencig in der weiblichen Hauptrolle wurde von April bis Oktober 2014 gedreht, die Ausstrahlung ist für 2015 geplant.[5]

Ausstrahlung[Bearbeiten]

Seit 15. November 2001 läuft die Serie erfolgreich auf dem österreichischen Sender ORF eins. Mit einer Einschaltquote von bis zu 1,3 Mio. Zuschauern ist sie eine der erfolgreichsten Krimiproduktionen Österreichs. Von April bis August 2010 wurde die neunte Staffel in ORF 1 ausgestrahlt.

Auch in Deutschland läuft die Serie erfolgreich im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Seit Januar 2003 sind die Folgen im Vorabendprogramm des ZDF zu sehen. Das ZDF begann im Oktober 2011 mit der Ausstrahlung der zehnten Staffel. Seit September 2011 wiederholt das ZDF neben den älteren Folgen anderer Sokos die Serie wochentags im Vormittagsprogramm ab 11:15 Uhr.

Seit November 2012 sind die ersten drei Staffeln auch auf MyVideo zu sehen[6].

Die Serie wurde auch ins nicht-deutschsprachige Ausland verkauft, zum Beispiel nach Finnland.

Sprachstil[Bearbeiten]

Das in der Serie vorherrschende gesprochene Hochdeutsch zum Zwecke der Vermarktung im gesamten deutschsprachigen Raum entspricht nicht der sprachlichen Realität im Bundesland Tirol (abgesehen vom Sprachstil jener Charaktere, die als Gäste in Kitzbühel in Erscheinung treten).

Episodenliste[Bearbeiten]

DVD[Bearbeiten]

Staffel 1, Folgen 1-6, sowie Staffel 2, Folgen 1-4, sind am 26. Mai 2011 auf einer Doppel-DVD erschienen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nach 13 Jahren und 13 Staffeln: "Soko Kitzbühel"-Finale für Kristina Sprenger in ORF.at abgerufen am 18. November 2014
  2. Kristina Sprenger quittiert Dienst als SOKO-Kitzbühel-Kommissarin APA-Meldung auf derStandard.at, 9. Juli 2013
  3. [1]
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatSoko Kitzbühel – Frau Dr. Haller. Abgerufen am 18. November 2014.
  5. Kurier: "Soko Kitzbühel": Drehstart mit Julia Cencig. Artikel vom 29. April 2014, abgerufen am 18. November 2014
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatSOKO Kitzbühel auf MyVideo. Abgerufen am 20. November 2012.