Sprotte (Fluss)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Sprotte | |
|---|---|
| Lage | Thüringen, Deutschland |
| Quelle | mehrere Quellbäche bei Crimmitschau, Ronneburg und Großenstein |
| Mündung | bei Saara in die Pleiße50.93816212.42088187Koordinaten: 50° 56′ 17″ N, 12° 25′ 15″ O 50° 56′ 17″ N, 12° 25′ 15″ O50.93816212.42088187 |
| Mündungshöhe | 187 m |
| Flusssystem | Elbe |
| Einzugsgebiet | 150 km² |
| Mittelstädte | Schmölln |
Die Sprotte (sl.: sprotiva – die Stinkende) ist ein Nebenfluss der Pleiße im Osten Thüringens. Der Oberlauf der Sprotte besteht aus drei Quellbächen, die westlich von Crimmitschau entspringen, und zwar aus
- der westlichen Sprotte, deren Quelle sich bei Rückersdorf befindet,
- der mittleren Heukewalder Sprotte, die bei Nischwitz entspringt und
- der östlichen Mannichswalder Sprotte.
Letztere fließt in nordwestlicher Richtung und vereinigt sich bei Vollmershain mit der Heukewalder Sprotte. Zwischen Posterstein und Nöbdenitz fließt diese mit der östlichen Sprotte zusammen. Anschließend fließt sie in nordöstlicher Richtung durch die Gemeinde Nöbdenitz, weiter durch die Stadt Schmölln, bis zu ihrer Mündung in die Pleiße nördlich von Saara.
Der Fluss hat eine Länge von 25 km (Mannichswalder Sprotte). Dem Flusstal der Sprotte folgen teilweise die Bahnlinie von Gera nach Altenburg sowie die Bundesstraße 7.
Der Fluss ist Namensgeber für die Orte in der Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental im Landkreis Altenburger Land.
[Bearbeiten] Quellen
- Werte unserer Heimat, Band 23: Das Altenburger Land, 1973, Akademie-Verlag Berlin

