Stein AR
| AR ist das Kürzel für den Kanton Appenzell Ausserrhoden in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Stein zu vermeiden. |
| Stein | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Appenzell Ausserrhoden (AR) |
| Bezirk: | ehemaliger Bezirk Hinterland |
| BFS-Nr.: | 3005 |
| Postleitzahl: | 9063 |
| Koordinaten: | 743947 / 24872347.3736119.344716827Koordinaten: 47° 22′ 25″ N, 9° 20′ 41″ O; CH1903: 743947 / 248723 |
| Höhe: | 827 m ü. M. |
| Fläche: | 9.38 km² |
| Einwohner: | 1371 (31. Dezember 2011)[1] |
| Einwohnerdichte: | 146 Einw. pro km² |
| Website: | www.stein-ar.ch |
| Karte | |
Stein ist eine politische Gemeinde im Hinterland des Kantons Appenzell Ausserrhoden in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt auf einer Anhöhe zwischen den Flüssen Urnäsch im Westen und Sitter im Osten. Nachbargemeinden sind St. Gallen, Teufen, Schlatt-Haslen (AI), Hundwil und Herisau.
Geschichte [Bearbeiten]
Die Gemeinde trennte sich 1748/49 von Hundwil ab und erhielt ihren Namen nach dem Flurbezirk 'Uf Stein', wo der ursprüngliche Kirchenbau geplant war. Dieser wurde aufgrund von Wassermangel an den heutigen Standort verschoben. Der gusseiserne, zweistrahlige Brunnen der Wasserkoorperation Dorf erinnert noch heute an diesen Umstand.
Bevölkerung [Bearbeiten]
| Jahr | 1794 | 1818 | 1850 | 1888 | 1900 | 1950 | 1970 | 2000 | 2010 |
| Einwohner | 1777 | 1367 | 1666 | 1957 | 1787 | 1306 | 1101 | 1355 | 1359 |
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Dorfkern aus dem 18. Jahrhundert mit Kirche von Jakob und Hans Ulrich Grubenmann, erbaut 1749, renoviert 1832/1833 (aus dieser Zeit auch die Stuckaturen und Kanzel sowie Taufstein von Gebhard Moosbrugger).
- Schaukäserei des Appenzellerkäses
- Appenzeller Volkskundemuseum unter anderem mit Webstühlen und Stickmaschinen aus dem 19. Jahrhundert.
- Zwischen dem Weiler Störgel und dem St. Galler Ortsteil Haggen liegt der höchste Fussgängersteg Europas, welcher die hier 355 Meter breite Schlucht der Sitter in einer Höhe von 99 Metern überspannt (erbaut 1937). Das „Ganggelibrugg“ (wackelige Brücke) genannte Bauwerk war eigentlich für den Verkehr zwischen Stein und St. Gallen geplant, doch konnte es wegen schwerer baulicher Mängel nie seiner eigentlichen Bestimmung übergeben werden. Über lange Zeit war sie schweizweit die meist benutzte Brücke für Selbstmord. Seit der letzten Renovierung 2009/2010 ist die Brücke mit Netzen gesichert, die solche Tragödien zu vermeiden helfen.
- Gedeckte Holzbrücke (Kubelbrücke, auch als "Sprechende Brücke" bezeichnet) über den Fluss Urnäsch (Fluss) im Weiler Kubel, erbaut von Hans Ulrich Grubenmann.
- Gedeckte Holzbrücke (Äbtebrücke) über den Fluss Sitter im Weiler Kubel, erbaut vom Kloster St.Gallen.
- Gedeckte Holzbrücken über die Sitter und den Rotbach unterhalb der „Ganggelibrugg“ im Weiler Blatten/Zweibruggen.
Bilder [Bearbeiten]
-
Kubelbrücke (sog. Sprechende Brücke) über die Urnäsch
Literatur [Bearbeiten]
- Willi Rohner, Willy Ringeisen, Paul Preisig: 1749–1999. 250 Jahre Gemeinde Stein AR. Berneck 1999.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
Bühler | Gais | Grub | Heiden | Herisau | Hundwil | Lutzenberg | Rehetobel | Reute | Schönengrund | Schwellbrunn | Speicher | Stein | Teufen | Trogen | Urnäsch | Wald | Waldstatt | Walzenhausen | Wolfhalden
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