Stephan Kampwirth

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Stephan Kampwirth (* 20. März 1967 in Arnsberg) ist ein deutscher Theater- und Filmschauspieler.

Lebenslauf[Bearbeiten]

Kampwirth machte 1986 am Franz-Stock-Gymnasium in Arnsberg sein Abitur und absolvierte anschließend seinen Zivildienst als Rettungsdienstfahrer in München. Nach seiner Ausbildung am Hamburgischen Schauspielstudio von 1989 bis 1992 unter der Leitung von Hildburg Frese war Kampwirth Ensemblemitglied des Schillertheaters Berlin, des Burgtheaters Wien und der Kammerspiele München. Er spielte unter der Regie von Leander Haußmann, Dieter Dorn, Georg Ringsgwandl und Helmut Griem.

Anfang der 1990er Jahre begann seine Film- und Fernsehkarriere mit kleineren Rollen in einigen Fernsehserien wie Großstadtrevier, Wolffs Revier und dem Tatort. Einem breiteren Publikum wurde er mit dem Fernseh-Mehrteiler Ein unmöglicher Mann und der Verfilmung von Amelie Frieds Roman Der Mann von Nebenan bekannt, in der er die Rolle des Lukas Lander spielte. In seiner Wahlheimat Hamburg ist Kampwirth seit 2007 im Ensemble der Hamburger Kammerspiele. Seit 2013 ist er als Dr. Bode in der ZDF-Fernsehserie Lerchenberg zu sehen.

Privates[Bearbeiten]

Mit der Schauspielerin Janna Striebeck hat er einen Sohn. Sein Bruder Jan-Peter Kampwirth ist ebenfalls Schauspieler.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1998 Bayerischer Kunstförderpreis im Bereich „Darstellende Kunst“
  • 2005 Festival Expression en corto als „Bester Schauspieler“ für Die Überraschung
  • 2006 Festival Concorto in Cortometraggio (ITA) als „Bester Schauspieler“ für Die Überraschung
  • 2013 Rolf-Mares-Preis in der Kategorie Herausragende Leistung Darsteller/Sänger/Tänzer für die Darstellung des Sebastian in Wir lieben und wissen nichts in den Hamburger Kammerspielen[1]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl-Heinz Keller: Kleine Pause vor dem nächsten Dreh. Westfalenpost, 7. August 2009.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Preisträger rolf-mares-preis.de, abgerufen am 22. Oktober 2013.