Tscherwonohrad

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Tscherwonohrad
(Червоноград)
Wappen von Tscherwonohrad
Tscherwonohrad (Ukraine)
Tscherwonohrad
Tscherwonohrad
Basisdaten
Oblast: Oblast Lwiw
Rajon: Kreisfreie Stadt
Höhe: keine Angabe
Fläche: 17,0 km²
Einwohner: 70.287 (1. Januar 2004)
Bevölkerungsdichte: 4.135 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 80100
Vorwahl: +380 3249
Geographische Lage: 50° 23′ N, 24° 14′ O50.38333333333324.233333333333Koordinaten: 50° 23′ 0″ N, 24° 14′ 0″ O
KOATUU: 4611800000
Verwaltungsgliederung: 2 Städte, 1 Siedlung städtischen Typs
Bürgermeister: Ihor Tschudijowytsch
Adresse: пр. Шевченка 19
80100 м. Червоноград
Statistische Informationen

Tscherwonohrad (ukrainisch Червоноград, bis 1953 Кристинопіль/Krystynopil; polnisch Krystynopol) ist eine ukrainische Stadt mit etwa 70.000 Einwohnern.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Sie liegt in der Oblast Lwiw (Lemberg) und befindet sich nördlich der Bezirkshauptstadt Lemberg. Die nächstgrößere Stadt ist Lemberg.

Zum Verwaltungsgebiet der Stadt gehört auch die Stadt Sosniwka sowie die Siedlung städtischen Typs Hirnyk.

[Bearbeiten] Geschichte

Potocki-Palais

Im Mai 1685 kaufte der Wojewode Feliks Kazimierz Potocki ein neues Stück Land am Fluss Bug. 1692 gründete er eine Stadt auf dem Gebiet des Dorfes Novyi Dvir (polnisch Nowy Dwór), welches nach seiner Frau Krystyna Lubomirski (1661–1699) benannt wurde. Potocki baute Krystonopil zum Familiensitz aus. Er starb hier am 22. September 1702. Sein Enkel Franz Salezy Potocki baute ein Palais und gründete 1763 ein Kloster der Basilianer.

Kirche des heiligen Geistes (1750)

Der katholische Orden der Myrrh-bearing Sisters wurde hier 1910 von Fr. Yulian Datsii gegründet.

Bis 1951 gehörte die Stadt zu Polen und kam dann im Zuge eines Gebietsaustausches zur Sowjetunion, seit 1991 ist sie ein Teil der heutigen Ukraine.

[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung

  • 1900: 3.522 (2.651 Juden) - in Meyers-Lexikon steht: 3592 polnische und ruthen. Einwohner
  • 1939: 3.000
  • 1959: 19.000
  • 1970: 44.000
  • 1974: 51.000
  • 1981: 58.000
  • 1989: 72.000
  • 2001: 70.500
  • 2010: 68.300[1][2]

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Innenraum der Heiligen Georg Kirche
  • Barockkirche des Heiligen Georg (1770)
  • Das Wahrzeichen der Stadt ist das Palais des Grafen Potocki.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Seit 1951 wurde die Stadt das Zentrum des neu entstandenen Kohlebergbaus. Andere Unternehmen, neben dem Bergbau waren eine Gießerei zur Herstellung von Eisen-Beton-Erzeugnissen, Holzverarbeitungsbetriebe, eine Molkerei und die Textilindustrie.

[Bearbeiten] Verkehr

Die Stadt liegt an der Bahnstrecke von Kowel nach Lemberg, hier zweigt eine Strecke nach Rawa-Ruska ab.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://world-gazetteer.com/wg.php?x=&men=gpro&lng=en&des=wg&geo=-3730&srt=npan&col=abcdefghinoq&msz=1500&pt=c&va=&geo=505388423
  2. http://populstat.info/Europe/ukrainet.htm

[Bearbeiten] Weblinks

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