Uhu

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Uhu (Begriffsklärung) aufgeführt.
Uhu
Uhu (Bubo bubo)

Uhu (Bubo bubo)

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Eulen (Strigiformes)
Familie: Eigentliche Eulen (Strigidae)
Gattung: Uhus (Bubo)
Art: Uhu
Wissenschaftlicher Name
Bubo bubo
(Linnaeus, 1758)

Der Uhu (Bubo bubo) ist eine Vogelart aus der Gattung der Uhus (Bubo), die zur Ordnung der Eulen (Strigiformes) gehört. Der Uhu ist die größte Eulenart. Uhus haben einen massigen Körper und einen auffällig dicken Kopf mit Federohren. Die Augen sind orangegelb. Das Gefieder weist dunkle Längs- und Querzeichnungen auf. Brust und Bauch sind dabei heller als die Rückseite.

Der Uhu ist ein Standvogel, der bevorzugt in reich strukturierten Landschaften jagt. In Mitteleuropa brütet die Art vor allem in den Alpen sowie den Mittelgebirgen, daneben haben Uhus hier in den letzten Jahrzehnten aber auch das Flachland wieder besiedelt. Die Brutplätze finden sich vor allem in Felswänden und Steilhängen und in alten Greifvogelhorsten, seltener an Gebäuden oder auf dem Boden.

Etymologie[Bearbeiten]

Kopf-Porträt eines Uhus
Kopfskelett eines Uhus

Die deutsche Bezeichnung „Uhu“ ist, genau wie viele mundartliche Namen wie beispielsweise „Schuhu“, vom Balzruf des Uhus abgeleitet. Auch der Gattungsname „Bubo“ ist auf diesen charakteristischen Ruf zurückzuführen. Bezeugt ist der Name „Uhu“ für diese Eulenart seit dem 16. Jahrhundert. Das ostmitteldeutsche Uhu konnte sich gegenüber dem frühneuhochdeutschen Huhu durchsetzen. Andere Namen für den Uhu waren früher: Auf, Jutzeule, Huw, Huher, Nachthuri, Adlereule und Großherzog. Der Name „Großherzog“ leitet sich von den Vögeln ab, welche ihn, wenn er sich bei Tage zeigt, verfolgen und auf ihn hassen. Der Uhu wurde früher auch häufig als König oder Herrscher der Nacht bezeichnet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der Uhu ist die größte rezente Eulenart der Erde. Weibchen sind deutlich größer als Männchen (reverser Geschlechtsdimorphismus). Von Südwesten nach Nordosten zeigt die Art entsprechend der Bergmannschen Regel eine deutliche Größen- und Gewichtszunahme. Männchen aus Norwegen erreichen im Durchschnitt eine Körperlänge von 61 cm und wiegen zwischen 1800 und 2800 g, im Mittel 2450 g. Norwegische Weibchen haben im Durchschnitt eine Körperlänge von 67 cm und wiegen 2300 bis 4200 g, im Mittel 2990 g. Vögel aus Thüringen wiegen im Mittel 1890 g (Männchen), bzw. 2550 g (Weibchen). Die schwersten mitteleuropäischen Uhuweibchen wogen 3200 g. Der Größenunterschied zwischen Männchen und Weibchen zeigt sich auch bei der Flügelspannweite. Die Spannweite der Männchen beträgt durchschnittlich 157 cm, die der Weibchen 168 cm.

Der Kopf ist groß und hat auffallend lange Federohren. Diese stehen normalerweise schräg seitlich oder nach hinten ab. Der Uhu besitzt auch den für Eulen typischen Gesichtsschleier, der allerdings weniger stark ausgeprägt ist als beispielsweise bei der Waldohreule oder Schleiereule.

Das Körpergefieder ist in Mitteleuropa ein helles Braun mit dunkler Längs- und Querstreifung. Der Rücken ist dabei dunkler als der Bauch, auch die Flügelunterseiten sind heller befiedert. Die einzelnen Unterarten des Uhus unterscheiden sich in ihrer Körpergröße sowie in der Grundfärbung ihres Gefieders.

Bestand und Verbreitung[Bearbeiten]

Verbreitung des Uhus in Europa und Asien

Uhus gehören zu den Eulenarten mit einem sehr großen Verbreitungsgebiet. Sie sind sowohl in Nordafrika als auch in Europa und Asien beheimatet. In Europa fehlt die Art in der nördlichen Hälfte Frankreichs, in Irland, auf Island und den meisten Inseln des Mittelmeers. In Großbritannien gibt es nur 2 bis 10 Brutpaare, welche auf entflogene Uhus zurückgehen. Diese Wiedereinführung des Uhu auf den Britischen Inseln nachdem dieser seit vielen Hunderten oder Tausenden Jahren dort nicht ansässig war ist unter Ornithologen umstritten, da hierdurch gravierende Veränderungen der einheimischen Vogelwelt befürchtet werden.[1][2] In Europa, ohne Russland, brüteten 2008 ca. 12000 Brutpaare, davon 3300 in Mitteleuropa. In Deutschland taxiert man die Zahl auf 1500 Brutpaare (2008), in Österreich auf mindestens 400 (2008), in der Schweiz auf etwa 100 Brutpaare (2008). Der Bestand des Uhus hat in Deutschland seit Mitte der 1980er Jahre aufgrund von Schutzmaßnahmen sowie durch Auswilderungsaktionen stark zugenommen. Noch immer sind in Europa, insbesondere in Westeuropa, große Gebiete im Flachland nicht wiederbesiedelt. Intensiv genutzte Agrarlandschaften werden ganz gemieden. Hingegen kommt es inzwischen zumindest in Einzelfällen zur Besiedlung von Städten und Ballungsgebieten. So brüten Uhus inzwischen mit mehreren Brutpaaren in Hamburg und Helsinki (Finnland).

Lebensraum[Bearbeiten]

Vor allem durch menschliche Verfolgung war der Uhu in Mitteleuropa weitgehend auf die Mittelgebirge sowie die Alpen beschränkt. Inzwischen wird zunehmend das Flachland wiederbesiedelt. Das typische Uhurevier hat im Durchschnitt eine Größe von 40 Quadratkilometern. In seinem Verbreitungsgebiet zeigt der Uhu, wie stark er sich den unterschiedlichen Gegebenheiten seines Lebensraumes anpassen kann. Uhus leben in nahezu baumlosen Wüstengebirgen und Steppen, in den lichten borealen Nadelwäldern sowie in subtropischen Breitengraden. Sie sind auch an Meeresküsten zu finden.

Das für den Uhu ideale Jagdrevier hat eine abwechslungsreiche Struktur und ist von Hecken, Gewässern und Feldgehölzen sowie offenen Feldflächen durchzogen. Während Uhus den engeren Bereich rund um das Nest verteidigen, gilt dies nicht für ihr Jagdrevier. Dieses überlappt sich zum Teil mit dem benachbarter Individuen. In Lebensräumen, die optimale Bedingungen bieten, kann die Besiedlung durch Uhus sehr dicht sein. So wurden beispielsweise in Südfrankreich auf einer Fläche von 140 Quadratkilometern 28 Brutpaare gezählt.

Blick auf einen Uhubrutplatz in einer Steinbruchfelswand, wo direkt unter dem Brutplatz bereits die Verkippung des Bruchs läuft

Brutplatz[Bearbeiten]

Der Uhu ist heute in Mitteleuropa vor allem ein Felsbrüter. Er nistet gerne in Felswänden, Nischen und Felsbändern. Gut geeignete Brutplätze sind häufig über Generationen von Uhus besetzt. Zahlreiche ehemalige und aktuelle Brutplätze tragen deshalb Namen wie Uhufelsen, Uhuwand, Uhuturm, Eulenwand, Uhulegge und Schuwutt.

Der Uhu nutzt als Brutplatz auch von Menschen geschaffene Steinbrüche – in Deutschland befanden sich 2005 64 % der Brutplätze in solchen sogenannten „sekundären Brutbiotopen“. Dabei wird sogar häufig in noch in Betrieb befindlichen Steinbrüchen gebrütet. Voraussetzung ist allerdings, dass der unmittelbare Brutbereich nicht gestört wird. Untersuchungen zeigten, dass die Reproduktion in betriebenen und stillgelegten Steinbrüchen praktisch identisch ist. In betriebenen Steinbrüchen kommt es auch zu einzelnen Brutverlusten durch die Abbautätigkeit. In stillgelegten Steinbrüchen kommt es zu Brutaufgaben durch verschiedene Freizeitnutzungen, meist aber durch den Klettersport.

In Regionen, in denen keine Felsen zur Verfügung stehen – wie beispielsweise in Schleswig-Holstein – brütet der Uhu häufig auch am Boden oder in verlassenen Greifvogelhorsten, meist in Mäusebussard- oder Habichthorsten. Bis ins 18. Jahrhundert gab es auch häufig Gebäudebruten an Ruinen und Kirchen. Seit 1975 kommt es in zunehmendem Maße zu Bauwerksbruten. Neben Ruinen und Kirchen werden heute auch Industriebauwerke genutzt.

Verhalten[Bearbeiten]

Ruhe- und Komfortverhalten[Bearbeiten]

Den Tag verbringen Uhus geschützt in Baumkronen, Felsnischen oder Strauchwerk sitzend. Meistens sitzen Uhus aufrecht auf ihren Ruheästen. Gelegentlich legen sie sich jedoch auch schräg mit dem Brustbein auf einen starken Ast. Wie nahezu alle Eulenarten nehmen Uhus gerne ein Sonnenbad, zu dem sie sich mitunter flach auf den Boden legen. Auch im Regen zeigen sie eine Komforthaltung, bei der sie ihre Flügel auffächern und ihr Körpergefieder sträuben. Beim Sandbaden schaufeln sie Sand mit ihren Flügeln auf Nacken und Rücken.

Tarnen und Drohen[Bearbeiten]

Drei Rabenkrähen hassen auf einen Uhu
Ansicht von der Seite

An ihren Ruheplätzen tarnen sich Uhus mit steil aufgerichteten Federohren und zu schmalen Schlitzen verengten Augen. Damit verbergen sie ihre auffälligen Gesichtskonturen mit den großen Augen auch gegenüber Tagvögeln, die auf einen tagsüber entdeckten Uhu mit aggressivem Verhalten reagieren, laut lärmend auf den entdeckten Uhu aufmerksam machen und teilweise sogar Scheinangriffe auf den nächtlichen Räuber fliegen (sogenanntes „Hassen“ oder „Mobbing“, vergleiche auch den Artikel Eulen). Ein in die Enge getriebener Uhu sträubt das Gefieder, knappt mit dem Schnabel und faucht. Er fächert dann auch seinen Schwanz auf, bildet mit den Flügeln ein großes Flügelrad auf und vergrößert damit optisch seine Körpergröße.

Rufe[Bearbeiten]

Der Uhu verfügt über ein großes Rufrepertoire. Das Männchen lässt in der Balzzeit ein dumpfes „buho“ erklingen, das bis zu einem Kilometer weit zu hören ist. Das Weibchen antwortet auf diesen Ruf mit einem helleren „u-hu“. Häufig rufen beide Geschlechter im Duett. Während der Paarung ist vom Männchen außerdem ein erregtes „hohohoho“ und vom Weibchen ein schrilles „wiwiwiwi“ zu hören.

Zum Balzverhalten gehören auch eine ganze Reihe weitere Laute:

Mit weich im Glissando verschmelzenden Silben „buhju“ oder „ujo“ lockt das Männchen beim „Nestzeigen“ und zur Beuteübergabe. Diese „eindringlichen“ Laute werden sowohl in rascher Folge gereiht als auch einzeln mit anderen Lautäußerungen kombiniert (z. B. Fütterungslaut). Eine verhalten-leise Serie glucksend-gackernder Silben wird vom Männchen zur Demonstration einer prospektiven Nistmulde in rascher Reihung eingesetzt (weiches „gu.dugg-gu.dugg-gu.dugg“, mit Betonung der jeweils 2. Silbe). Dieser Laut entspricht im Charakter dem Fütterungslaut („dugge-dugge“ bzw. „glugg-glugg“), mit dem das Weibchen die Nestlinge zur Abnahme von Beutestücken anregt. (Mebs, Scherzinger, S. 157)

Nestlinge rufen anfangs leise „chnää“, die Ästlinge dagegen lassen ein zischendes und raues „chau“ oder „chtscht“ hören. Ästlinge zeigen dabei eine große Ausdauer. Ihre weithin hörbaren Rufe können über Stunden erschallen.

Jagdweise[Bearbeiten]

Uhu im Flug

Der Uhu ist ein nächtlicher Jäger, der sich mit der Dämmerung auf Jagd begibt, etwa nach Mitternacht eine Jagdpause einlegt und dann bis zur Morgendämmerung weiterjagt. Jagdaktivitäten während des Tages zeigt er nur während Hungerperioden. Bei der Jagd auf bodenbewohnende Säuger kontrolliert er im Gleit- oder Ruderflug dicht oberhalb des Erdbodens sein Revier. Jagt er Vögel, fliegt er dagegen in Wipfelhöhe der Bäume. Bei der Jagd auf Vögel kann er sehr hohe Fluggeschwindigkeiten erreichen; er ist in der Lage, Raben, Krähen oder Tauben im Flug einzuholen und ist wendig genug, um einen Vogel auch in dichtem Baumbestand zu verfolgen. Er schlägt seine Vogelbeute allerdings bevorzugt dann, wenn sie entweder nachts auf den Ästen ruht oder wenn sie durch ihn aufgeschreckt auffliegt.

Der Uhu ist auch am Boden ein geschickter Jäger, der mit weit ausholenden Schritten zu jagen vermag. Er ist in der Lage, eine flüchtende Maus am Boden laufend einzuholen. Er sucht den Boden jedoch auch nach Schnecken, Regenwürmern und anderen Wirbellosen ab. Uferbereiche und Gezeitenzonen am Meer werden von ihm nach Krebsen und Fischen abgesucht.

Nahrung[Bearbeiten]

Uhu mit einem Baummarder im Fang

Uhus ernähren sich in erster Linie von kleinen bis mittelgroßen Säugern und Vögeln. Zu seiner Beute zählen in Mitteleuropa vor allem Igel, Ratten, Mäuse, Kaninchen, Feldhasen, Rabenvögel, Tauben und Enten. In seinen Gewöllen konnten mehr als 50 unterschiedliche Säugetierarten und fast 180 Vogelarten nachgewiesen werden. Das Beuteschema ist in vielen Regionen Europas umfangreich analysiert worden. Diese Analysen zeigen, dass der Uhu zwar in der Lage ist, sehr viele Tierarten zu erbeuten, aber in der Regel die Arten bejagt, die in seinem Jagdrevier besonders häufig vorkommen. So zeigen zum Beispiel Untersuchungen im Burgenland, dass mit dem allgemeinen Rückgang des Rebhuhns auch der Anteil der Rebhühner bei den von den Uhus erbeuteten Tieren zurückging.

Rupfung eines Mäusebussards an Uhubrutplatz

Uhus können Beutetiere im Flug wegtragen, die bis zu zwei Drittel ihres Körpergewichts wiegen. Zu ihren Beutetieren gehören daher gelegentlich auch die bis zu 2,2 kg schwer werdenden Eiderente, junge Frischlinge, Murmeltiere, junge Füchse oder schwache Rehkitze. Sie schlagen aber auch Graureiher, Habichte und andere Eulen. Zu den häufig von ihnen erbeuteten Eulenarten gehören der Waldkauz und die Waldohreule. Zumindest in Mitteleuropa werden Insekten, Amphibien und Fische nur selten gejagt. Gelegentlich gehen Uhus auch an Aas.

Gewölle[Bearbeiten]

Älteres Uhugewölle von 11,7 cm Länge ohne Federüberstand

Die für den Uhu unverdaulichen mitgefressenen Beutebestandteile wie Haare, Federn, Knochen, Krallen, Schnäbel und Zähne werden in Gewöllen, auch Speiballen genannt, ausgewürgt. Teilweise finden sich auch Schädel von kleineren Beutetieren in Gewöllen. Erbeutete Igel werden zwar umgedreht und dann sozusagen ausgeschält, so dass am Ende die ausgeschabte Igelschwarte mit den Igelstacheln daran überbleibt, trotzdem finden sich in Gewöllen auch Igelstacheln. Im Extremfall kann ein Gewölle fast ausschließlich aus Igelstacheln bestehen. Kleinere Beutetiere werden komplett verschlungen, während größere Beute gerupft (zumindest das Großgefieder) bzw. angeschnitten wird. Bei größeren Beutetieren wird zuerst der Kopf abgetrennt. So finden sich in Beutedepots in der Regel größere Beutetiere wie z. B. Wanderratten ohne Kopf. In den Gewöllen finden sich häufig Teile größerer Knochen, die zerbissen oder durchgebrochen wurden. Wegen ihrer Größe sind Uhugewölle eigentlich unverwechselbar. Sie haben eine Länge von 4,3 bis 12,9 cm, im Mittel 7,2 cm und einen Durchmesser von 1,9 bis 4,4 cm, im Mittel 3,4 cm.[3]

Fortpflanzung[Bearbeiten]

Balz[Bearbeiten]

Im September beginnt die Herbstbalz der Uhus. Nun sind Altpaare wieder im direkten Umfeld ihres Brutplatzes zu finden und neue Paare finden sich zusammen. Die Herbstbalz geht von September bis November. Sofern kein harter Wintereinbruch erfolgt kann die Herbstbalz nahtlos in die eigentliche Balz übergehen. Die Balz endet nach Brutbeginn der Uhus. Männchen, die noch keine Partnerin haben, rufen sehr ausdauernd und intensiv. Intensives Rufen hat man auch bei Uhuweibchen festgestellt, deren Partner verstorben ist und die im ursprünglichen Revier allein zurückblieben. Einzeluhus in einem Revier können bis zum Juni intensiv rufen.

Zum Balzverhalten gehört es auch, dass das Männchen versucht, das Weibchen mit Lock- und Fütterungslauten zum ausgewählten Nistplatz zu locken. Nimmt das Weibchen den Nistplatz an, beginnt das Männchen das Weibchen mit Beute zu versorgen, und zwar häufig schon Wochen vor dem eigentlichen Brutbeginn. Jedes 5. Uhupaar schreitet allerdings nicht zur Brut – das kann beispielsweise auf nicht ausreichend vorhandene Beute zurückzuführen sein.

Brut[Bearbeiten]

Brütendes Weibchen
Brutschisse eines Uhuweibchens

Ab Dezember werden von Uhupaare Brutmulden an möglichen Brutplätzen gescharrt. Ab dieser Zeit jagt das Weibchen nicht mehr und wird vom Männchen mit Nahrung versorgt. Die ersten Uhus beginnen in Mitteleuropa Ende Februar zu brüten. Die meisten Uhus beginnen im März zu brüten. Der Rest der Brutpaare folgt im April. Wenn ein Gelege zu Anfang der Brutzeit verloren geht kann es zu einem Nachgelege kommen.

Ein Gelege besteht meist aus zwei bis drei, gelegentlich vier, ausnahmsweise aus einem oder fünf Eiern, die im Abstand von drei bis vier Tagen gelegt werden und vom Weibchen allein bebrütet werden. Da das Uhuweibchen während Brutpausen immer nur an wenige Stellen zur Kotabgabe fliegt, fallen diese durch die so genannten Brutschisse auf. Die Küken schlüpfen nach 34 Tagen. Der Schlupf eines Uhukükens kann bis zu 24 Stunden dauern. Die frisch geschlüpften Uhus tragen ein weißliches Daunenkleid und wiegen durchschnittlich 60 Gramm. Im Alter von sechs Tagen sind die Nestlinge erstmals in der Lage, auf ihren Fersen zu hocken, mit 16 Tagen können sie bereits stehen. Der Zeitpunkt, zu dem die Nestlinge die Nistmulde verlassen und damit zu Ästlingen werden, ist vom Brutplatz abhängig. In geschützten Felsnischen verbleiben die Junguhus bis zu 10 Wochen; liegt die Nistmulde dagegen am Boden, wandern die Jungen bereits mit 3,5 Wochen ab. Sicher gehen, springen und klettern können Uhujunge allerdings erst mit vier bis fünf Wochen. Die Eltern versorgen ihre Nachkommenschaft bis zu einem Alter von etwa 5 Monaten. Das erste Lebensjahr überleben jedoch durchschnittlich nur drei von 10 Junguhus.

Zwei Junguhus an den Bruchhauser Steinen
Jungtiere

Fressfeinde und Lebenserwartung[Bearbeiten]

Einem ausgewachsenen, gesunden und flugfähigen Uhu werden andere Beutegreifer nur in Ausnahmefällen gefährlich. Nur Steinadler schlagen öfter juvenile und adulte Uhus am Brutplatz. Gefährdet sind dagegen Junguhus. Füchse und Marder beispielsweise fressen Junguhus, sofern sie diese an ihren Brutplätzen erreichen können. Zu den Schutzmaßnahmen, die zur Bestandserhaltung ergriffen werden, gehörte früher auch die Absicherung von Brutplätzen in Steinbrüchen gegen den Zugriff von Füchsen. Bei den gelegentlich vorkommenden Bodenbruten sind die Gelege sowie die Küken auch durch Wildschweine gefährdet.

Wenn auch die Sterblichkeitsrate der Junguhus während ihres ersten Lebensjahres 70 % beträgt, können die Uhus, die diese kritische Phase überleben, ein beachtliches Lebensalter erreichen. Aufgrund von Beringungen konnte als maximales Lebensalter bisher 27 Jahre bei in freier Wildbahn lebenden Uhus nachgewiesen werden. Vögel in Volierenhaltung können erheblich älter werden. Der Methusalem unter den Uhus in Volierenhaltung erreichte ein Lebensalter von 68 Jahren, allerdings ist ein Alter von 28 bis 34 Jahren typischer für Volierenvögel.

Unterarten[Bearbeiten]

Turkmenen-Uhu

Innerhalb des großen Verbreitungsgebietes des Uhus haben sich eine Reihe von Unterarten ausgebildet. Verschiedene Autoren unterschieden bis zu zwanzig Unterarten, die sich in der Grundfärbung des Gefieders sowie in der Körpergröße zum Teil deutlich voneinander unterscheiden. Nach neueren Untersuchungen sowohl der Rufe als auch der DNA werden gegenwärtig 14 Unterarten unterschieden. Da in Teilen Asiens noch keine vergleichende Untersuchungen durchgeführt wurden, ist die genaue Anzahl der Unterarten noch offen. Es stellte sich erst kürzlich heraus, dass die Unterart Bubo bubo ascalaphus die in Nordafrika und im Nahen Osten lebt eine separate Art (Bubo ascalaphus, Wüstenuhu oder Pharaonenuhu) darstellt. Die kleinste Unterart Bubo bubo hispanus lebt auf der Iberischen Halbinsel. Die hier präsentierte Auflistung von 14 Unterarten basiert im Wesentlichen auf König, Weick, Becking 1999. Teilweise sind die genauen Abgrenzungen der Unterarten unklar, da es Vermischungsgebiete gibt.

  • B. b. bubo: Europa von den Pyrenäen bis Nordwest-Russland (Pechora Fluss) und Ukraine.
  • B. b. hispanus: Iberische Halbinsel und bewaldete Bereiche des Atlasgebirge in Nordafrika.
  • B. b. ruthenus: Östlich der Linie Pechora Fluss-Moskau-Wolga Mittellauf bis West-Sibirien.
  • B. b. interpositus: Moldawien, Steppenregionen der Ukraine mit Krim, Kaukasus, Kleinasien, Nordwest-Iran, Nord-Irak, Syrien und Palestina. Möglicherweise handelt es sich hier um eine eigene Art.
  • B. b. sibiricus: West-Sibirien und Baschkirienn zum Mittleren Ob und West-Altai Gebirge. Nordwärts bis an den Rand der Taiga.
  • B. b. yenisseensis: Zentral-Sibirien bis zum nördlichen Rand der Taiga.
  • B. b. jakutensis: Nordost-Sibirien bis zum nördlichen Rand der Taiga.
  • B. b. ussuriensis: Südost-Sibirien, Nordchina, Sachalin und südliche Kurilen.
  • B. b. turcomonus: Östlich des Unterlaufs der Wolga bis zur Westmongolei. Nördlich bis zum Ural-Gebirge südlich bis zum Kaspischen Meer und einschließlich Turim Tiefland (Mittelasien).
  • B. b. omissus: Turkmenien, Nordost-Iran bis Nordwestchina
  • B. b. nikolskii: Südirak, West-Iran bis Pakistan
  • B. b. hemachalana: Westchina mit Tibet und Afghanistan.
  • B. b. kiautschensis: Korea und Nord-China bis zu den Provinzen Yunan und Sichuan.
  • B. b. swinhoei: Südostchina.

Mensch und Uhu[Bearbeiten]

Verwendung in der Jagd[Bearbeiten]

Uhu auf der Hand eines Falkners

Der Uhu weist wie die meisten anderen Eulenarten ein optisches Erscheinungsbild auf, das von anderen Vögeln erkannt wird. Auf tagsüber im Versteck entdeckte Eulen reagieren Vögel mit einem eindeutigen Aggressionsverhalten und versammeln sich in der Nähe eines Verstecks einer Eule, „hassen“ durch lautes Rufen auf den Fressfeind und fliegen teilweise sogar Angriffe.

Der Mensch hat sich dies immer wieder zunutze gemacht. Eine der am häufigsten zu solchen sogenannten „Hüttenjagden“ verwendeten Eulenarten war der Uhu. Zur Hüttenjagd wurde der Uhu in der Regel auf einem Baumstumpf vor dem Versteck des Jägers angepflockt. Mit dem Uhu als Lockvogel wurden beispielsweise Krähen und Greifvögel gejagt. Jäger zahlten daher attraktive Preise für lebend gefangene oder ausgehorstete Uhus, was in einigen Regionen dazu führte, dass die Uhubestände dramatisch zurückgingen.

Veränderung der Wertschätzung des Uhus[Bearbeiten]

Bis ins 20. Jahrhundert hinein galt der Uhu als Jagdschädling, der zu bekämpfen sei. Man sah in ihm einen Jagdkonkurrenten, der jagdlich attraktive Tiere wie Fasan, Feldhase und Reh zur Beute hatte. Zum Ende der 1930er Jahre war der Uhu aufgrund der intensiven Bejagung und der Aushorstung von Junguhus für die Hüttenjagd in weiten Bereichen seines vormals besiedelten Gebietes in Mittel- und Westeuropa nahezu vollständig ausgerottet.

Heute haben die meisten Jäger ein wesentlich realistischeres Bild vom Beuteschema eines Uhus und von seiner Rolle in einem intakten Biotop. Dies hat ergänzend zu gesetzlichen Schutzmaßnahmen erheblich zur Wiederansiedelung von Uhus in zwischenzeitlich uhufreien Regionen beigetragen.

Gefährdungsursachen[Bearbeiten]

Vom Zug getöteter Uhu im Kanton Graubünden
Adulter weiblicher Uhu als Verkehrsopfer im Sauerland

Über die Todesursachen von adulten Uhus gibt eine Auswertung von 1667 Todfunden aus Nordwestdeutschland der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen aus dem Jahr 2009 Auskunft.[4] Der Stromtod ist mit 32,5 % Verlustsursache Nummer eins in Deutschland. Dabei kamen 26,2 % der Uhus an Mittelspannungsleitungen und 6,3 % an Oberleitungen der Bahntrassen um. Die Uhus bekommen dabei beim Sitzen auf ungesicherten Masten einen Stromschlag. Die Gefahr für Uhus, an Mittelspannungsmasten zu verunglücken, müsste in Deutschland bald gebannt sein. § 41 Bundesnaturschutzgesetzes verpflichtet die Netzbetreiber, bis 2012 die vorhandenen gefährlichen Masten und Bauteile so umzurüsten, dass Vögel vor Stromschlag geschützt sind. Manche Netzbetreiber haben das schon von sich aus getan. Für die Oberleitungen der Bahn gilt die Umrüstungspflicht jedoch nicht. In allen anderen Ländern mit Uhuvorkommen gibt es hingegen bis heute keine solche gesetzlich geregelte Umrüstpflicht für Mittelspannungsmasten, sogar bei Neuerrichtung von Mittelspannungsmasten müssen diese nicht vogelsicher sein. Verlustursache Nummer zwei ist heute der Verkehr mit 29,5 %. Davon kommen 24,5 % an Straßen und 5,0 % an Bahntrassen um. Die an Straßen- und Bahntrassenrändern vorhandenen Saumhabitate und teilweise ein erhöhtes Aufkommen von Abfällen führen zu größeren Nagervorkommen. Bei der Jagd auf diese Nager werden die Uhus dann vom Verkehr erfasst. Teilweise kommen die Uhus auch bei Flug zu oder von anderen Nahrungshabitaten beim Überfliegen der Verkehrstrassen und beim Aufnehmen von frischtoten Tieren auf diesen um.

Im Stacheldraht umgekommener Uhu im Sauerland

Weitere 10,3 % der Uhus wurden als Drahtopfer, meist Stacheldraht, gefunden. Sonstige Uhuopfer machen weitere 27,7 % aus. Dass auch Windenergieanlagen am falschen Ort Uhus gefährlich werden können, zeigen die Funde toter Uhus in Windparks.

Probleme bereiten den Uhus auch Klettersportler. Ungestörte Felsen bzw. Steinbrüche sind für den Uhu ganzjährig überlebenswichtig, vor allem aber während der langen Brutzeit, die bis zum Selbstständigwerden der Jungen von Februar bis September reichen kann. Wie schwer die Folgen unbeschränkten Klettersports in Uhulebensräumen sind, zeigen Beobachtungen der „Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen“ in der Eifel.[5] Dort wurden immer wieder Gelege nach Störungen aufgegeben und es stürzten immer wieder junge, noch nicht flugfähige Uhus – durch Kletterer zur Flucht veranlasst – am Fels in den Tod. In der Eifel betrug der durchschnittliche Bruterfolg pro Brut in Steinbrüchen, welche sich im Abbau befanden, 2,0 ausgeflogene Junguhus, in Naturfelsen im NSG Rurtal, nach einem Kletterverbot, von 1999 bis 2008 0,98 ausgeflogene Junguhus und im gleichen Gebiet ohne Kletterverbot bis 1998 bei 0,5 ausgeflogene Junguhus.

Wiederansiedlungen durch den Menschen[Bearbeiten]

Uhu auf einem Baumstumpf

In einigen Regionen wurde der Uhu durch Auswilderung gezüchteter Individuen wieder heimisch gemacht, beispielsweise im Harz und in der Eifel.

Zur Auswilderung werden unterschiedliche Methoden genutzt. Eine der erfolgreichsten Methoden, die zur Verstärkung von Restpopulationen genutzt wird, ist die so genannte „Adoptionsmethode“, bei der nicht erfolgreich brütenden Uhus Eier oder Jungvögel untergeschoben werden. Die jungen Uhus wachsen dann unter natürlichen Bedingungen auf und weisen keine Fehlprägungen durch eine Aufzucht in menschlicher Obhut auf.

Zur Besiedelung neuer Gebiete hat es sich bewährt, wenn Uhus bei ihren Elternvögeln in Gehegen in der Region aufwachsen, die sie später besiedeln sollen. Sie werden dann direkt aus dem Zuchtgehege freigelassen. Diese Methode wurde besonders im Bayerischen Wald erfolgreich angewandt, wo Auswertungen verschiedener Wiederansiedelungsweisen zeigten, dass diese Methode am ehesten sicherstellt, dass die Junguhus im Gebiet verbleiben.

Schutzmaßnahmen[Bearbeiten]

Die wichtigste Maßnahme zur Erhaltung der Uhubestände ist der Erhalt vielfältig strukturierter Landschaften. In Mittelgebirgen müssen Aufforstungen im Umkreis der Brutplätze verboten werden um offene Nahrungshabitate zu erhalten. Im Flachland muss das Grünland um die Brutplätze erhalten werden, da Ackerflächen, wegen der dichten und hohen Vegetation zur Brutzeit, nicht als Nahrungsflächen genutzt werden können.

Eine weitere Maßnahme ist die Anpassung von Arbeiten in Steinbrüchen an die Brutzeiten von Uhus. Dazu müssen die jeweiligen Uhu-Horstbetreuer engen Kontakt zu Abbauunternehmen pflegen. Nur bei Kenntnis der genauen Lage des Brutplatzes können die Abbauunternehmen bei ihrer Abbauplanung den jeweiligen Uhubrutplatz berücksichtigen. Steinbrüche dürfen nach Abbauende nicht verfüllt werden. Nur bei Großsteinbrüchen kommt eine Teilverfüllung in Frage. Naturfelsen und Steinbrüche mit Brutvorkommen sollten als Naturschutzgebiet (NSG) oder Naturdenkmal (ND) geschützt werden. Stillgelegte Steinbrüche bieten nicht nur Uhus und anderen Fels- bzw. Höhlenbrütern wie Wanderfalken, Turmfalken, Hohltauben und Dohlen Brutplätze, sondern sind auch besonders wertvoll für Amphibien. Schon im Genehmigungsverfahren für Neuaufschlüsse von Steinbrüchen versucht der ehrenamtliche Naturschutz zu erreichen, dass Brüche nach Abbauende offen gehalten werden und dass als Folgenutzung der Naturschutz vorgesehen wird. Während dies in einigen Bundesländern relativ häufig geschieht, ist in anderen die Lage eher unzureichend. Insbesondere müssen Aufforstungen in stillgelegten Brüchen verhindert werden, da höhere Bäume zumindest in kleineren Steinbrüchen die Nutzung durch den Uhu verhindern. Schon in den Genehmigungen wird heute in einigen Fällen der Bau von Brutnischen für Uhu und Wanderfalke festgeschrieben.

Zu den Schutzmaßnahmen, die gezielt dem Uhu dienten, gehörte früher die Horstbewachung, die verhinderte, dass brütende Uhus durch Klettersportler und Fotografen an ihrem Brutplatz so gestört werden, dass sie die Brut aufgaben. Bei einem Brutbestand von ca. 1500 Brutpaaren (2008) ist dies nicht mehr möglich, deshalb wurden Horstbewachungen vor einigen Jahren ganz eingestellt.

Uhu im Winter
35 Pf-Sondermarke der DDR-Post (1982) mit Abbildung eines Uhus

Kulturgeschichtliches[Bearbeiten]

Im Volkslied „Die Vogelhochzeit“ wird der Uhu erwähnt, doch ist dies kulturgeschichtlich eher die Ausnahme. Sagen und Märchen erzählen meist unspezifisch von Eulen und unterscheiden selten zwischen den einzelnen großen Eulenarten. Auch Shakespeare erwähnt Eulen, verzichtet aber gleichfalls darauf, die Art zu benennen. Aus diesem Grund sind die kulturgeschichtlichen Besonderheiten im Artikel über Eulen erwähnt.

Martin Luther erwähnt in seiner Übersetzung des Alten Testaments den Huhu (3. Mose 11, 17) bzw. den Uhu (5. Mose 14, 16) als eine der unreinen Vogelarten, die nicht verzehrt werden sollen. Einige andere Übersetzungen sprechen in diesen Reinheitsgeboten statt vom Uhu von anderen Eulenarten; auch die Reihenfolge der genannten Tiere variiert von Übersetzung zu Übersetzung.

Der Name des 1932 auf den Markt gebrachten und nach dem Vogel benannte Kunstharzklebstoff Uhu bezieht sich nicht auf spezielle Eigenschaften des Uhus – die Benennung von Markenartikeln nach Vogelarten war in der deutschen Schreibwarenbranche damals weit verbreitet, nachdem die 1896 nach dem Wappentier eines Unternehmers benannte Marke Pelikan sehr erfolgreich war. Der Uhu wurde ausgewählt, da er im Produktionsstandort Bühl nahen Schwarzwald heimisch war. Andere bekannte Beispiele sind die Marken Marabu (als Alliteration auf den Unternehmernamen Martz), Schwan-STABILO (nach der Unternehmerfamilie Schwanhäußer) und Greif (nach dem Wappentier Greifenbergs).

Le Grand-duc (Toter Uhu[6]) ist ein Werk des französischen Malers Édouard Manet. Das Bild zeigt einen toten, kopfüber an einer Bretterwand hängenden Uhu als Jagdtrophäe.

Vogel des Jahres 2005[Bearbeiten]

Am 1. Oktober 2004 wurde der Uhu vom Naturschutzbund Deutschland und BirdLife Österreich zum Vogel des Jahres 2005 in Deutschland und Österreich gekürt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Aebischer: Eulen und Käuze. Haupt, Bern 2008, ISBN 978-3-258-07276-0.
  • Dahlbeck: Der Uhu Bubo bubo (L.) in Deutschland. Shaker, Aachen 2003, ISBN 3-8322-1444-5.
  • Hartmann: Der Uhu in Hamburg. Eulenwelt 2009, S. 23-25.
  • Jürgen Nicolai: Greifvögel und Eulen. Kompaß Naturführer. Gräfe und Unzer, München 1987, ISBN 3-7742-3805-7.
  • Urs N. Glutz von Blotzheim (Hrsg.): Handbuch der Vögel Mitteleuropas. Bd 9. Columbiformes – Piciformes. 2. Auflage. Aula, Wiesbaden 1994, ISBN 3-89104-562-X.
  • Haller: Zur Populationsökologie des Uhus Bubo bubo im Hochgebirge: Bestand, Bestandsentwicklung und Lebensraum in den Rätischen Alpen. In: Ornith. Beob. 75, 1978, S. 237–265.
  • Hölzinger, Mahler: Die Vögel Baden-Württembergs. Bd 3. Nicht-Singvögel. Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3908-1.
  • Bauer, Berthold: Die Brutvögel Mitteleuropas. Bestand und Gefährdung. Aula, Wiesbaden 1997, ISBN 3-89104-613-8.
  • König, Weick, Becking: Owls – A Guide to the Qwls of the World. Pica Press, Sussex 1999, ISBN 1-873403-74-7.
  • Leditznig: Zur Ökologie einer Uhupopulation im Südwesten NÖ's. Diss. Univ. Bodenkultur, Wien, S. 203ff.
  • Martin Lindner: Reproduktion des Uhus (Bubo bubo) in stillgelegten und betriebenen Steinbrüchen im Sauerland. In: Artenschutzreport. 17, 2005, S. 15–19.
  • Martin Lindner: Der Uhu Bubo bubo in Großbritannien. In: Eulenrundblick. 58, 2009, S. 46-48.
  • Theodor Mebs: Eulen und Käuze. Alle europäischen Eulen und Käuze. Franckh-Kosmos, Stuttgart 1987, ISBN 3-440-05708-9.
  • Theodor Mebs, Wolfgang Scherzinger: Die Eulen Europas. 2. Auflage. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-440-11642-5.
  • Rudolf Piechocki, Robert März: Der Uhu. In: Neue Brehm-Bücherei. 108, A. Ziemsen, Wittenberg 1985, ISBN 3-89432-421-X.
  • Seppälä: Helsinging kaupunkihuuhkajat 2008 - pesimstä keskustassa jo pari vuotta. In: Tringa. 36, 2009, S. 14-20.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatThe Notorious Eagle Owl. YouTube Video, abgerufen am 26. Februar 2013 (englisch).
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatBBC Natural World: The return of the eagle owl (Maastricht). BBC Video, abgerufen am 26. Februar 2013 (englisch).
  3. Theodor Mebs, Wolfgang Scherzinger: Die Eulen Europas. 2. Auflage. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2008, S. 45–46.
  4. Breuer, Brücher, Dahlbeck: Straßentod von Vögeln – Zur Frage der Erheblichkeit am Beispiel des Uhus. In: Naturschutz u. Landschaftsplanung. 41 (2) 2009, S. 41–46.
  5. W. Breuer & S. Brücher: Gefährliche Mittelspannungsmasten und Klettersport: Aktuelle Aspekte des Uhuschutzes Bubo bubo in der Eifel. Charadrius 46 (1-2) 2010, S. 49–55.
  6. Deutscher Titel gemäß dem Ausstellungskatalog von Ina Conzen: Edouard Manet und die Impressionisten S. 152 und 240. Andere in der deutschsprachigen Literatur verwendete Titel wie Der große gehörnte Uhu oder Adlereule beruhen möglicherweise auf Übersetzungsfehlern aus der englischsprachigen Literatur.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Uhu (Bubo bubo) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Uhu – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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