Vielitzsee (Gemeinde)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Vielitzsee führt kein Wappen
Vielitzsee (Gemeinde)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Vielitzsee hervorgehoben
52.94027777777813.02305555555650Koordinaten: 52° 56′ N, 13° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Amt: Lindow (Mark)
Höhe: 50 m ü. NHN
Fläche: 22,82 km²
Einwohner: 456 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16835
Vorwahl: 033933
Kfz-Kennzeichen: OPR, KY, NP, WK
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 437
Adresse der Amtsverwaltung: Straße des Friedens 20
16835 Lindow (Mark)
Webpräsenz: www.amt-lindow-mark.de
Bürgermeister: Dieter Fischer
Lage der Gemeinde Vielitzsee im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Wittstock/Dosse Heiligengrabe Rheinsberg Neuruppin Lindow (Mark) Vielitzsee Herzberg (Mark) Rüthnick Fehrbellin Kyritz Breddin Stüdenitz-Schönermark Zernitz-Lohm Neustadt (Dosse) Sieversdorf-Hohenofen Dreetz Walsleben Dabergotz Storbeck-Frankendorf Temnitzquell Temnitztal Märkisch Linden Wusterhausen/Dosse Sachsen-Anhalt Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-VorpommernKarte
Über dieses Bild

Vielitzsee ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Sie wird vom Amt Lindow (Mark) mit Sitz in Lindow (Mark) verwaltet.

Geographie[Bearbeiten]

Kirchstraße in Vielitz

Vielitzsee liegt etwa 15 Kilometer östlich der Kreisstadt Neuruppin am namensgebenden Vielitzsee. Der stark belastete See erstreckt sich nördlich des Ortszentrums, hat eine Fläche von 120 Hektar und ist maximal drei Meter tief. Weitere Seen in der unmittelbaren Umgebung von Vielitzsee sind der „Große Strubensee“ und der „Glambecksee“. Zur Gemeinde Vielitzsee gehören die Ortsteile Seebeck, Strubensee und Vielitz.

Der Ort Vielitz bildet das Zentrum der Gemeinde und befindet sich auf einer Anhöhe über dem Vielitzsee. Er wird durch große Backsteingehöfte geprägt. Während sich der ältere Teil der Ortschaft entlang der Hangkante der Uferböschung ausdehnt, erstreckt sich der andere – abgetrennt durch eine Grünfläche – nach Südosten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Vielitz und Seebeck-Strubensee.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen seit 1875
Vielitzsee:
Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen (2013)
Jahr Einwohner
1875 528
1890 540
1910 547
1925 584
1933 563
1939 573
1946 1 015
1950 1 011
1964 617
1971 608
Jahr Einwohner
1981 520
1985 476
1989 474
1990 476
1991 479
1992 488
1993 521
1994 536
1995 545
1996 558
Jahr Einwohner
1997 586
1998 570
1999 562
2000 553
2001 532
2002 529
2003 545
2004 551
2005 567
2006 540
Jahr Einwohner
2007 545
2008 552
2009 544
2010 546
2011 479
2012 467
2013 457

Die Quellen der Daten finden sich detailliert in den Wikimedia Commons[3].

Politik[Bearbeiten]

Die Vertretung der Gemeinde Vielitzsee (Mark) besteht seit der Kommunalwahl am 28. September 2008 aus zwölf Gemeindevertretern bei folgender Sitzverteilung:[4]

Einzelbewerber 10 Sitze
Die Linke 1 Sitz
FDP 1 Sitz

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Vielitzsee und in der Liste der Bodendenkmale in Vielitzsee stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Der Ortsteil Vielitz ist Standort einer Feldsteinkirche, die von alten Kastanien und Linden gesäumt wird.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  3. Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons
  4. Statistik Berlin-Brandenburg (PDF; 2,4 MB)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Vielitzsee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien