Voll Frontal

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Filmdaten
Deutscher Titel Voll Frontal
Originaltitel Full Frontal
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2002
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Steven Soderbergh
Drehbuch Coleman Hough
Produktion Gregory Jacobs,
Scott Kramer
Musik Jacques Davidovici
Kamera Steven Soderbergh
Schnitt Sarah Flack
Besetzung

Voll Frontal ist ein Film des US-Regisseurs Steven Soderbergh aus dem Jahr 2002. Der englische Originaltitel lautet Full Frontal.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film behandelt im Stil einer leichten Satire das Leben und die Arbeit einer Gruppe Medienmenschen aus Los Angeles, vom gestressten Bühnenregisseur über den Autor mit Identitätskrise bis zum Hollywood-Produzenten. Erst am Ende werden die handelnden Figuren miteinander in Verbindung gebracht – alle besuchen am Abend des behandelten Tages dieselbe Party.

Weiteres[Bearbeiten]

Es ist der dritte Film von Steven Soderbergh mit der Schauspielerin Julia Roberts, die sich aber in ein großes Ensemble von Schauspielern einordnet, unter ihnen Catherine Keener, Nicky Katt, Blair Underwood, David Duchovny, Mary McCormack und David Hyde Pierce. Gastauftritte haben Brad Pitt und Filmregisseur David Fincher. Das Drehbuch stammt von der Autorin Coleman Hough, Kamera führte Steven Soderbergh selbst unter seinem üblichen Pseudonym Peter Andrews.

Eingearbeitet in den Film sind mehrere postmoderne Merkmale wie ein fiktiver Handlungsstrang, mehrere Verweise auf Soderberghs früheren Film "The Limey", eine dreifache Illusionsinversion (ein Film im Film im Film), falsche Eröffnungstitel und ein offenes, gebrochenes Ende.

Bemerkenswert sind auch die Produktionsbedingungen: Soderbergh, der schon bei seinem Film Ocean's Eleven geringe Gagen zahlte und die Produktion sehr billig hielt, hat bei diesem Projekt nicht nur auf digitalem Video mit einer Handkamera gedreht und Minimalgagen gezahlt, sondern verzichtete sogar auf eine Kostüm- und MakeUp-Abteilung ebenso wie auf das Catering. Die Schauspieler waren angehalten, sich um diese Belange selbst zu kümmern.

Kritik[Bearbeiten]

Der Film erhielt gemischte Kritiken. Rotten Tomatoes verzeichnet einen Prozentsatz von positiven Kritiken in Höhe von 38 % (nach einer Auswertung von 142 Kritiken).[1]

In der Chicago Sun-Times schrieb Kritiker Roger Ebert Full Frontal “a film so amateurish that only the professionalism of some of the actors makes it watchable.” („Voll frontal ist so amateurhaft gedreht, dass nur die Professionalität einiger Schauspieler ihn sehenswert machen.“)[2] Richard Roeper sagte, es sei als würde man sich nur die Special-DVD ansehen ohne den Film gesehen zu haben.[3]

USA Today gab dem Film 3 von 4 Sternen, wegen seines Humors und seines guten Ensembles.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.rottentomatoes.com/m/full_frontal/
  2. Roger Ebert: Full Frontal. In: Chicago Sun-Times, 2. August 2002. Abgerufen am 10. Juni 2009. 
  3. Richard Roeper: Full Frontal. In: Ebert and Roeper, 2. August 2002. Abgerufen am 10. Juni 2009. 
  4. Claudia Puig: Full Frontal exposes humor, not much skin. In: USA Today, 2. August 2002. Abgerufen am 10. Juni 2009.