Waxweiler
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Eifelkreis Bitburg-Prüm | |
| Verbandsgemeinde: | Arzfeld | |
| Höhe: | 360 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,96 km² | |
| Einwohner: |
1.080 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 181 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54649 | |
| Vorwahl: | 06554 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BIT | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 32 322 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Luxemburger Straße 6 54687 Arzfeld |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Klaus Juchmes (CDU) | |
| Lage der Ortsgemeinde Waxweiler im Eifelkreis Bitburg-Prüm | ||
Waxweiler ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Arzfeld an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographische Lage
Der Ort liegt in der Eifel, südlich von Prüm und wird durch die Bundesautobahn 60 erschlossen. Die rund 1100 Einwohner zählende Gemeinde liegt 345 Meter über dem Meeresspiegel.
[Bearbeiten] Geschichte
Lange Zeit vermutete man die Ursprünge des Ortes in der Zeit um 700, doch 2002 legte man die bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckten Überreste einer römischen Siedlung frei, die schon auf etwa 150 nach Christus datiert werden. Im Jahr 1414 bekam Waxweiler das Marktrecht der Stadt Neuerburg verliehen. Am 1. April 1972 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Heilhausen eingemeindet.[2]
[Bearbeiten] Bevölkerung
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
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Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
[Bearbeiten] Politik
- Gemeinderat
Der Gemeinderat in Waxweiler besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[3][4]
| SPD | CDU | Köppen | Gesamt | |
| 2009 | 3 | 8 | 5 | 16 Sitze |
| 2004 | - | 9 | 7 | 16 Sitze |
- Bürgermeister
2004 wurde Klaus Juchmes auf Wahlvorschlag der CDU mit 80,4 % der Stimmen zum Ortsbürgermeister gewählt. Er wurde 2009 in seinem Amt bestätigt.
[Bearbeiten] Verkehr
1907 wurde der Ort an die Westeifelbahn angeschlossen. Die im Zweiten Weltkrieg stark beschädigte Eisenbahnstrecke wurde 1950 wieder eröffnet, doch schon 1964 stellte man den Personenverkehr wieder ein. 1987 wurde die Strecke ganz stillgelegt. Nach dem Rückbau der Gleise wird die Strecke zwischen Pronsfeld und Waxweiler heute als Rad- und Wanderweg genutzt.
Beim Bau der A 60 erhielt Waxweiler eine eigene Anschlussstelle.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Zu den Sehenswürdigkeiten von Waxweiler zählt insbesondere die um 1770 gebaute Pfarrkirche. Eine Gedenktafel erinnert hier an den sagenhaften Ursprung der Echternacher Springprozession. Der Legende nach hatten die Waxweiler vor der Kirche gefeiert und getanzt, statt drinnen der Predigt zu folgen. Zur Strafe verdammte sie der heilige Willibrord, von nun an immerwährend weiterzutanzen und zu springen. Später erlöste er sie jedoch gegen das Versprechen, nach Echternach zu pilgern, von wo aus der heilige Willibrord zu seiner Missionsarbeit aufgebrochen war. Noch heute ist es das Privileg der Waxweiler, die alljährlich am Pfingstdienstag stattfindende Prozession anzuführen.
Im Jahr 2004 wurden in der Kirche umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt. Beim Aufbringen einer Holzschutzlasur im Dachstuhl des Kirchturms, einer der letzten Arbeiten im Rahmen der Renovierung, entstand jedoch am 16. Dezember 2004 ein Brand. Die tragenden Balken wurden trotz des raschen Eingreifens der umliegenden Feuerwehren schnell so weit geschwächt, dass der Dachstuhl des Turms einstürzte. Dabei durchschlug er das Dach eines Seitenschiffs und beschädigte ein benachbartes Haus. Nun steht die Kirche aber wieder in ihrer ursprünglichen Pracht.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die 1948 errichtete Mariensäule sowie mehrere alte Bußkreuze.
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Waxweiler
[Bearbeiten] Quellen und Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 199 (PDF)
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
- ↑ [1]
[Bearbeiten] Weblinks
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