Wimbledon Championships 1905

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Wimbledon Championships 1905
Datum: 26. Juni – 8. Juli 1905
Auflage: 29. Wimbledon Championships
Ort: Worple Road, London
Belag: Rasen
Titelverteidiger
Herreneinzel: Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Lawrence Doherty
Dameneinzel: Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Dorothea Douglass
Herrendoppel: Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Reginald Doherty
Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Lawrence Doherty
Sieger
Herreneinzel: Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Lawrence Doherty
Dameneinzel: Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten May Sutton
Herrendoppel: Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Reginald Doherty
Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Lawrence Doherty
Grand Slams 1905
  • Australasian Championships
  • Französische Tennismeisterschaften
  • Wimbledon Championships
  • U.S. National Championships

Die 29. Auflage der Wimbledon Championships fand 1905 auf dem Gelände des All England Lawn Tennis and Croquet Club an der Worple Road statt.

Ab diesem Jahr wurde das Spielerfeld des Turniers deutlich internationaler. Von insgesamt 71 Spielern beim All-Comers-Wettbewerb der Herren stammten 16 nicht aus Großbritannien, darunter mit Ferdinand Uhl der erste Teilnehmer aus Deutschland. Bei den Damen gewann sogar mit May Sutton die erste Nicht-Britin das Turnier.

Herreneinzel[Bearbeiten]

Lawrence Doherty besiegte in der Challenge Round den Australier Norman Brookes in drei Sätzen und sicherte sich damit seinen vierten Titel in Folge.

Dameneinzel[Bearbeiten]

Die US-Amerikanerin May Sutton setzte sich in der Challenge Round gegen die Titelverteidigerin Dorothea Douglass in zwei Sätzen durch.

Herrendoppel[Bearbeiten]

Lawrence und Reginald Doherty besiegten wie bereits im Vorjahr in der Challenge Round Sydney Smith und Frank Riseley mit 6:2, 6:4, 6:8 und 6:3.[1]

Bilder[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Collins, B.: History of Tennis. 2. Auflage. New Chapter Press, New York 2010, ISBN 978-0-942257-70-0, S. 435