Wimbledon Championships 1913

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wimbledon Championships 1913
Datum: 24. Juni – 8. Juli 1913
Auflage: 37. Wimbledon Championships
Ort: Worple Road, London
Belag: Rasen
Titelverteidiger
Herreneinzel: NeuseelandNeuseeland Anthony Wilding
Dameneinzel: Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Ethel Thomson Larcombe
Herrendoppel: Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Herbert Roper Barrett
Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Charles Percy Dixon
Sieger
Herreneinzel: NeuseelandNeuseeland Anthony Wilding
Dameneinzel: Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Ethel Thomson Larcombe
Herrendoppel: Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Herbert Roper Barrett
Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Charles Percy Dixon
Damendoppel: Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Winifred McNair
Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Dora Boothby
Mixed: Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Hope Crisp
Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Agnes Tuckey
Grand Slams 1913
  • Australasian Championships
  • Französische Tennismeisterschaften
  • Wimbledon Championships
  • U.S. National Championships

Die 37. Auflage der Wimbledon Championships fand 1913 auf dem Gelände des All England Lawn Tennis and Croquet Club an der Worple Road statt.

Vorangegangen war im März 1913 die Gründung des internationalen Tennisverbands International Lawn Tennis Federation. Da der englische Verband sich dabei das Recht vorbehalten hatte, die Tennis-Weltmeisterschaften auf Rasen abzuhalten, firmierte das Turnier bis 1924 unter dem Titel World's Championships on Grass. Aus diesem Anlass wurden den Damendoppel- und Mixed-Wettbewerben offiziell der Meisterschaftsstatus zuerkannt.[1] Während im Damendoppel, wie bei den übrigen Wettbewerben, noch bis 1922 am Challenge-Round-Modus festgehalten wurde, wurde dieser im Mixed nie eingeführt.

Herreneinzel[Bearbeiten]

Challenge Round im Herreneinzel, Wilding gegen McLoughlin

Anthony Wilding besiegte den Herausforderer Maurice McLoughlin in der Challenge Round und errang seinen vierten Titel. Am Finaltag waren über 7.000 Zuschauer anwesend. Das Finale war von Samstag auf Freitag vorverlegt worden, da man befürchtete, dass man den Zuschaueransturm eines arbeitsfreien Tages nicht bewältigen könnte.[2]

Dameneinzel[Bearbeiten]

Dorothea Douglass-Chambers siegte im All-Comers-Wettbewerb über Winifred McNair. Die Vorjahressiegerin Ethel Thomson Larcombe trat nicht zur Titelverteidigung an.

Herrendoppel[Bearbeiten]

Herbert Roper Barrett und Charles Percy Dixon verteidigten ihren Titel in der Challenge Round mit einem Sieg über die Deutschen Heinrich Kleinschroth und Friedrich Wilhelm Rahe.

Damendoppel[Bearbeiten]

Den ersten offiziellen Damendoppel-Titel beim Turnier von Wimbledon gewannen Winifred McNair und Dora Boothby.

Mixed[Bearbeiten]

Im ersten offiziellen Mixed-Wettbewerb beim Turnier von Wimbledon siegten Hope Crisp und Agnes Tuckey.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Barrett, J.: Wimbledon: The Official History of the Championships. Harper Collins Publishers, London 2001, ISBN 978-0007117079, S. 2
  2. Myers, A. W.: Captain Anthony Wilding. Hodder and Stoughton, London 1916, S. 162