Wollbach (Unterfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wollbach
Wollbach (Unterfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wollbach hervorgehoben
50.36583333333310.223611111111266Koordinaten: 50° 22′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Heustreu
Höhe: 266 m ü. NN
Fläche: 7,58 km²
Einwohner:

1.299 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 171 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97618
Vorwahl: 09773
Kfz-Kennzeichen: NES
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 183
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstraße 2
97618 Wollbach
Webpräsenz: www.wollbach.de
Bürgermeister: Alois Gensler (CSU)
Lage der Gemeinde Wollbach im Landkreis Rhön-Grabfeld
Fladungen Hausen (Rhön) Bundorfer Forst Burgwallbacher Forst Forst Schmalwasser Mellrichstadter Forst Steinacher Forst Sulzfelder Forst Weigler Willmars Nordheim vor der Rhön Sondheim vor der Rhön Stockheim (Unterfranken) Mellrichstadt Mellrichstadt Ostheim vor der Rhön Oberelsbach Bischofsheim an der Rhön Bischofsheim an der Rhön Sandberg Schönau an der Brend Hohenroth Niederlauer Burglauer Strahlungen Salz (Unterfranken) Bastheim Oberstreu Unsleben Wollbach (Unterfranken) Bad Neustadt an der Saale Heustreu Hendungen Hollstadt Rödelmaier Wülfershausen an der Saale Höchheim Saal an der Saale Aubstadt Herbstadt Trappstadt Großeibstadt Großbardorf Sulzfeld (im Grabfeld) Bad Königshofen im Grabfeld Bad Königshofen im Grabfeld Sulzdorf an der Lederhecke Thüringen Landkreis Haßberge Landkreis Schweinfurt Hessen Landkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild
Wollbach

Wollbach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Heustreu.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Wollbach liegt in der Region Main-Rhön 4,5 km nördlich von Bad Neustadt. Es existiert nur die Gemarkung Wollbach.

[Bearbeiten] Geschichte

Das Zisterzienserkloster Bildhausen besaß das Patronatsrecht der Kirche sowie Güter und Einkünfte in Wollbach. Das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

  • 1970: 1.011 Einwohner
  • 1987: 1.146 Einwohner
  • 2000: 1.359 Einwohner

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Alois Gensler (CSU/Bürgerblock). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Karl Fiedler (CSU/Bürgerblock).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 516 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 60 T€.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 57 und im Bereich Handel und Verkehr 49 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 28 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 499. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 10 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 397 ha, davon waren 351 ha Ackerfläche.

[Bearbeiten] Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 45 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 10 Lehrern und 160 Schülern

[Bearbeiten] Bauwerke

  • Dorfkirche mit Kirchturm mit langer hoher Spitze ( Julius-Echter Spitze)
  • Versammlungshalle "Wollhalla"

[Bearbeiten] Sonstiges

Südlich von Wollbach an der Straße nach Heustreu befindet sich der aufgelassene Stützpunkt Camp Lee des 2nd Squadron 11th Armored Cavalry Regiment der US-Streitkräfte. Dieser Stützpunkt wurde Ende der 40er Jahre errichtet und in den 70er Jahren ausgebaut. 1992 wurde er aufgegeben. Von 1992 bis 1996 diente er als Asylbewerberheim, später diente er einen Kurierdienst als Quartier. Heute ist die Anlage verwaist.

Die Wollbacher werden in der Region auch als "Sandhasen" bezeichnet. Hintergrund hierfür sind die Sandgruben, die sich südlich des Dorfes befinden und noch bis in die 80er Jahre kommerziell betrieben wurden.


[Bearbeiten] Bildergalerie

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Wollbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
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