Fladungen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Rhön-Grabfeld | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Fladungen | |
| Höhe: | 414 m ü. NN | |
| Fläche: | 46,37 km² | |
| Einwohner: |
2.169 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 47 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97650 | |
| Vorwahl: | 09778 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NES | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 73 123 | |
| Stadtgliederung: | 10 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Marktplatz 1 97650 Fladungen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Robert Müller (CSU) | |
| Lage der Stadt Fladungen im Landkreis Rhön-Grabfeld | ||
Fladungen ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Fladungen. Der staatlich anerkannte Erholungsort ist die nördlichste Stadt Bayerns.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Fladungen ist die nördlichste Stadt in Unterfranken. Fladungen liegt in der Region Main-Rhön, im Tal der Streu.
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Die politische Gemeinde Fladungen hat zehn amtlich benannte Ortsteile[2]:
[Bearbeiten] Geschichte
789 wurde Fladungen in einer Urkunde des Klosters Fulda erstmals erwähnt. 1335 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer das Stadtrecht. Der Besitz der Stadt war zwischen dem Würzburger Bischof und dem Fürstabt von Fulda umstritten. Als Amt des Hochstiftes Würzburg war es nach der Säkularisation 1803 kurze Zeit bayrisch. 1805 wurde es Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen. Seit den Verträgen von Paris 1814 gehört der Ort endgültig zu Bayern. Seit der innerdeutschen Grenzöffnung im Jahr 1989 befindet sich Fladungen nicht mehr im Zonenrandgebiet. 1992 wurde der Stadt die Europa-Nostra-Medaille verliehen.
[Bearbeiten] Eingemeindungen
1971 bis 1978 erfolgte im Zuge der Gebietsreform in Bayern die Eingliederung der Gemeinden Sands, Weimarschmieden, Oberfladungen, Leubach, Brüchs, Rüdenschwinden und Heufurt in die Stadt Fladungen.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1970: 2520 Einwohner
- 1987: 2279 Einwohner
- 2000: 2415 Einwohner
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Robert Müller aus dem Stadtteil Heufurt. Er ist vorzeitiger Nachfolger von Mischa Schmitt (Tod durch Autounfall). Dieser wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Herbert Ditzel (Freie Wählergemeinschaft). 1996 war Altbürgermeister Raimund Goldbach nach 28 Dienstjahren in den Ruhestand getreten.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Nassenfels
- Nora (Schweden)
- Köyliö (Finnland)
- Kõo (Estland)
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Museen
Rhönmuseum im Amtshaus
Fränkisches Freilandmuseum mit dem Rhön-Zügle (18 km lange Museumsbahn von Fladungen über Ostheim bis Mellrichstadt).
[Bearbeiten] Bauwerke
Die Altstadt ist noch weitgehend mit einer Stadtmauer aus dem Jahr 1335 in ihrer ursprünglichen Höhe umgeben. Die Stadtmauer wurde damals mit 5 Türmen und 16 Reitertürmchen erbaut. Alle Türme in der Stadtmauer und die Reitertürmchen auf der Mauerkrone sind erhalten geblieben. Die Altstadt hat viele Fachwerkbauten, unter anderem das ehemalige Pfründnerspital. In der Altstadt steht auch das Fürstbischöfliche Würzburgische Amtshaus und die katholische Stadtpfarrkirche Sankt Kilian.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Fladungen liegt an der Bundesstraße 285. Die Bundesautobahn 71 liegt ca. 20 km entfernt und ist über die Anschlussstelle Mellrichstadt zu erreichen. Im Nahverkehr ist Fladungen an das Omnibus-Netz der OVF (Omnibusverkehr Franken) angeschlossen. Die Busse verkehren bis Mellrichstadt Bahnhof, wo Anschluss an Züge in Richtung Erfurt und Würzburg besteht.
Die Hochrhönstraße verbindet Fladungen mit Bischofsheim an der Rhön.
[Bearbeiten] Bilder
[Bearbeiten] Weblinks
- Fladungen: Wappengeschichte vom HdBG
- Rhönmuseum
- Fränkisches Freilandmuseum Fladungen
- Fladungen: Amtliche Statistik des LStDV
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111120/212203&attr=OBJ&val=1590
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