Fladungen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Fladungen
Fladungen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Fladungen hervorgehoben
50.52111111111110.145277777778414Koordinaten: 50° 31′ N, 10° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Fladungen
Höhe: 414 m ü. NN
Fläche: 46,37 km²
Einwohner:

2.169 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97650
Vorwahl: 09778
Kfz-Kennzeichen: NES
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 123
Stadtgliederung: 10 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
97650 Fladungen
Webpräsenz: www.fladungen.de
Bürgermeister: Robert Müller (CSU)
Lage der Stadt Fladungen im Landkreis Rhön-Grabfeld
Fladungen Hausen (Rhön) Bundorfer Forst Burgwallbacher Forst Forst Schmalwasser Mellrichstadter Forst Steinacher Forst Sulzfelder Forst Weigler Willmars Nordheim vor der Rhön Sondheim vor der Rhön Stockheim (Unterfranken) Mellrichstadt Mellrichstadt Ostheim vor der Rhön Oberelsbach Bischofsheim an der Rhön Bischofsheim an der Rhön Sandberg Schönau an der Brend Hohenroth Niederlauer Burglauer Strahlungen Salz (Unterfranken) Bastheim Oberstreu Unsleben Wollbach (Unterfranken) Bad Neustadt an der Saale Heustreu Hendungen Hollstadt Rödelmaier Wülfershausen an der Saale Höchheim Saal an der Saale Aubstadt Herbstadt Trappstadt Großeibstadt Großbardorf Sulzfeld (im Grabfeld) Bad Königshofen im Grabfeld Bad Königshofen im Grabfeld Sulzdorf an der Lederhecke Thüringen Landkreis Haßberge Landkreis Schweinfurt Hessen Landkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild

Fladungen ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Fladungen. Der staatlich anerkannte Erholungsort ist die nördlichste Stadt Bayerns.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Fladungen ist die nördlichste Stadt in Unterfranken. Fladungen liegt in der Region Main-Rhön, im Tal der Streu.

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Die politische Gemeinde Fladungen hat zehn amtlich benannte Ortsteile[2]:

[Bearbeiten] Geschichte

789 wurde Fladungen in einer Urkunde des Klosters Fulda erstmals erwähnt. 1335 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer das Stadtrecht. Der Besitz der Stadt war zwischen dem Würzburger Bischof und dem Fürstabt von Fulda umstritten. Als Amt des Hochstiftes Würzburg war es nach der Säkularisation 1803 kurze Zeit bayrisch. 1805 wurde es Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen. Seit den Verträgen von Paris 1814 gehört der Ort endgültig zu Bayern. Seit der innerdeutschen Grenzöffnung im Jahr 1989 befindet sich Fladungen nicht mehr im Zonenrandgebiet. 1992 wurde der Stadt die Europa-Nostra-Medaille verliehen.

[Bearbeiten] Eingemeindungen

1971 bis 1978 erfolgte im Zuge der Gebietsreform in Bayern die Eingliederung der Gemeinden Sands, Weimarschmieden, Oberfladungen, Leubach, Brüchs, Rüdenschwinden und Heufurt in die Stadt Fladungen.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

  • 1970: 2520 Einwohner
  • 1987: 2279 Einwohner
  • 2000: 2415 Einwohner

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Robert Müller aus dem Stadtteil Heufurt. Er ist vorzeitiger Nachfolger von Mischa Schmitt (Tod durch Autounfall). Dieser wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Herbert Ditzel (Freie Wählergemeinschaft). 1996 war Altbürgermeister Raimund Goldbach nach 28 Dienstjahren in den Ruhestand getreten.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Alter Dampfkessel der Museumsbahn in Fladungen

[Bearbeiten] Museen

Rhönmuseum im Amtshaus

Fränkisches Freilandmuseum mit dem Rhön-Zügle (18 km lange Museumsbahn von Fladungen über Ostheim bis Mellrichstadt).

[Bearbeiten] Bauwerke

Die Altstadt ist noch weitgehend mit einer Stadtmauer aus dem Jahr 1335 in ihrer ursprünglichen Höhe umgeben. Die Stadtmauer wurde damals mit 5 Türmen und 16 Reitertürmchen erbaut. Alle Türme in der Stadtmauer und die Reitertürmchen auf der Mauerkrone sind erhalten geblieben. Die Altstadt hat viele Fachwerkbauten, unter anderem das ehemalige Pfründnerspital. In der Altstadt steht auch das Fürstbischöfliche Würzburgische Amtshaus und die katholische Stadtpfarrkirche Sankt Kilian.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Fladungen liegt an der Bundesstraße 285. Die Bundesautobahn 71 liegt ca. 20 km entfernt und ist über die Anschlussstelle Mellrichstadt zu erreichen. Im Nahverkehr ist Fladungen an das Omnibus-Netz der OVF (Omnibusverkehr Franken) angeschlossen. Die Busse verkehren bis Mellrichstadt Bahnhof, wo Anschluss an Züge in Richtung Erfurt und Würzburg besteht.

Die Hochrhönstraße verbindet Fladungen mit Bischofsheim an der Rhön.

[Bearbeiten] Bilder

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Fladungen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111120/212203&attr=OBJ&val=1590
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