Niederlauer
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Rhön-Grabfeld | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Bad Neustadt an der Saale | |
| Höhe: | 242 m ü. NN | |
| Fläche: | 9,07 km² | |
| Einwohner: |
1727 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 190 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97618 | |
| Vorwahl: | 09771 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NES | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 73 146 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Goethestr. 1 97616 Bad Neustadt a.d.Saale |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Richard Knaier (Freie Wählergemeinschaft) | |
| Lage der Gemeinde Niederlauer im Landkreis Rhön-Grabfeld | ||
Niederlauer ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Bad Neustadt an der Saale.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Niederlauer liegt in der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3). Durch das Gemeindegebiet fließen die Fränkische Saale und die Lauer, die sich hier vereinigen.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Niederlauer hat 4 amtlich benannte Ortsteile[2]:
- Niederlauer
- Oberebersbach
- Unterebersbach
- Wiesenmühle
Es gibt die Gemarkungen Niederlauer, Oberebersbach und Unterebersbach.
Geschichte [Bearbeiten]
Das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Januar 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Oberebersbach und Unterebersbach eingegliedert.[3]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
- 1961: 1.045 Einwohner[3]
- 1970: 1.086 Einwohner[3]
- 1987: 1.333 Einwohner
- 2000: 1.863 Einwohner
- 2011: 1.727 Einwohner
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister ist Richard Knaier (Freie Wählergemeinschaft).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 511.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 212.000 €.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Niederlauer verfügt über einen historischen Ortskern mit einigen denkmalgeschützten Häusern. Besonders hervorzuheben ist die katholische Kirche St. Katharina. Ihr gegenüber liegt an der Straße nach Oberebersbach der Friedhof.
Der in Niederlauer geborene und aufgewachsene Bildhauer Jimmy Fell hat der Gemeinde drei Skulpturen vermacht: das „West-Tor“ mit vier Originalteilen der Berliner Mauer, den „Bildstock“ (Madonna mit Kind in blauem Tor) und den „Fänger der Sonne“.
Baudenkmäler [Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft [Bearbeiten]
Niederlauer ist nach wie vor landwirtschaftlich geprägt, was durch 25 ansässige landwirtschaftliche Betriebe verdeutlicht wird. Das Industriegebiet im Osten der Gemeinde zeugt allerdings auch vom starken Wachstum des produzierenden Gewerbes. Bedeutendste Unternehmen hier sind die Firmen RST Stahlbau und Ganshorn Medizin Electronic mit über 150 Angestellten.
Bildung [Bearbeiten]
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
- Kindergärten: 100 Kindergartenplätze mit 78 Kindern
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Jimmy Fell (* 1956), Künstler und Ingenieur
Bilder [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111120/231736&attr=OBJ&val=1602
- ↑ a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 741.
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