55. National Hockey League All-Star Game

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Das offizielle Logo des NHL All-Star Games 2007 in Dallas

Das 55. National Hockey League All-Star Game wurde am 24. Januar 2007 in Dallas, Texas, ausgetragen. Es war das erste All-Star Game seit der Saison 2003/04, da 2004/05 die Saison wegen des Lockout abgesagt wurde und 2005/06 wegen der Olympischen Winterspiele 2006 keines ausgetragen wurde.

An der Veranstaltung, die im American Airlines Center stattfand, nahmen die besten Spieler der National Hockey League teil. Neben dem All-Star Game, in dem die besten Spieler der Western Conference gegen die besten Spieler der Eastern Conference antraten, gab es an den Tagen zuvor noch weitere Veranstaltungen, wie das YoungStars Game oder die SuperSkills Competition, in der die Spieler ihre Fähigkeiten auf unterschiedlichen Gebieten, wie Schussstärke oder Schnelligkeit, unter Beweis stellen konnten.

Die Startformationen der All-Star Teams konnten durch die Fans bis zum 2. Januar 2007 über eine Abstimmung auf der Homepage der NHL bestimmt werden. Am 9. Januar wurden die Startformationen beider Teams, bestehend aus je einem Torhüter, zwei Verteidigern und drei Stürmern, bekannt gegeben. Die weiteren Spieler wurden durch die Trainer der beiden Teams bestimmt und am 13. Januar bekannt gegeben.

Die Teams, die in den beiden Conferences zum 5. Januar führten, stellten die Trainer beider All-Star Teams. Lindy Ruff von den Buffalo Sabres betreute das Team der Eastern Conference, Randy Carlyle von den Anaheim Ducks das der Western Conference. Carlyle wurde durch Barry Trotz, dem Cheftrainer der Nashville Predators, assistiert, Ruff von Bob Hartley von den Atlanta Thrashers.

Mannschaften[Bearbeiten]

NHL Eastern Conference.svg Eastern Conference[Bearbeiten]

Cheftrainer: Lindy Ruff, Buffalo Sabres
Assistenztrainer: Bob Hartley, Atlanta Thrashers

# Land Spieler Pos. Team
Torhüter
30 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Miller Buffalo Sabres
30 KanadaKanada Martin Brodeur New Jersey Devils
39 FrankreichFrankreich Cristobal Huet Montréal Canadiens
Verteidiger
51 KanadaKanada Brian Campbell Buffalo Sabres
44 KanadaKanada Sheldon Souray Montréal Canadiens
3 KanadaKanada Jay Bouwmeester Florida Panthers
33 SlowakeiSlowakei Zdeno Chára Boston Bruins
15 TschechienTschechien Tomáš Kaberle Toronto Maple Leafs
28 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian Rafalski New Jersey Devils
Angreifer
87 KanadaKanada Sidney Crosby C Pittsburgh Penguins
48 KanadaKanada Daniel Brière C Buffalo Sabres
8 RusslandRussland Alexander Owetschkin LW Washington Capitals
55 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jason Blake LW New York Islanders
12 KanadaKanada Simon Gagné LW Philadelphia Flyers
16 KanadaKanada Dany Heatley RW Ottawa Senators
18 SlowakeiSlowakei Marián Hossa RW Atlanta Thrashers
4 KanadaKanada Vincent Lecavalier C Tampa Bay Lightning
26 KanadaKanada Martin St. Louis RW Tampa Bay Lightning
14 KanadaKanada Brendan ShanahanC LW New York Rangers
21 KanadaKanada Eric Staal C Carolina Hurricanes
11 KanadaKanada Justin Williams RW Carolina Hurricanes

NHL Western Conference.svg Western Conference[Bearbeiten]

Cheftrainer: Randy Carlyle, Anaheim Ducks
Assistenztrainer: Barry Trotz, Nashville Predators

# Land Spieler Pos. Team
Torhüter
1 KanadaKanada Roberto Luongo Vancouver Canucks
34 FinnlandFinnland Miikka Kiprusoff Calgary Flames
35 KanadaKanada Marty Turco Dallas Stars
Verteidiger
KanadaKanada Scott Niedermayer Anaheim Ducks
5 SchwedenSchweden Nicklas Lidström Detroit Red Wings
43 KanadaKanada Philippe Boucher[1] Dallas Stars
3 KanadaKanada Dion Phaneuf Calgary Flames
44 FinnlandFinnland Kimmo Timonen Nashville Predators
17 SlowakeiSlowakei Ľubomír Višňovský Los Angeles Kings
55 KanadaKanada Ed Jovanovski[2] Phoenix Coyotes
Angreifer
97 KanadaKanada Joe Thornton C San Jose Sharks
19 KanadaKanada Joe SakicC C Colorado Avalanche
14 KanadaKanada Jonathan Cheechoo RW San Jose Sharks
13 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bill Guerin RW St. Louis Blues
24 TschechienTschechien Martin Havlát RW Chicago Blackhawks
10 KanadaKanada Patrick Marleau C San Jose Sharks
61 KanadaKanada Rick Nash LW Columbus Blue Jackets
94 KanadaKanada Yanic Perreault C Phoenix Coyotes
12 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian Rolston C Minnesota Wild
8 Finnland Teemu Selänne RW Anaheim Ducks
93 KanadaKanada Ryan Smyth LW Edmonton Oilers
SchwedenSchweden Henrik Zetterberg LW Detroit Red Wings
20 KanadaKanada Andy McDonald[3] C Anaheim Ducks

Fett: Spieler in der Startformation

  1. übernahm den Platz in der Startformation für den verletzten Scott Niedermayer
  2. als Ersatz für den verletzten Scott Niedermayer nominiert
  3. als Ersatz für den verletzten Henrik Zetterberg nominiert

G = Torhüter; D = Verteidiger; C = Center; LW/RW = Flügelspieler

Rory Fitzpatrick[Bearbeiten]

Mit Rory Fitzpatrick lag bei der Abstimmung für das All-Star Game zwischenzeitlich ein Spieler auf Platz zwei unter den Verteidigern der Western Conference, der bis dahin keinen Scorerpunkt in der Saison erzielt und auch keine besonders auffälligen Leistungen gebracht hatte. Das Ergebnis war auf eine Kampagne zurückzuführen, die von einer Gruppe von Fans ins Leben gerufen wurde und immer mehr Unterstützer fand. Sinn der Kampagne war, der NHL auf diese Weise zu zeigen, dass das neue Wahlsystem, in dem jeder Fan so oft er möchte seine Stimme abgeben kann, Schwächen aufweist. Ziel sollte es sein einen Spieler, der vom Status eines All-Star-Spielers weit entfernt ist, in die Startaufstellung eines der beiden Teams zu wählen. Die Aktion erntete Kritik, unter anderem von Wayne Gretzky, andere unterstützen die Aktion, weil sie der Meinung waren, dass ein hart arbeitender Spieler, der nicht im Rampenlicht steht, es verdient hat für seine Arbeit ausgezeichnet zu werden. Bei der Bekanntgabe der Startaufstellung der All-Star-Teams am 9. Januar 2007 wurde bekanntgegeben, dass Fitzpatrick 550.177 Stimmen erhalten hatte, aber nur Platz drei mit 23.000 Stimmen Rückstand auf den zweiten Platz belegte. Damit war klar, dass er nicht am All-Star-Game teilnehmen würde, da nicht zu erwarten war, dass er von den Trainern der Western Conference in den Kader berufen wird.

SuperSkills Competition[Bearbeiten]

In der SuperSkills Competition, die am Vortag des All-Star Game stattfand, mussten die Spieler ihre Fähigkeiten in unterschiedlichen Gebieten, wie Schnelligkeit, Puckkontrolle oder Schusshärte unter Beweis stellen. Dabei traten die Spieler der Eastern Conference gegen die der Western Conference an.

Sieger[Bearbeiten]

Endstand: Eastern Conference 15 – 11 Western Conference

Wettbewerb Mannschaftswertung Einzelwertung
Puckkontrolle NHL Eastern Conference.svg Eastern Conference NHL Western Conference.svg Rick Nash
Schnelligkeit NHL Western Conference.svg Western Conference NHL Western Conference.svg Andy McDonald
Shootout Runde 1 NHL Western Conference.svg Western Conference
Schusshärte NHL Eastern Conference.svg Eastern Conference NHL Eastern Conference.svg Zdeno Chára
Shootout Runde 2 NHL Eastern Conference.svg Eastern Conference
Schussgenauigkeit NHL Eastern Conference.svg Eastern Conference NHL Eastern Conference.svg Eric Staal/Marián Hossa
Shootout Runde 3 NHL Western Conference.svg Western Conference
One-on-One Shootout NHL Eastern Conference.svg Eastern Conference NHL Eastern Conference.svg Sidney Crosby
Bester Torhüter NHL Western Conference.svg Roberto Luongo

All-Star Game[Bearbeiten]

Nach dem Sieg bei der SuperSkills Competition musste sich die Eastern Conference im All-Star Game mit 9–12 geschlagen geben. Herausragender Spieler war Daniel Brière, der trotz der Niederlage für die Eastern Conference fünf Punkte erzielte und zum MVP des All-Star Game gewählt wurde. Ebenfalls hervorstechen konnten Joe Sakic, Marián Hossa, Rick Nash und Brian Rolston, die mit je vier Punkten glänzen konnten. Enttäuschend verlief hingegen das Spiel für die beiden Spieler, die in der Fan-Wahl die meisten Stimmen bekommen hatten. Joe Thornton und der zum Zeitpunkt der Veranstaltung Führende der Scorerliste Sidney Crosby konnten weder ein Tor noch einen Assist beisteuern. Wie erwartet hatten die Torhüter nicht viel zu lachen und mussten mehrfach den Puck aus dem Tor holen. Alleine Superstar-Torhüter Martin Brodeur kassierte sechs Gegentreffer. Jeder Torhüter durfte ein Drittel spielen.

Eastern Conference 9 – 12 Western Conference[Bearbeiten]

All-Star Game MVP: Daniel Brière (1 Tor, 4 Assists)

Team Zeit Stand Torschütze Vorlagengeber Vorlagengeber
1. Drittel
NHL Eastern Conference.svg 3:38 1–0 Daniel Brière Dany Heatley Marián Hossa
NHL Western Conference.svg 5:08 1–1 Yanic Perreault Brian Rolston Bill Guerin
NHL Western Conference.svg 6:17 1–2 Teemu Selänne
NHL Eastern Conference.svg 13:07 2–2 Martin St. Louis Vincent Lecavalier Brian Rafalski
NHL Eastern Conference.svg 13:43 3–2 Eric Staal Justin Williams Jason Blake
NHL Western Conference.svg 18:55 3–3 Ľubomír Višňovský Joe Sakic Rick Nash
2. Drittel
NHL Western Conference.svg 22:41 3–4 Patrick Marleau Jonathan Cheechoo Nicklas Lidström
NHL Eastern Conference.svg 25:19 4–4 Justin Williams Jason Blake
NHL Eastern Conference.svg 26:29 5–4 Zdeno Chára Daniel Brière Brian Rafalski
NHL Western Conference.svg 28:30 5–5 Brian Rolston
NHL Western Conference.svg 30:40 5–6 Rick Nash Joe Sakic Dion Phaneuf
NHL Western Conference.svg 31:34 5–7 Martin Havlát Joe Sakic Rick Nash
NHL Western Conference.svg 32:47 5–8 Yanic Perreault Bill Guerin Brian Rolston
NHL Eastern Conference.svg 33:32 6–8 Alexander Owetschkin Daniel Brière Sheldon Souray
NHL Western Conference.svg 38:58 6–9 Brian Rolston Ed Jovanovski
3. Drittel
NHL Eastern Conference.svg 42:01 7–9 Dany Heatley Daniel Brière Marián Hossa
NHL Western Conference.svg 47:12 7–10 Rick Nash Joe Sakic Martin Havlát
NHL Eastern Conference.svg 50:37 8–10 Zdeno Chára Marián Hossa Daniel Brière
NHL Western Conference.svg 59:00 8–11 Martin Havlát Ryan Smyth Ed Jovanovski
NHL Eastern Conference.svg 59:25 9–11 Sheldon Souray Marián Hossa Dany Heatley
NHL Western Conference.svg 59:48 9–12 Dion Phaneuf Ľubomír Višňovský

YoungStars Game[Bearbeiten]

Eastern Conference[Bearbeiten]

# Land Spieler Pos. Team
Torhüter
32 FinnlandFinnland Kari Lehtonen Atlanta Thrashers
Verteidiger
52 KanadaKanada Mike Green* Washington Capitals
14 SlowakeiSlowakei Andrej Meszároš Ottawa Senators
54 KanadaKanada Paul Ranger Tampa Bay Lightning
19 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Whitney Pittsburgh Penguins
Angreifer
44 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Patrick Eaves RW Ottawa Senators
81 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Kessel* C Boston Bruins
71 Russland Jewgeni Malkin* C Pittsburgh Penguins
9 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zach Parise C New Jersey Devils
11 KanadaKanada Jordan Staal* C Pittsburgh Penguins
10 SchwedenSchweden Alexander Steen C Toronto Maple Leafs
26 OsterreichÖsterreich Thomas Vanek LW Buffalo Sabres

Western Conference[Bearbeiten]

# Land Spieler Pos. Team
Torhüter
31 SlowakeiSlowakei Peter Budaj Colorado Avalanche
Verteidiger
18 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Matt Carle* San Jose Sharks
7 KanadaKanada Brent Seabrook Chicago Blackhawks
5 TschechienTschechien Ladislav Šmíd Edmonton Oilers
6 KanadaKanada Shea Weber Nashville Predators
Angreifer
15 KanadaKanada Ryan Getzlaf C Anaheim Ducks
36 FinnlandFinnland Jussi Jokinen LW Dallas Stars
11 SlowenienSlowenien Anže Kopitar* C Los Angeles Kings
47 RusslandRussland Alexander Radulow* RW Nashville Predators
12 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lee Stempniak RW St. Louis Blues
8 KanadaKanada Wojtek Wolski* LW Colorado Avalanche

Fett: Spieler in der Startformation
* Rookie
G = Torhüter; D = Verteidiger; C = Center; LW/RW = Flügelspieler

Das Spiel[Bearbeiten]

Eastern Conference 9 – 8 Western Conference

MVP des YoungStars Game: Zach Parise (2 Tore, 4 Assists)

Die Spieldauer betrug drei Drittel à 10 Minuten

Drittelergebnisse: 3–2, 3–1, 3–5

Weblinks[Bearbeiten]