A Rush of Blood to the Head

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A Rush of Blood to the Head
Studioalbum von Coldplay Logo.svg

Veröffentlichung(en)

26. August 2002

Aufnahme

September 2001–Mai 2002

Label(s)

Parlophone

Format(e)

CD, LP, MC

Genre(s)

Alternative Rock

Anzahl der Titel

11

Laufzeit

54:12

Besetzung

Produktion

Coldplay, Ken Nelson

Studio(s)

  • Parr St. Studios, Liverpool (England)
  • Air Studios, London (England)
Chronologie
Parachutes
(2000)
A Rush of Blood to the Head X&Y
(2005)
Singleauskopplungen
5. August 2002 In My Place
11. November 2002 The Scientist
24. Februar 2003 Clocks
21. Juli 2003 God Put a Smile Upon Your Face

A Rush of Blood to the Head (engl. für: „Eine Wallung“ od. freier: "Wenn einem das Blut in den Kopf steigt") ist das zweite Studioalbum der englischen Rockband Coldplay. Es wurde zwischen September 2001 und Mai 2002 in London und Liverpool aufgenommen und am 26. August 2002 veröffentlicht.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band begann nur eine Woche nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 mit den Aufnahmen für ihr zweites Studioalbum. Die vergangenen Ereignisse wurden teilweise auch als Inspiration für die Songtexte angegeben und beeinflussten den Songwritingprozess. Die Gruppe schrieb insgesamt über 20 Lieder für das Album, das Erste davon war In My Place, welches die Band auch als erste Single aus dem Album herausbrachte. Laut Sänger Chris Martin war dies auch das entscheidende Lied, welches die anderen Lieder „einfach so entstehen“ ließen.

Musikalisch hat die Band ihr Klangfeld ausgebaut, unter anderem treten häufiger Piano- und E-Gitarrenklänge in Erscheinung als auf dem Vorgängeralbum.

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
A Rush of Blood to the Head
  DE 1 09.09.2002 (99 Wo.)
  AT 10 08.09.2002 (54 Wo.)
  CH 1 08.09.2002 (95 Wo.)
  UK 1 07.09.2002 (150 Wo.)
  US 5 14.09.2002 (108 Wo.)
Singles[1]
In My Place
  DE 65 19.08.2002 (4 Wo.)
  CH 37 18.08.2002 (12 Wo.)
  UK 2 17.08.2002 (12 Wo.)
The Scientist
  DE 26 25.11.2002 (10 Wo.)
  UK 10 23.11.2002 (20 Wo.)
Clocks
  DE 50 10.03.2003 (9 Wo.)
  CH 71 23.03.2003 (12 Wo.)
  UK 9 05.04.2003 (9 Wo.)
  US 29 01.02.2003 (22 Wo.)
  1. Politik (Guy Berryman, Jonny Buckland, Will Champion, Chris Martin) – 5:17
  2. In My Place (Guy Berryman, Jonny Buckland, Will Champion, Chris Martin) – 3:46
  3. God Put a Smile Upon Your Face (Guy Berryman, Jonny Buckland, Will Champion, Chris Martin) – 4:55
  4. The Scientist (Guy Berryman, Jonny Buckland, Will Champion, Chris Martin) – 5:08
  5. Clocks (Guy Berryman, Jonny Buckland, Will Champion, Chris Martin) – 5:05
  6. Daylight (Guy Berryman, Jonny Buckland, Will Champion, Chris Martin) – 5:23
  7. Green Eyes (Guy Berryman, Jonny Buckland, Will Champion, Chris Martin) – 3:39
  8. Warning Sign (Guy Berryman, Jonny Buckland, Will Champion, Chris Martin) – 5:27
  9. A Whisper (Guy Berryman, Jonny Buckland, Will Champion, Chris Martin) – 3:55
  10. A Rush of Blood to the Head (Guy Berryman, Jonny Buckland, Will Champion, Chris Martin) – 5:49
  11. Amsterdam (Guy Berryman, Jonny Buckland, Will Champion, Chris Martin) – 5:17

Singleauskopplungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In My Place[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In My Place
  2. One I Love
  3. Clocks

The Scientist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einigen europäischen Ländern, darunter Deutschland, erschien eine Version von The Scientist, die zusätzlich zu den B-Seiten der britischen Single noch eine Live-Version von In My Place enthält. Außerdem erschien The Scientist als DVD-Single. Der Background-Gesang beim Lied 1.36 stammt vom Schauspieler Simon Pegg.

Direkt nach Veröffentlichung als CD konnte sich The Scientist für zwei Wochen in den deutschen Charts platzieren und Rang 87 erreichen. Sieben Jahre später errang der Titel mit der Interpretation durch Kandidaten der Casting-Show Popstars neuerliche Popularität und konnte sich per Download erneut in den Charts etablieren. Er erreichte durch Downloads am Abend der Ausstrahlung bereits Platz 77 und stieg in der darauffolgenden Woche bis auf die Höchstposition 26.

UK-Single[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Scientist
  2. 1.36
  3. I Ran Away

DVD-Single[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Scientist (Video)
  2. The Scientist (Video in reverse)
  3. Lips Like Sugar (Live)
  4. Interview

Europäische Single[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Scientist
  2. In My Place (Live)
  3. 1.36
  4. I Ran Away

Clocks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch Clocks erschien als Audio- und DVD-Single. In den Niederlanden wurde zudem ein mittlerweile sehr seltenes und entsprechend gefragtes 3-CD-Set mit mehreren Live-Aufnahmen veröffentlicht. Weiterhin kam eine EP für den japanischen Markt heraus, welche neben den regulären B-Seiten den Titel Murder von der God Put A Smile Upon Your Face-Single sowie zwei Live-Aufnahmen und zwei Videos beinhaltet.

Single[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Clocks
  2. Crests Of Waves
  3. Animals

DVD-Single[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Clocks (Video)
  2. Politik (Live)
  3. In My Place (Live)
  4. Interview

Niederländisches 3-CD-Set[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Clocks (Edit)
  2. Politik (Live in Holland)
  3. Shiver (Live in Holland)
  4. Daylight (Live in Holland)
  1. Clocks (Album Version)
  2. Trouble (Live in Holland)
  3. The Scientist (Live in Holland)
  4. Green Eyes/Mooie Ellebogen (Live in Holland)
  1. Clocks (Live in Holland)
  2. In My Place (Live in Holland)
  3. Everything's Not Lost (Live in Holland)
  4. Yellow (Live in Holland)

Japanische EP[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Clocks (Radio Edit)
  2. Crests Of Waves
  3. Animals
  4. Murder
  5. In My Place (Live in Manchester)
  6. Yellow (Live at KCRW)
  7. In My Place (Video)
  8. Clocks (Video)

God Put a Smile Upon Your Face[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. God Put a Smile Upon Your Face
  2. Murder

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit ihrem zweiten Album schafften Coldplay den internationalen Durchbruch und machten sich in Amerika einen Namen. Darüber hinaus gewann das Album zahlreiche Auszeichnungen, darunter 3 Grammys. In der 2003 veröffentlichten Liste der besten Alben aller Zeiten des Rolling-Stone-Magazins erreichte das Album den 473. Platz.

Das Album ist bis heute mit über 13 Millionen verkauften Exemplaren das kommerziell erfolgreichste Album der Band. Damit steht das Album außerdem auf Platz 13 der weltweit meistverkauften Alben zwischen 2000 und 2009.

Verkaufszahlen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land/Region Auszeichnung Verkäufe
ArgentinienArgentinien Argentinien (CAPIF) Triple platinum record icon.svg 3× Platin 180.000
AustralienAustralien Australien (ARIA) Septuple platinum record icon.svg 7× Platin 490.000
BelgienBelgien Belgien (BEA) Double platinum record icon.svg 2× Platin (100.000)
BrasilienBrasilien Brasilien (PMB) Gold record icon.svg Gold 50.000
DanemarkDänemark Dänemark (IFPI) Quintuple platinum record icon.svg 5× Platin (100.000)
DeutschlandDeutschland Deutschland (BVMI) Triple gold record icon.svg 3× Gold (450.000)
EuropaEuropa Europa (IFPI) Quintuple platinum record icon.svg 5× Platin 5.000.000
FinnlandFinnland Finnland (IFPI) Gold record icon.svg Gold (16.708)
FrankreichFrankreich Frankreich (SNEP) Double gold record icon.svg 2× Gold (200.000)
GriechenlandGriechenland Griechenland (IFPI) Gold record icon.svg Gold (10.000)
ItalienItalien Italien (FIMI) Platinum record icon.svg Platin (100.000)
JapanJapan Japan (RIAJ) Gold record icon.svg Gold 100.000
KanadaKanada Kanada (MC) Quadruple platinum record icon.svg 4× Platin 400.000
MexikoMexiko Mexiko (AMPROFON) Platinum record icon.svg Platin 100.000
NeuseelandNeuseeland Neuseeland (RMNZ) Quadruple platinum record icon.svg 4× Platin 60.000
NiederlandeNiederlande Niederlande (NVPI) Platinum record icon.svg Platin (80.000)
OsterreichÖsterreich Österreich (IFPI) Platinum record icon.svg Platin (30.000)
PortugalPortugal Portugal (AFP) Gold record icon.svg Gold (10.000)
SchwedenSchweden Schweden (IFPI) Gold record icon.svg Gold (30.000)
SchweizSchweiz Schweiz (IFPI) Gold record icon.svg Gold (20.000)
SpanienSpanien Spanien (Promusicae) Gold record icon.svg Gold (50.000)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (RIAA) Quadruple platinum record icon.svg 4× Platin 4.000.000
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (BPI) Nonuple platinum record icon.svg 9× Platin (2.700.000)
Insgesamt Gold record icon.svg 11× Gold
Platinum record icon.svg 47× Platin
10.380.000

Hauptartikel: Coldplay/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US