Air Nostrum

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Air Nostrum
Iberia Regional
Logo der Air Nostrum
Bombardier CRJ200 der Air Nostrum
IATA-Code: YW
ICAO-Code: ANE
Rufzeichen: NOSTRU AIR[1]
Gründung: 1994
Sitz: Valencia, SpanienSpanien Spanien
Drehkreuz:
Heimatflughafen:

Valencia

Unternehmensform: S.A.
IATA-Prefixcode: 694
Allianz: oneworld (über Iberia)
Vielfliegerprogramm: Iberia Plus
Flottenstärke: 39 (+ 30 Bestellungen)
Ziele: National und kontinental
Website: www.airnostrum.com

Air Nostrum, Líneas Aéreas del Mediterráneo, S.A. ist eine spanische Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Valencia und Operationsbasen in Valencia, Barcelona und Madrid-Barajas. Sie führt auf Basis eines Franchise-Abkommens alle Flüge unter der Marke Iberia Regional für Iberia durch.

Geschichte[Bearbeiten]

Air Nostrum nahm am 15. Dezember 1994 als eigenständige Fluggesellschaft den Betrieb auf.

1997 wurde ein umfangreicher Kooperationsvertrag mit Iberia unterschrieben. Im gleichen Jahr erwarb sie die Iberia-Tochter Binter Mediterráneo inklusive ihres Streckennetzes und der Flotte. 1999 fusionierte Iberia mit Aviaco, wobei das nationale und internationale Streckennetz von Aviaco ebenfalls auf Air Nostrum übertragen wurde. Seitdem wurden alle Maschinen in das Corporate Design der Iberia umlackiert.

Mit Auslieferung Mitte Dezember 2010 war Air Nostrum zusammen mit Brit Air Erstkunde des Bombardier CRJ1000.[2]

Air Nostrum befindet sich im Besitz von Nefinsa (74,8 Prozent), der Caja Duero (22,2 Prozent) und dem Air Nostrum Management (3 Prozent).

Ziele[Bearbeiten]

Air Nostrum fliegt im Auftrag und Markenauftritt von Iberia vor allem nationale Strecken innerhalb Spaniens, etwa nach Badajoz, A Coruña, Barcelona, Salamanca, Madrid, Sevilla und Saragossa. International werden unter anderem Ziele in Algerien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Marokko, Niederlande, Portugal und Italien bedient.

In der Sommersaison 2013 führte Air Nostrum zudem Charterflüge zwischen Rostock und Palma de Mallorca durch.[3]

Flotte[Bearbeiten]

Ein ATR 72-600 der Air Nostrum

Mit Stand Mai 2015 besteht die Flotte der Air Nostrum aus 39 Flugzeugen[4]

Zwischenfälle[Bearbeiten]

In ihrer Geschichte verzeichnet Air Nostrum einen Flugzeugverlust, jedoch keine Todesopfer:

  • Am 17. Januar 2003 verunglückte eine Fokker 50 der Air Nostrum mit der Kennung PH-FZE aus Málaga kommend bei der Landung in der spanischen Enklave Melilla. Die Maschine schoß bei starkem Wind über das Ende der Landebahn hinaus und zerbrach in zwei Teile. Von den 19 Menschen an Bord wurden neun verletzt, zwei davon schwer.[5]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Air Nostrum – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ICAO Document 8585, Edition No. 185, http://www.rma-eurasia.ru/downloads/ICAO/Eurasia_RMA_ICAO_Doc8585-165_ru.pdf
  2. Bombardier liefert erste CRJ1000 aus. airliners.de, 15. Dezember 2010, abgerufen am 7. Februar 2011.
  3. rostock-airport.de - Flugplan Sommer RLG (PDF; 212 kB) abgerufen am 24. Mai 2013
  4. ch-aviation abgerufen am 16. Mai 2015
  5. airdisaster.com - Accident Synopsis (englisch) abgerufen am 5. März 2011